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Faktencheck

Falsches Zitat des ehemaligen Grünen-Politikers Daniel Cohn-Bendit erneut in Umlauf

Auf Tiktok verbreitet sich ein angebliches Zitat des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Europaparlament. Daniel Cohn-Bendit soll gesagt haben, die Grünen sollten dafür sorgen, möglichst viele Ausländer nach Deutschland zu holen. Das ist erfunden.

von Paulina Thom

16. April 2024

Dem ehemaligen Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit wird im Netz ein Zitat über Ausländer zugeschrieben. Doch er hat sich so nie geäußert. (Quelle: Franz Nemayr / Picturedesk.com / Picture Alliance) Behauptung

Daniel Cohn-Bendit, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Europarlament, habe gesagt: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um die Republik zu verändern.“

Aufgestellt von: Tiktok-Beitrag Datum:
09.04.2024

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Frei erfunden. Das Zitat kursiert seit Jahren in Sozialen Netzwerken, doch Cohn-Bendit hat sich so nie geäußert. Er ist auch nicht der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, er hat sich vor mehr als zehn Jahren aus der aktiven Politik zurückgezogen.

Mehr als 30.000 Aufrufe hat ein Tiktok-Beitrag vom 9. April mit einem angeblichen Zitat von Daniel Cohn-Bendit. Der „Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament“, so heißt es im Beitrag, soll gesagt haben: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um die Republik zu verändern.“ 

„Ich bin fassungslos“, kommentiert ein Nutzer den Tiktok-Beitrag, ein anderer schreibt, die Grünen seien „extrem gefährlich“ und sollten verboten werden. Andere wiederum zweifeln an der Echtheit des Zitats. 

Zurecht, denn es handelt sich bei dem angeblichen Zitat um eine Fälschung, wie uns Pia Kohorst, Pressesprecherin der Grünen im Europaparlament, auf Anfrage schreibt.

Seit Jahren verbreitet sich dieses angebliche Zitat von Daniel Cohn-Bendit in Sozialen Netzwerken, aktuell etwa auf Tiktok (Quelle: Tiktok; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Angebliches Zitat von Cohn-Bendit über Ausländer in Deutschland ist eine Fälschung

Das angebliche Zitat kursiert seit Jahren in Sozialen Netzwerken, auch wir berichteten bereits vor fünf Jahren darüber. 2015 verbreitete die damalige CDU-Politikerin Erika Steinbach (mittlerweile AfD) die Aussage bei Twitter. Eine Quelle konnte Steinbach nicht nennen, sie gab an, das Zitat bei Facebook gefunden zu haben. Laut Focus Online und der WAZ verbreitete sich das Fake-Zitat damals vorrangig in rechten Foren und auf der Webseite der rechtsextremen Partei NPD (mittlerweile Die Heimat). 

2018 tauchte das erfundene Zitat auf einem gefälschten Wahlplakat im Allgäu auf, wie der BR berichtete. Und 2019 schrieb der damalige AfD-Bundestagsabgeordnete Heiko Heßenkemper laut dem auf einer „Pegida“-Veranstaltung das Fake-Zitat erneut Cohn-Bendit zu. 

Anders als in dem Tiktok-Beitrag behauptet, ist Cohn-Bendit auch nicht mehr der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament. Er hat vor mehr als zehn Jahren seinen Rückzug aus der aktiven Politik bekanntgegeben und hat laut der Webseite des Europaparlaments seit dem 30. Juni 2014 keine Funktion mehr inne. 

Hier geben wir Tipps dazu, wie man gefälschte Zitate in Sozialen Netzwerken erkennt.

Redigatur: Steffen Kutzner, Matthias Bau

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Author: Paulina Thom

https://www.bachhausen.de/falsches-zitat-des-ehemaligen-gruenen-politikers-daniel-cohn-bendit-erneut-in-umlauf/

#bendit #daniel #ehemaligen #falsches #grunen #politikers #zitat

Falsches Zitat des ehemaligen Grünen-Politikers Daniel Cohn-Bendit erneut in Umlauf

Cohn-Bendit soll gesagt haben, die Grünen sollten möglichst viele Ausländer nach Deutschland holen. Das Zitat ist frei erfunden.

correctiv.org
agratamagatha.de

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Faktencheck

Ukraine: BBC-Video über Abfindung für ehemaligen Armeechef Saluschnyj ist gefälscht

Ein vermeintliches BBC-Video soll über eine Recherche von Bellingcat berichten. Demnach habe der ehemalige Armeechef der Ukraine, Walerij Saluschnyj, insgeheim 53 Millionen US-Dollar als Abfindung bekommen, damit er zurücktrete. Das Video ist manipuliert.

von Viktor Marinov

21. März 2024

Dieses Video nutzt das BBC-Logo bei einem Bericht über den ehemaligen Armeechef der Ukraine, Walerij Saluschnyj. Es ist eine Fälschung. (Quelle: X; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck) Behauptung

Die BBC habe in einem Video über eine Recherche der Investigativgruppe Bellingcat berichtet. Demnach habe Walerij Saluschnyj „inoffiziell“ 53 Millionen US-Dollar Abfindung erhalten, damit er als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee zurücktritt.

Aufgestellt von: Beiträge in Sozialen Netzwerken Datum:
09.03.2024

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Manipuliert. Das vermeintliche BBC-Video ist eine Fälschung. Es gab keine Recherche von Bellingcat über angebliche Zahlungen an Saluschnyj. Journalisten beider Medien dementieren die Behauptung. Saluschnyj ist zudem nicht zurückgetreten, sondern wurde von Selenskyj entlassen.

Walerij Saluschnyj, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, hat im Februar 2024 seinen Job verloren. Die ukrainischen Streitkräfte bräuchten eine Erneuerung, begründete Präsident Wolodymyr Selenskyj die Entlassung. Ein weiterer Grund dafür könnte laut Medienberichten die gescheiterte Gegenoffensive der Ukraine sein. Der ehemalige Armeechef vertritt sein Land nun als Botschafter in Großbritannien.

Ein vermeintliches BBC-Video soll ein brisantes Detail rund um die Entlassung enthüllen: Saluschnyj habe „inoffiziell“ 53 Millionen US-Dollar Abfindung erhalten, damit er sich von der ukrainischen Politik fernhalte und das Land verlasse. Das hätten angeblich Recherchen der Investigativgruppe Bellingcat ergeben. Das Video verbreitet sich in mehreren Sozialen Netzwerken auf Russisch, Englisch oder Deutsch

Doch weder Suchen auf Google noch auf den Seiten der BBC oder Bellingcat führen zu Hinweisen darauf, dass ein solcher Bericht je erschienen ist.

Das gefälschte BBC-Video über die Zahlung an Saluschnyj verbreitet sich auf X auch auf Englisch (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Journalisten von BBC und Bellingcat dementieren, dass ihre Medien etwas mit dem Saluschnyj-Video zu tun haben

Im Video mit dem BBC-Logo heißt es, Saluschnyj sei zurückgetreten. Das ist nicht richtig, Selenskyj hat den General entlassen. Es zeigt diverse Kurzclips, darunter mehrere Aufnahmen von Saluschnyj und etwa eine Szene, in der ein Mann vor einem Tisch mit aufgestapelten Dollarscheinen sitzt. Der Bericht verweist auf vermeintliche Recherchen von Bellingcat – ab Sekunde 7 ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Recherchenetzwerks zu sehen: der Investigativjournalist Christo Grozev. 

Eliot Higgins, Gründer von Bellingcat, schrieb auf X am 9. März, das Video sei gefälscht. Christo Grozev bezeichnete das Video in einem X-Beitrag als „Cheapfake“. Das sind verfälschte Inhalte, die im Gegensatz zu Deepfakes nicht mit künstlicher Intelligenz erstellt sind, sondern mit einfacheren Methoden – in diesem Fall durch das Hinzufügen von erfundenen Untertiteln und dem BBC-Logo zu Videomaterial, das mit der Behauptung nichts zu tun hat. Auch Sshahayan Sardarizadeh, Journalist bei BBC Verify, nannte das Video und seinen Inhalt falsch

In einem kurzen Artikel berichtete übrigens auch das staatliche Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation in der Ukraine über das gefälschte Video.

Gefälschte Medienberichte häufig Teil pro-russischer Propaganda

Wir haben bereits im Oktober 2023 eine ähnliche Fälschung überprüft. Damals ging es um einen manipulierten BBC-Bericht, der ebenfalls vermeintliche Bellingcat-Recherchen aufgriff und behauptete, dass Waffen aus der Ukraine an die Hamas verkauft worden seien. Dessen Spur führte zu demselben pro-russischen Telegram-Kanal, wie das aktuelle Video. Wer wirklich hinter den Fälschungen steckt, bleibt allerdings unklar.

Wie wir bereits berichteten, setzt pro-russische Propaganda häufiger auf die Verbreitung von gefälschten Medienberichten.

Einen Überblick mit allen Faktenchecks von uns zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.

Redigatur: Sarah Thust, Paulina Thom

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Author: Viktor Marinov

https://www.bachhausen.de/ukraine-bbc-video-ueber-abfindung-fuer-ehemaligen-armeechef-saluschnyj-ist-gefaelscht/

#abfindung #armeechef #ehemaligen #gefalscht #saluschnyj #ukraine #video

Ukraine: BBC-Video über Abfindung für ehemaligen Armeechef Saluschnyj ist gefälscht

Online kursiert ein manipuliertes BBC-Video über eine vermeintliche Abfindung für den ehemaligen ukrainischen Armeechef Saluschnyj.

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