Einem linken Jugendkongress in Berlin drohte die kurzfristige Absage, nachdem die Uni-Leitung (TU Berlin) aufgrund eines Warnschreibens der AfD Änderungsforderungen stellte. Einige AfD-kritische Beiträge müssen als Kompromiss nun außerhalb der Uni stattfinden.
Wir beobachten solche Entwicklungen mit großer Sorge! Das Neutralitätsgebot ist ein Sachlichkeitsgebot, verbietet eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD aber nicht! Wir von Uni gegen Rechts solidarisieren uns mit den Organisator*innen!
Mehr Hintergründe zu diesem Fall findet ihr auf unserer Website: https://unigegenrechts.org/2026/06/12/solidaritaet-kongress-tu-berlin.html
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Solidarität mit den Organisator*innen des Kongresses „Take Back The Future“
An diesem Wochenende (12. bis 14. Juni 2026) findet ein antikapitalistischer Jugendkongress an der TU Berlin statt.1 Die Universität hat die Organisator*innen kurz vor Beginn aufgefordert, im Sinne des Neutralitätsgebots 14 Veranstaltungen aus dem Programm zu nehmen, andernfalls könne der Kongress nicht stattfinden. Grund war offenbar ein Warnschreiben der AfD.2 Unter anderem sollten Vorträge zu den Themen „Björn Höcke: Enthüllung eines Faschisten“ und „Sellner, Höcke, Kubitschek: Strategien der neuen Rechten“ gestrichen werden.3 Der Soziologe Andreas Kemper, Autor des Vortrags über Höcke, äußert sich kritisch bei Bluesky: „Es liegt im ureigensten Interesse der Wissenschaftsfreiheit der Hochschulen, Faschismusforschung nicht zu beschneiden, denn diese Wissenschaftsfreiheit wäre eines der ersten Opfer von Faschisierungsprozessen.“4 https://take-back-the-future.com ↩ https://www.spiegel.de/politik/deutschland/tu-berlin-will-vortraege-bei-linkem-jugendkongress-beschraenken-nach-afd-beschwerde-a-d8c1d676-8430-4c15-b804-5a282586b046 ↩ https://taz.de/AfD-droht-wieder-mit-Neutralitaetsgebot/!6186434/ ↩ https://bsky.app/profile/andreaskemper.bsky.social/post/3mnwzmxbnjk27 ↩







