
Angesichts des globalen Kerosinmangels infolge der Blockade der Straße von Hormus fordert der CEO der deutschen Airline Condor, Peter Gerber, eine Aussetzung des Emissionshandels für ein halbes Jahr. Dies wäre der der einfachste Weg, "auch die Verbraucher im zweiten Halbjahr vor hohen Preisen zu bewahren", sagte Gerber am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, fürchtet negative Folgen für den Klimaschutz durch die Verschiebung des Emissionshandelssystems EU-ETS II. "Die Verschiebung des Systems auf 2028 macht die Lage schwieriger", sagte Messner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Nach dem Vorstoß zur Lockerung des #Verbrenner-Verbots ab 2035 warnt der #ADAC vor einer Abkehr von den #Klimazielen im #Verkehr.
Präsident Hillebrand betont die Bedeutung ehrgeiziger CO2-Minderungsziele und spricht sich für einen stärkeren Anreiz zum Umstieg auf klimafreundliche Antriebe aus.
Eine Ausweitung des EU-#Emissionshandels auf den #Verkehrssektor könnte fossilen #Kraftstoff verteuern und diesen Wandel unterstützen.
Der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, fordert eine Abschaffung oder eine deutliche Reform des europäischen Emissionshandels. "Wir haben das weltweit schärfste CO₂-Gebührenregime, aber das Klima kennt keine Grenzen.
@apas_csc @falk @koehntopp und mit #PorscheLindner hat man eben auf das falsche Pfer... äh auf den falschen Politiker gesetzt (investiert? 🤔).
In China, einem der Hauptmärkte für Porsche, wird ab 2030 kein Verbrenner mehr zugelassen.
Und bei uns mit dem Start des #Emissionshandels #ETS2 mit 2027 wird die Nachfrage an Verbrennern wohl auch merklich einbrechen. Vielleicht weniger bei Porsche-FahrerInnen, aber doch auch etwas. Und ob Sprit bis 2035 überhaupt leistbar bleiben wird, weiß heute auch noch niemand so richtig - jährliche Reduktion der #CO2Zertifikate und Preisbildung an der Börse. Wird also weniger eingespart als nötig (und Verkehr ist zu etwa 1/3 für den Ausstoß verantwortlich), wird es knapp und daher teuer. U. u. sehr teuer, das regelt dann der Markt, respektive die #Gier. 🤷
Jedenfalls wird das sehr viel (ich benenn es jetzt mal beschönigend) "Lobbygeld" kosten.
Frage an AuskennerInnen:
Warum wird zur Diskussion um dieses "#Verbrennerverbot" der Start des #Emissionshandels #ETS2 mit 2027 komplett ausgeblendet?
Wenn dann (je nach Börsenpreis) 1x Volltanken um bis zu 50 € MEHR kostet, wird die Nachfrage nach #Verbrennern bei "nicht Vermögenden" wohl stark einbrechen.
Oder liege ich da falsch?
Ein #CO2Preis um 220 € je Tonne, mit Bandbreite 60 bis 380 €/t, wird erwartet.
https://www.ihk.de/karlsruhe/fachthemen/klimaschutzemissionshandel/aktuelle-meldungen-zu-emissionshandelssysteme-eu-und-bund/emissionshandel-co2-preisentwicklung-unter-ets-2-6295150
1 Liter Diesel emittiert ca. 2,6 kg CO2, was einen Emissionspreis von 57 Cent (Bandbreite 16 bis 99 Cent) bedeutet.
50 Liter Diesel kosten also ab 2027 28,5 € (7,8 bis 49,4 €) an #Emissionszertifikaten.
#Klimakrise #Klimakatastrophe #Klimaziele #Technologieoffenheit #Mobilitätswende
Der #Bundesrat hat mehrere #Energiegesetze gebilligt.
Dazu gehören eine verlängerte Förderung für #KWK-Anlagen, eine Reform des #Emissionshandels und Maßnahmen zur Stabilisierung des #Stromnetzes angesichts steigender #Photovoltaik-Kapazitäten.
Auch #Bioenergie wird stärker gefördert. Zudem soll der #Windkraft-Ausbau in #NRW besser steuerbar werden, um ungeplante Entwicklungen zu vermeiden. 🔋⚡
https://www.heise.de/news/Bundesrat-billigt-mehrere-Energiegesetze-10282837.html
#ErneuerbareEnergien #Klimaschutz #Energiewende #Gesetzgebung