Den gesamten #Frühling über begleiten uns die #Vögel ab früh morgens mit ihrem Gesang 🎶. Doch schon im Juni beginnt das morgendliche #Vogelkonzert auszudünnen und im #Hochsommer ist von vielen Arten kein Ton mehr zu hören.
Grund dafür ist das Ende der #Brutzeit bei vielen Vogelarten. Der Vogelgesang hat zwei Funktionen: einen Partner anlocken und das Brutrevier markieren. Somit haben die Vögel außerhalb der Brutzeit keine Notwendigkeit zu singen.
Außerdem beginnt zu dieser Zeit bei den meisten Vogelarten die #Mauser – die jährliche Erneuerung des Gefieders. Der Austausch sämtlicher Federn benötigt je nach Art zwei bis drei Monate. Während der Mauser können die Vögel schlechter fliegen, da auch die Schwung- und Schwanzfedern erneuert werden. Also verbergen sie sich so gut wie nur möglich, um Feinden zu entgehen. Bekommt man sie doch mal zu Gesicht, machen Vögel in der Mauser einen zerzausten Eindruck.
#Enten und andere #Wasservögel suchen oft spezielle Mausergewässer auf. Dort lassen sie sich gut beobachten, natürlich nur mit Rücksicht und Abstand.
Durch das veränderte Futterangebot später im #Sommer mit reichlich reifen Früchten und Samen scheint es, als ob die gewohnten Gartenbesucher verschwinden. Zu dieser Zeit schließen sich viele Vögel zu Trupps zusammen, oft mehrere Arten gemischt, und durchstreifen die Landschaft auf der Suche nach Futter zur Stärkung für den Winter oder den Zug Richtung Süden.
Wenn sich im Herbst die #Kraniche oder #Gänse sammeln, ist der #Vogelzug gut sichtbar. Doch je nach Länge der Reisestrecke machen sich einige Arten schon mitten im Sommer auf den Weg. Zwischen An- und Abreise liegen nur drei bis vier Monate. Der #Gelbspötter etwa lässt seinen unermüdlich quirligen Gesang bei uns ab Anfang Mai hören und schon Ende Juli bricht er wieder auf.
Noch früher sind die #Kuckucke dran, denn für die Jungenaufzucht sorgen ja die Wirtseltern. Schon im Juni beginnt der Abzug.
Welchen Vogelgesang vermisst ihr jetzt schon? 🐦💛












