J‘ai vu #Hamnet, une agréable surprise, comme j‘avais trouvé #Nomadland beaucoup trop lice par rapport à l’enquête de Jessica #Bruder. C‘est très fin (si je fais abstraction de plages musicales appairées et redondantes) et ça donne envie de lire aussi le roman de Maggie O'Farrell. Et justement, comme je suis en train de lire un autre roman qui s‘appuie sur Hamlet, Isabelle #Hammad, enter #ghost - traduit en français par Josée #Kamoun : #Hamlet le long du mur, je vous propose un petit extrait, la narratrice, Sonia, palestinienne de l’intérieur, actrice, vivant à #Londres, de retour à #Haïfa, se laisse entraîner à jouer #Gertrude dans une mise en scène à #Ramallah. En même temps, des souvenirs familiaux reviennent et elle a beaucoup de questions à poser à son père, vivant également à Londres, elle l‘a au téléphone depuis Ramallah (petit détail pour comprendre, la maison familiale de Haïfa n‘a pas été confisquée, mais vendue par son oncle, resté sur place, qui voulait s‘installer en #Cisjordanie. BTW, dans ce roman on peut comprendre toute la complexité de la communauté palestinienne éclatée partout dans le monde jusqu‘en #Israël même)

« I looked through the window at the garden. ‘Baba?’
‘Yes?’
‘I’m feeling quite sad at the moment.’
‘Don’t be sad.’
‘It’s hard here. The atmosphere is, it’s heavy.’
He chewed, slurped. ‘It’s complicated.’
‘It’s not complicated.’
‘Okay,’ he said, like he was admitting defeat. It was the same tone he used when I was a child if I ever challenged him. He closed down the discussion immediately by pretending he was letting me win.
‘Can I ask you?’
‘What.’
‘What you did in the seventies.’
He gave a sigh that approached a groan.
‘Does ­Haneen—’
‘Not on the phone. 
‚Okay. Well, will you tell me . . . something else, will you tell me about your childhood?’
‘Sonia.’ Then, relenting: ‘What do you want to know?’
Laundry swayed on the line. A bird stepped on the lawn and took flight, aiming at a tree.
‘Will you tell me when you realised what was happening?’
He was moving around: I pictured him getting out of his chair, walking across the room. Lowering himself onto the couch. ‘Listen.’ He paused. ‘It wasn’t until I left Palestine that I really knew Palestine.’
‘What does that mean?’
‘Just wait for me to finish. Listen.’
Silence. I waited.
‘I was born into it,’ he said finally. ‘Okay? I was born a few months before the Nakba. You know this. You know what it means? It means it was already my reality. I didn’t know what it was before. Teta and Jiddo didn’t talk about it. And I didn’t ask.’
‘Did they talk to you about collaborators?’
‘What? What has collaboration to do with it? We didn’t talk about any of it, like I told you. There are no collaborators in my family.’
‘I wasn’t suggesting.’
‘We are a good family. My ­great-­uncle fought with Qawuqji.‘

« I know that.’
‘We are good stock, we weren’t these elite, y‘ani . . . Okay?’
‘Baba, I know, that’s not what I was saying.’
‘Okay. So, as you know, I went to boarding school in Nazareth when I was nine years old.’
I wasn’t sure I had known that, but I didn’t want to interrupt him.
‘I remember, we have to get a permit to move to Nazareth from the military governor. I couldn’t believe that. I said I am going to school. Why the permit? And slowly, slowly, I started grasping it.’
‘When you were nine years old?’
‘Maybe, no, not nine years old. Maybe a little older. But I grasped it. And I didn’t like it. Later, you know, they changed our residence to Nazareth, in the school. And the school started, at the end of every month, getting permits to allow us to come to see our parents. So, slowly, slowly, I started to feel the Israeli persecution and mistreatment of us, of the Arabs.’ He cleared his throat. ‘And then, slowly, slowly, I started grasping the reality. You see? Workers can’t go to their work without a permit. People can’t develop their lives without a permit. And later, by the time I went to Beirut, I was already completely politicised. In a sense. I graduated from the high school as a young, politicised, conscious student. So, when military rule ended I was nineteen. Right? I was a . . . a . . . I joined the party when I was sixteen.’
‘Right.’
‘In nineteen ­sixty-­seven I stayed. Okay? Then, after the census, an Anglican priest smuggled me across the Naqoura border to Lebanon, and I spent four years in Beirut.’
‘What? Did you just say a priest smuggled you?’
‘What I’m telling you is, in Lebanon I really understood. Because it began then, the movement, properly. The movement outside. And I saw the refugees. I didn’t see refugees before, you know? Not like this. And I saw the people, active. Before nineteen ­sixty-­seven there was no . . . Up to nineteen ­sixty-­seven the name even vanished from the UN.’
‘You can say Palestine.’
‘Mm.’
‘You said it a few minutes ago. 

à suivre en commentaire

„Jetzt will ich von meinem Bruder erzählen.“ [Astrid Lindgren]

Er liegt mir auf den Lippen, immerzu muss ich von ihm sprechen. Als könnte ihn das aufhalten, als könnte es ihn zurückhalten und alles würde wieder so wie es ja doch nie gewesen ist. Mein Bruder war gemein zu mir, weil ich ihn so sehr liebte. Ich liebte ihn vielleicht so sehr, weil er gemein zu mir war. Und dann kam das Leben und war gemein zu ihm. Dabei liebte er das Leben und hätte es sicher nicht weniger geliebt, wenn diese Gemeinheit unterblieben wäre. Aber so verlor er erst seine Haare und wenig später den Mut. Und jetzt gibt es eine kleine Grabstelle mit einem schlichten Kreuz und mich, die immer wieder von ihm erzählen will, es aber nicht kann, weil die Geschichte an der falschen Stelle stehen geblieben ist. Als alles noch am Anfang war, oder bestenfalls mittendrin. Man kann keine Geschichte erzählen, die einfach so abbricht, ohne sich vollendet zu haben. Aber schweigen kann man auch nicht.

#Bruder #Geschichte #Schweigen

Regisseurin Sarah Miro Fischer über sexualisierte Gewalt

https://www.fluter.de/schwesterherz-sarah-miro-fischer

> Im Kinofilm "Schwesterherz" muss sich eine junge Frau entscheiden: Glaubt sie ihrem Bruder, als er wegen Vergewaltigung angezeigt wird? Oder doch dem Opfer? Ein Gespräch mit der Regisseurin Sarah Miro Fischer über Täter im Freundeskreis und die Darstellung von sexualisierter Gewalt im Film

#fluter #BundeszentraleFürPolitischeBildung

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Regisseurin Sarah Miro Fischer über sexualisierte Gewalt

Im Kinofilm "Schwesterherz" muss sich eine junge Frau entscheiden: Glaubt sie ihrem Bruder, als er wegen Vergewaltigung angezeigt wird? Oder doch dem Opfer? Ein Gespräch mit der Regisseurin Sarah Miro Fischer über Täter im Freundeskreis und die Darstellung von sexualisierter Gewalt im Film

Die Kaulitz-Zwillinge sollen die Neuauflage des Showklassikers "Wetten, dass..?" moderieren. Das sagen Menschen aus NRW dazu.#WDR #Wetten #dass #Moderation #BillKaulitz #TomKaulitz #Zwillinge #Brüder #ZDF #NRW
Die Kaulitz-Brüder sollen "Wetten, dass..?" im ZDF moderieren - das sind Meinungen aus NRW dazu
Die Kaulitz-Brüder sollen "Wetten, dass..?" im ZDF moderieren - das sind Meinungen aus NRW dazu

Die Kaulitz-Zwillinge sollen die Neuauflage des Showklassikers "Wetten, dass..?" moderieren. Das sagen Menschen aus NRW dazu.

Die künstlerische Ader in unserer Familie ist definitiv bei meinem #bruder gelandet.

Ich habe die Freundin meines Bruders kennengelernt

Gestern hat Sofasophia ein Experiment in die Welt der Blogs gestellt. Ein bisschen ähnelt es einem Experiment, das ich schon länger verfolge, das vor drei Jahren sogar zu einem Buch geworden ist. Ein Zitat nehmen und dann etwas eigenes dazu schreiben. Ich habe ihren Faden gestern Abend nach einem langen Arbeitstag aufgenommen und dachte eigentlich, dass mir bestimmt nichts einfallen würde. Aber dann ging es wie von selbst und hat so viel Freude gemacht, dass ich heute weitermache. Mit einem Satz der wunderbaren Pirya Basil:

Ich habe die Freundin meines Bruders kennengelernt.“ 

Mein Bruder wird erwachsen. Er tut was Erwachsene tun, nämlich eine Beziehung eingehen. Mein Bruder hat jetzt eine Freundin. Eine mittelhübsche, leidlich intelligente Frau hat sich für ihn entschieden. Bezeichnet sich als seine Freundin und ihn als ihren Freund. Und so hat mein Bruder eine neue Rolle bekommen. Er ist nicht mehr nur Sohn und Bruder, sondern Partner. Mein Bruder bricht auf in ein eigenes Leben. Ich weiß nicht, ob mir das behagt. Es gefällt mir, dass ihm wichtig ist, dass ich seine Freundin kennenlerne, dass ich sie mag. Ich weiß, dass er unbedingt möchte, dass ich sie mag. Ich mag sie nicht besonders, aber wahrscheinlich kann sie nicht viel für meine Abneigung. Ich versuche also diese ungerechtfertigte Abneigung zu verbergen und mich gut zu schlagen bei diesem Treffen, das zum Glück nicht sehr lange dauert, eine Stunde, vielleicht eineinhalb Stunden sitzen wir in einem Café am Bahnhof beieinander, dann muss ich angeblich unbedingt den Zug bekommen, der sowieso Verspätung haben wird, und der mich an ein nur angeblich vorhandenes und sehr dringend zu erreichendes Ziel bringen wird. In Wirklichkeit gehe ich einfach weg. Möglichst weit vom Bahnhof entfernt gehe ich von einer Seitengasse in die nächste, bis ich vollends die Orientierung verloren habe. Und hoffe, den beiden nicht zufällig über den Weg zu laufen. Hoffe meine Tarnung fliegt nicht auf. Meine fadenscheinigen Ausreden werden nicht durchschaut.

Später, am Abend sitze ich an meinem Schreibtisch und schreibe diesen Satz: Ich habe die Freundin meines Bruders kennengelernt. Dabei kenne ich nicht einmal ihn. Oder mich. Ich weiß aber jetzt wie sie heißt und wie sie aussieht und das genügt vielleicht um zu behaupten, ich habe die Freundin meines Bruders kennengelernt.

[Ich werde das Experiment fortführen, vielleicht nicht täglich, aber hin und wieder. Ich nenne es Zitatgeschichten].

#Bruder #Experiment #PriyaBasil #Sofasophia
Sofasophien

Fallmaschen & Herzgespinste

Sofasophien
Zwei Brüder stehen in Detmold vor Gericht. Sie sollen eien 14-Jährige in einem Chat kontaktiert und danach vergewaltigt zu haben.#WDR #512026 #LandgerichtDetmold #LandgerichtHagen #SocialMedia #Vergewaltigung #Snapchat #Straftat #Prozess #Werl #Lage #Brüder #NRW
Prozess gegen Brüder in Detmold: Mehrfache Vergewaltigung nach Snapchat-Kontakt
Prozess gegen Brüder in Detmold: Vergewaltigung nach Snapchat-Kontakt

Zwei Brüder stehen in Detmold vor Gericht. Sie sollen eien 14-Jährige in einem Chat kontaktiert und danach vergewaltigt zu haben.

wdr.de

#16Dezember
Wilhelm Grimm starb 1859 in Berlin. Er wurde 1786 in Hanau geboren und schuf zusammen mit seinem Bruder Jacob (*1785 +1863) die berühmte Märchen- und Sagensammlung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Grimm

Der Rabenkalender zitiert John Irving:
„Familie ist die plötzliche Erkenntnis, jemanden mehr zu lieben als sich selbst.
Und die Erkenntnis, dass man diesen Menschen verlieren wird."

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Wilhelm Grimm – Wikipedia