HeranfĂĽhrung an CiviCRM durch Unterscheidung von Anwendungsebene, Orchestrierungsebene, Use Cases und Trampelpfade
CiviCRM zu verstehen und anzuwenden wird deutlich erleichtert, wenn man zwischen zwei unterschiedlichen, aber aufeinander bezogenen Ebenen unterscheidet: der Anwendungsebene und der Orchestrierungsebene. Beide Ebenen strukturieren den Umgang mit dem System. Zwei weitere Perspektiven kommen hinzu: Erstens die Beschreibung konkreter Aufgabenstellungen (Use Cases), die mit CiviCRM bewältigt werden. Zweitens die Beobachtung tatsächlich entstandener Nutzungsmuster, die sich als Trampelpfade (Desire Paths) beschreiben lassen. Zusammengenommen bilden diese vier Perspektiven – Anwendungsebene, Orchestrierungsebene, Use Cases und Trampelpfade – ein Schichtenmodell, das es ermöglicht, die Struktur und Nutzung von CiviCRM verständlich zu machen. Die Anwendungsebene beantwortet dabei die Frage: „Was will ich tun?“ Zum Beispiel „Kontakte verwalten“ oder „ein Rundschreiben versenden“ oder „Zuwendungsbestätigungen erstellen“. Die Orchestrierungsebene beantwortet die Frage: „Wie kann ich das Zusammenspiel zwischen Daten und Funktionen der Anwendungsebene gestalten?“ Use Cases und Trampelpfade ergänzen diese Perspektiven um die Frage: „Wie wird es tatsächlich gemacht?“. Jede Heranführung an das System muss sich außerdem der Frage stellen, wie dauerhaft die auf diese Weise identifizierten Pfade in einem sich verändernden System sind, welche Rolle KI bei ihrer Erkennung, Vermittlung und möglichen Re-Proprietarisierung der Software spielt und wer die Kosten trägt, die kollektive Wissensinfrastruktur bereitzustellen, um das Wissen um erprobte Lösungen bereitzustellen, die Anwender*innen als auch KI als Referenz dient. […]
#CiviCRM Volltext/Browserlink:
https://plinubius.de/heranfuerhung-an-civicrm-durch-unterscheidung-von-anwendungsebene-orchestrierungsebene-use-cases-und-trampelpfade/