Alternativ: Hat wer Tipps für nen kleinen höherauflösenden bezahlbaren LCD Screen, für das Driver Boards einfach erhältlich sind?
Alternativ Alternativ: Hat wer gute Ressourcen für Laien dazu, wie diese universalen Driver Boards funktionieren?
Da ich gerade mit DMs geflutet werde, die mehr zu dem Projekt wissen wollen...
1. Es freut mich sehr, dass andere sowas auch machen wollen. Ich bin immer so in meiner Blase gefangen, dass ich nicht mitbekomme was draussen passiert. Ganz grosses 😍
2. Die Kosten
Ganz billig wäre es nicht geworden, aber wir reden hier von 2018 und das dürfte einiges günstiger sein jetzt. Was ich mir damals herausgesucht hatte wären ca. 3500€ für den Motor und Steuerteil, ca. 1800€ für die Adapterplatte zum Kupplungsgehäuse. Batterien wären so 12000-15000€ geworden. Das Fahrzeug selbst bekommt man für 2000-4000€, da man einen Totalumbau macht, kann man ruhig einen mit Motorschaden nehmen, was am unteren Ende des Preisbereichs liegt. Teile für die Fahrzeuge sind sehr billig, oft DIN-Teile, die man einfach im Handel erwerben kann und wer weiss wie man einen Hammer hält, kann die Technik auch reparieren. Dazu nochmal 2000-3000€ für Solar mit Zubehör und was man halt noch reinbauen will.
Akkus sind heute günstiger und haben mehr Kapazität pro Preiseinheit. Platz hat der LO genug im Bereich Leiterrahlme und es gibt je nach Version sogar Kästen, wo man die reinbauen kann. Es ist auch kein Problem mit der Masse, da der LKW für ca. 2t Ladung ausgelegt ist.
Ich denke heute wäre ein voll ausgestattetes Wohnmobil für ca. 20000€ zu realisieren, ich habe damals 25000-30000€ gerechnet. Hängt natürlich auch davon ab was man selber machen kann, wie viele Batterien reinkommen usw.
3. Führerschein
Grundsätzlich könnte man das Fahrzeug auf 3.5t ablasten und damit mit dem PKW-Führerschein bewegen. Das dürfte mit den Batterien aber schwierig werden, aber imho nicht unmöglich. Ansonsten macht es eher Sinn den als Klein-LKW zu belassen und mit dem C1E-Führerschein zu fahren, den die Älteren unter uns ja alle haben. Zulässiges Gesamtgewicht ist 5.5t, womit es auf die meisten Campingplätze darf und man auch über so gut wie alle Brücken kommt.
4. Andere Neutzung
Der Robur LO war in vielen Versionen im Ostblock unterwegs, vom Konsum-Lieferwagen über mobiles Kino bis hin zu Feuerwehr, Militär und Landwirtschaft. Natürlich kann man den auch anders nutzen. Ich kann mir gerade Hobby-Bauern bzw. kleine Landwirtschaftsbetriebe vorstellen, bei denen die sehr nützlich sind, vor allem weil sie keine Investition wie ein Unimog sind und man wirklich alles selber machen kann.
5. Ersatzteile
So lange man den nicht als Originaloldtimer fahren will und etwas ganz spezielles braucht, kann man vieles als DIN-Teil kaufen für schmalen Taler. Ich hab mal die Stoßdämpfer runsum erneuert, 29€ pro Stück in Industriequalität. Da es eine große Fangemeinde der Fahrzeuge gibt, bekommt man auch spezielle Ersatzteile, die nicht genormt sind, für wenig Geld. Insgesamt ist das Fahrzeug günstiger zu erhalten als jeder VW-Bus. Spezialwerkzeuge braucht man auch nicht. Überall sind Standardglühlampen drin, die es in jedem Baumarkt gibt.
6. Reisegeschwindigkeit
Ich kann nur vom Benzinmotor sprechen, da nie ein Umbau erfolgt ist. Das Fahrzeug konnte je nach Zuladung gut mit anderen LKW mithalten. Voll geladen am Berg hat man dann die 69PS schon gemerkt... 90km/h Höchstgeschwindigkeit, wohl gefühlt hat es sich bei ca. 75km/h. Mit E-Motor ist das nochmal was anderes.
7. Zuverlässigkeit
An dem Fahrzeug ist immer irgendwas, aber es bleibt nie stehen. Anders als moderne Fahrzeuge gibts Schmierpläne, wo man aller paar tausend Kilometer mit der Fettpresse um's Fahrzeug läuft. In meinem gab es genau null Elektronik, selbst der Blinkgeber war elektromechanisch.
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Das Rad habe ich wieder komplett zerlegt und die Muffen mit Kunststoffgranulat und Farbe eingefärbt.
Dann die Seilzugbremsen gegen Magura Hydraulikbremsen ausgetauscht (made in Germany 😉).
Der neue Lowrider, von Racktime, stört jetzt auch nicht mehr den Lichtstrahl des M99DY von Supernova.
Bisher (nur) 14000km gefahren, auch im Winter.
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Ein #Reiserad muss Dinge schleppen können, deshalb habe ich hinten einen stabilen #Gepäckträger und vorne einen #Lowrider montiert. Die Sattelklemme hat Befestigungsmöglichkeiten für den Gepäckträger. Für das #Schutzblech brauchte ich eine Brücke zur Befestigung.
Ab jetzt ist es für mich für den #Alltag einsetzbar.
Komplett wiegt das Rad fast 18kg.
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Mit Hilfe der von Bam Original entwickelten Anleitung, mussten dann die Verbindungen/Muffen mit Kohlenstofffasern und Harz gewickelt/verklebt werden. Die Leerrohre sind für die innen verlegten Schaltzüge, die Bremsleitung und das Rücklichtkabel.
Der Rahmen wiegt 2,4kg.
https://bam-original.com/home/der-workshop/
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Den Bambusrahmen habe ich bei Bam Original, im Bikeshop Ritzel Kitzel in München gebaut.
Vorher wurden alle Einzelheiten zum Rahmen besprochen, wie Körpergröße, Typ des Fahrrades, Laufradgröße, Kabelführung usw.
Die passenden Bambusrohre habe ich mir vor Ort ausgesucht und anhand des 1:1 Plans zurecht gesägt und mit Epoxitharz und Baumwollflocken verklebt.
https://bam-original.com/home/
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