Die Verteidigung der Oberklassen

Vor allem in Bayern wird das alte Dreiklassen-System der Bildung aus der Kaiserzeit mit allen Mitteln der autoritären Regierung verteidigt, der Ministerpräsident untersagte der Kultusministerin die Diskussion mit Lehrerverbänden und Eltern- wie Schüler-Organisationen über Notengebung bei nicht-angekündigten extemporalien – also Einmischung in kleinste Bereiche der Schulen …

Wer Stoff verabreicht, macht süchtig

Der gesamte Lehrplan besteht aus Stoff, die LehrerInnen werden darauf getrimmt, aber kaum in Pädagogik auf ihre heutigen interkulturellen Anforderungen vorbereitet, die Räume und die Versicherungen, die Vorschriften und Haftungsgrundlagen, alle Elternerwartungen der Verwahrung und Aufsichtspflicht — alles gerichtlich verregelt … damit sich keine Lehrkraft etwas anderes erlaubt.

Sie kämpfte gegen die Gewalt der Lehrkräfte:

HHB Hildegard Hamm-Brücher war Schirmfrau im Bündnis zur Erneuerung der Demokratie ~ 2005 BUGA und Debattieren, eine Pressekonferenz im Ratskeller, unten ein Interview von Radio Lora mit Eva, geboren am 11. Mai 1921, aufgewachsen in Berlin Dahlem, wo Martin Niemöller Pfarrer war, *1933, -39 in Dresden und Salem https://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Br%C3%BCcher

Freiheit ist mehr als ein Wort:

Hildegard Hamm-Brücher: Eine Lebensbilanz 1921 – 1996

Im Galarock des heiteren Verschwenders ein Blumenzepter in der schmalen Hand fährt nun der MAI, der MOZART DES KALENDERS aus einer Kutsche grüßend über Land.

Erich Kästner, mit dem sie in den Nachkriegsjahren in der neuen Zeitung, später SZ zusammenarbeitete

Glückliche Kindheit mit vier Geschwistern, bis plötzlich 1931 der Vater stirbt, und 1932 die Mutter. Bei der Großmutter in Dresden bis 1937, Pfadfinderin, als Schwimmerin bei der Olympiade 1936 in Berlin für die Olympiade 1940 in Tokio empfohlen … zur Konfirmation 1936 Faltboot und Schreibmaschine gewünscht,

späte Aufklärung … die jüdisch-protestantischen Großeltern und die Nürnberger Gesetze, von denen sie erst spät erfuhr, dann im Internat Salem (nur 1 Jahr noch in der Tradition von Kurt Hahn, der nach England fliehen konnte, dann im Internat Gordonstoun an der schottischen Küste, die Schüler-Selbstverwaltung weiter praktizierte S. 46) „Erziehung zur Verantwortung in der Demokratie“

und Abitur in Konstanz, Arbeitsdienst im Vogtland, Chemie-Studium 1940 in München: Unter Geheimrat Heinrich Wieland im Chemischen Institut Arcisstraße am Studieren, mit einem Freund Hubert, der zur medizinischen Studenten-Kompanie gehörte, mit der auch Hans Scholl und Jürgen Wittenstein, Wolfgang Jäger (denen nichts nachgewiesen werden konnte) von der Weissen Rose, im Sommer zur Famulatur an der Ostfront arbeiteten: (S.63) muniaturen.blogspot.com/2021/02/vier-junge-medizinstudenten-in-munchen.html

Das Gelände am Ostbahnhof München, wo Hans Scholl und „Schurik“ Alexander Schmorell, Willi Graf und Christl, Christoph Probst grade von Sophie Abschied nehmen, wird allmählich bebaut, der Zaun steht noch … Auf dem Weg ins Lazarett nach Minsk & Smolensk, wo auch mein Vater 1942 lag, mit noch einem Fuß. Das Medizin-Praktikum in den Lazaretten der Ostfront bringt den Irrsinn ins Bewusstsein

HHB war dann mehrmals in Sanatorien und mit ihrem Doktorvater in Starnberg, beendete ihre Promotion und kam von dort aus in der NEUEN ZEITUNG an, lernte bei Erich Kästner und Lotte „Zeitungsschreiben“.

"Leider sitzen die damals zum "Schutze des deutschen Blutes" erfundenen Kategorien und Bezeichnungen der "Nürnberger Gesetze" bei vielen Deutschen bis heute - bewusst oder unbewusst - tief in den Knochen. Das bekam ich über die Nachkriegsjahrzehnte oft zu spüren, manchmal sogar zu hören. Etwa so: Die politische Einstellung der H.-B. ist ja kein Wunder, bei ihrer "Abstammung" ... Meist ist das wohl, wie ich hoffe, kein bewusster Antisemitismus, obgleich ich auch den mehr als einmal zu spüren bekam. Es ist jedoch eine spürbare Distanz. Etwa derart: So ganz gehört sie ja doch nicht zu uns ..."

S.44 in Hildegard Hamm-Brücher:
Freiheit ist mehr als ein Wort: Eine Lebensbilanz 1921 – 1996 S.90:

Die Mehrheit der Nachkriegs-Deutschen wollte sich weder über das Ausmaß des angerichteten
Unheils noch über die Bedingungen eines wirklich neuen Anfangs rückhaltlos Rechenschaft ablegen.

Freundeskreis um die Weisse Rose: https://youtu.be/38aKKwNLFJM Antisemitismus

Der Regierungswechsel der FDP 1.10.1982 https://youtu.be/JUkoZDI1GJA und wie wenig unsere Demokratie gesetzt ist und Fraktionsmeinungen vom Blatt abgelesen werden … dass darauf kein Segen liegen kann …

Bildung ist kein Luxus

Hamm-Brücher am Fr 18.8.2006 um 19 Uhr bei LORA Kultur

Als „Ort für Debatten“ wurde inzwischen in die Planung des Marienhofes eine „Speaker’s Corner“ aufgenommen, die für „Qualifiziertes Debattieren“ vorbereitet werden soll. Ein Gespräch mit Frau Dr. Hamm-Brücher wird am Freitag, den 18.8.2006, um 19 Uhr bei LORA Kultur gesendet.

Die SZ berichtete am 31. Mai auf Seite 49 unter „Ciceros Eleven“, (Anne Goebel): Auf dem Marienhof ist eine Speaker’s Corner nach Londoner Vorbild geplant … ein öffentlicher Ort, an dem Menschen sich in der Kunst der kontroversen Rede üben.

http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/hamm_brucher_am_fr_18_8_2006um_19_uhr_be1035255

Eva Strasser schrieb einen Beitrag für Radio Lora Kultur“: http://lora924.de

Eva Strasser: Redaktion Lora Kultur auf Radio Lora München 92,4

Der Herrgott wird´s schon richten, hieß es früher.

Heute sind „die da oben“ die Politiker. Die werden´s schon richten, meint das Volk und lehnt sich für vier Jahre zurück, nachdem es seine Stimme abgegeben hat.

Aber was treiben die eigentlich da oben, die Politiker und die Parteien? Sie geben uns Grund zum Jammern, die Ersatzhandlung der Ohnmächtigen. Doch: Dampf ablassen allein genügt nicht. Wer jammert, handelt nicht.

Wer mitRedet, der mischt sich ein. Der erhebt seine Stimme gegen die Verhältnisse, die ihm nicht passen. Der schlägt mit Worten zu, nicht mit Fäusten. Friedlich. Der übernimmt Verantwortung.

Mit der Verantwortung taten sich die Deutschen ja immer schwer, autoritätsgläubig & autoritätshörig, wie sie nun mal erzogen sind. Wo lernen wir also mitReden in dieser Gesellschaft? Familie, Schule, Beruf sollten unsere geistigen Exerzierplätze sein. Doch ist es nicht vielmehr so, dass überall die Probleme unter den Teppich gekehrt werden?

Verdrängung ist eine Meisterin aus Deutschland. Im besten Fall laufen die Debatten, die wir führen, ins Leere. Ein eigener Standpunkt gilt als aufmüpfig und ungebührlich. Und dabei ist ein Standpunkt wie ein Standbein, auf dem man steht und durchs Leben geht.

Die Demokratie ist eine Regierungsform, bei der im Gegensatz zur Diktatur der Wille des Volkes ausschlaggebend ist. So steht es im Duden.

Doch unsere Demokratie ist eine formale, keine angewandte; an konkreter Demokratie herrscht Mangel. Und wenn mal irgendwo nachgedacht wird über die Demokratie, kommt so ein bürokratisches Wortungetüm wie die Bürgerbeteiligung heraus, was so sozialpädagogisch und unpersönlich klingt, dass sich keiner beteiligen möchte und die linken Zirkel unter sich bleiben.

MitReden ist für alle da. MitReden ist die erste Form von Willensbekundung: Ich tue kund, was mir passt und was nicht. Der mündige Bürger macht seinen Mund auf und bezieht Stellung. Wer seinen Mund hält, erklärt sich stillschweigend einverstanden – und darf sich nicht wundern, wenn über seinen Kopf hinweg andere entscheiden.

MitReden ist die Vorstufe von MitEntscheiden. MitReden hat Tradition. Der Streit ist die Mutter aller Dinge! sagten die alten Philosophen, die viel und mit Leidenschaft debattierten. Debattieren heißt, rhetorische Standpunkte einnehmen, um sich der Wahrheit zu nähern.

Debattieren heißt nicht: siegen, sich gegenseitig totschlagen mit Argumenten. Debattieren will gelernt sein. Learning by talking. Die Regeln sind klar: Pro und Contra, zwei Gegenpole, die Statements sind vorbereitet, Redezeitbegrenzung für jeden. Es herrscht keine Narrenfreiheit; niemand kann quatschen, solange er will.

Ja, aber… Da kommt sie schon, die typisch deutsche Reaktion, wenn einer eine Idee hat. Aber… ist ein Debattierclub nicht das ideale Forum für Selbstdarsteller? Selber schuld, wer sich blenden lässt von Fake & Hype. Das wird ja wohl zu verhindern sein, dass der Hyde Park zum Hype-Park wird.

Aber… ist eine Debatte nicht l´art pour l´art? Nein, denn Veränderung beginnt im Kopf, und Debattieren ist die beste Methode gegen Vorurteile und Verkalkung.

Schafft ein, zwei, viele Debattierclubs! Wir sind Deutschland – aber nur, wenn wir mitReden und nicht nur Stimmvieh ohne Stimme sind!

Gewalt an den Schulen:

führt in meine eigene Kindheit und nach Altötting:

In Bayern immer noch nicht breiter aufgedeckt, Ettal ist nur ein erster Einsichtspunkt

http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/gewalt-schulen-bayern-immer-breiter-aufgedeckt-ettal-erster-einsichtspunkt-15607155

Als in den fünfziger und sechziger Jahren die junge liberale bildungspolitische Sprecherin und Abgeordnete Hamm-Brücher im Landtag gegen die Prügelstrafe an den Schulen sprach, führten sich konservative Abgeordnete auf: „Eine Watschn hat noch Keinem geschadet!“ Es sollte bis in die 70er Jahre dauern, dass „körperliche Züchtigung“ abgeschafft wurde.

Hildegard Hamm-Brücher: Und dennoch…: Nachdenken über Zeitgeschichte, Erinnern für die Zukunft – Eine kompakte Darstellung der pädagogischen Rückschritte in Bayern

Die Verarbeitung der Schäden, im Prinzip oft direkte Folgen des 3. Reiches, das unsere Väter und Mütter zu Grobianen und Duckmäuschen deformiert hatte, wie es mein Straßen-Nachbar Andreas Altmann in seinem Buch „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ beschrieben hat (jetzt auch als Piper-Taschenbuch).

Die sadistischen Lehrer und unser „ehrenwerter Rektor Burger“ waren angesehene Leute in der Kleinstadt, und sie boten uns mit den heimatlichen Gefängnissen der Kindheit genug Abschreckung für’s Leben, und mancher wie der rothaarige Reinhard Pillock brachten sich schon frühzeitig um.

Keiner meines Einschulungs-Jahrgangs 1960 hat ein Klassentreffen organisiert, keiner will sich freiwillig erinnern. Zu schwer liegt die Scham über die erlittene Qual über den schönen Anteilen, die uns der alte Wallfahrtsort geboten hatte.

Altötting blieb über die Jahrzehnte von den konfessionellen Strukturen geprägt, die durch die Gemeinschaftsschulen abgelöste werden sollten, und das hieß auch: Schweigen über den Sadismus von Kaplänen, beichten und beten … oder verschwinden.

Natürlich konnte man auch so weiter machen: Schafkopfen, heimlich dies oder das, aber bloß nichts aufdecken, was da unter den alten Talaren gewesen war, wie die versteckten slowakischen Faschisten-Priester und Judenmörder … Rattenlinien der frommen Antikommunisten bis Argentinien, Chile und Peru, auch als Mission …

„Mein Vater war ja nicht der einzige Mann, der als seelischer Krüppel aus dem Krieg nach Haus gekommen ist.“ Altötting

Wir hatten es für annähernd normal gehalten, was der bayrische Landtag in den 60er Jahren in Diskussionen auf den absurden Vorschlag von Frau Hamm-Brücher diskutierte: Die Prügelstrafe in der Schule abzuschaffen. Sie war unser beinah alltägliches erleben, und auch die alten Fräuleins nutzten den Tatzenstock reichlich.

Nur war es bei einigen Lehrern und dem Rektor auch klarer Sadismus, und Kaplan Stadlthanner drehte uns die Schläfenhaare, bis wir jaulten, wenn er den Katechismus abfragte.

Das edle Haus Altmann, an dessen Park (und seinem manchmal offenen Tor) ich immer auf dem Weg in die Kirche vorüberging, war immer geheimnisvoll, die Mutter krank, hieß es, aber die SS-Mitgliedschaft war nicht ruchbar geworden, weil die Bürgerschaft an solchen Punkten dicht hielt: Dort hatte es angeblich kaum Nazis gegeben.

„Der Lehrer Johann Korbinian Spahn drischt vor versammelter Klasse auf den nackten Hintern des gerade in Ungnade gefallenen Schülers und zwingt ihn, die Ablassformel zu brüllen: »Ich bitte um Barmherzigkeit!« „

Der Religionslehrer Josef Asenkerschbaumer klärt Kinder über Sünde auf, indem er Bilder einer Frau verteilt, in deren Rücken es von Würmern und Schlangen wimmelte. Hinter Bezahlschranke: http://www.zeit.de/2011/37/Rezension-Interview-Altmann

„Mein Vater war ja nicht der einzige Mann, der als seelischer Krüppel aus dem Krieg nach Haus gekommen ist.“ war auf faz.net/artikel/C30712/andreas-altmanns-neues-buch-scheissgebete- nur gegen Geld … Andreas Altmann: … und meine eigene Scheissjugend

Das Hauptstaatsarchiv München birgt ein paar Blätter, auf denen jemand zusammengestellt hatte, dass der Butter und Käsehändler, der Fotograf (in jedem Haus ein Hitlerbild!) und durchaus noch etliche edle Bürger in Altötting schuldig geworden waren, aber auch die Klöster deckten auf der Rattenlinie nicht nur Priester wie den Judenschlächter der Slowakei, Tiso, weil er ja Kleriker war. Am Schweigen ist das Leben in der Stadt erstickt.

Die Ehrung der getöteten Retter der Stadt im „Endkampf“ hat darum etwas gedauert, steht aber jetzt immerhin auf den Seiten der Kommune: https://www.altoetting.de/unsere-stadt/stadtgeschichte/opfer-des-28-april-1945/

debattieren als Methode der Kommunikation:

Auch Wissenschaftsdebatte, ein Beispiel und Links zur Kritischen Theorie https://zukunftswerkstatt-moderieren.blogspot.com/2021/01/debattieren-als-methode-der.html

#autoritär #söder

RE: https://hachyderm.io/@http_error_418/116492455043711492

#Perspektivenwechsel

Eine augenöffnende Betrachtung der aktuellen Entwicklungen des gesellschaftspolitischen Systems der USA aus der Perspektive der ukrainischen Journalistin Nataliya #Gumenyuk.

Bringt mich zum Nachdenken u.a. über den identitären Mißbrauch der Sehnsucht nach Integrität und Resilienz.

#NataliyaGumenyuk #Ukraine
#Sozialstaat #Identität #Solidarität
#Diktatur #autoritär #neoliberal #Maga
#ChangeOfPerspective #EyeOpener #Obamacare #CommonReality #AdoptedNarrative #TechBros #Maga

Die @titanic mal wieder on point 👇 Danke 😊

#merz #kanzler #hitler #gelitten #autoritär #Faschismus

Pauline #Jäckels über den neuen Eklat des Kul­tur­staats­mi­nis­ters

Er tut, was er soll

Wolfram #Weimer produziert eine Schlagzeile nach der anderen. Das Vorgehen des Kulturstaatsministers wirkt nicht nur #autoritär, sondern auch so #stümperhaft, dass inzwischen die Frage im Raum steht, wie lange der Bundeskanzler ihn noch halten kann. Aber was, wenn Weimer genau das macht, wofür er von Friedrich #Merz ins Amt berufen wurde?
https://www.taz.de/!6164851

Hi @markus_netzpolitik,
💯. Immer diese #autoritär​en #Plattform​phantasien. 🤮

Politisch Handeln im autoritären Sog

Ob Inklusion und Bleiberecht, ob Gleichstellung und queere Orte, ob Umwelt und Kultur: Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. Der politische Diskurs ist vergiftet. Eine Tagung griff dies Ende Februar in Halle auf. Wir hören Auszüge aus dem dortigen Programm, vor allem das Panel "Widerständig […]

https://radiocorax.de/politisch-handeln-im-autoritaeren-sog/

Politisch Handeln im autoritären Sog

Ob Inklusion und Bleiberecht, ob Gleichstellung und queere Orte, ob Umwelt und Kultur: Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich... mehr

https://radiocorax.de/politisch-handeln-im-autoritaeren-sog/

#Autoritär #Halle #Rechtsradikalismus #Sachsen #SachsenAnhalt #Tagung

@SchvenGlueckschpilsch

Zur autoritären IDEE gehören auch diverse "Christen" und alle Unions-Wählenden, und dummerweise auch alle Gläubigen der #SPD und #Grünen, die #Aufrüstung gegen ihre Putin-Angst aus den Öffentlich-Rechtlich #autoritär- #hierarchisch geleiteten #Medien haben ...

https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/herausforderungen-linke-im-osten/

"... beweisen, dass sie anders ist in einem politischen System, in dem viele Menschen sich weder gesehen noch ernsthaft vertreten fühlen. CDU und SPD haben in unterschiedlichen Regierungskonstellationen (und phasenweise auch mit Unterstützung der PDS) den #AusverkaufdesOstens zu verantworten. Die #MenschenimOsten haben zurecht kein #Vertrauen, dass ausgerechnet diese Parteien diese Entwicklungen rückgängig machen werden. Wenn Die Linke sich – wie die bürgerlichen Parteien – den Sachzwängen einer #neoliberaleKürzungspolitik unterordnet, macht sie sich unglaubwürdig als eine Kraft, die wirkliche Veränderung vorantreiben will. 

Mehr noch: Im Osten ist eine rudimentäre Kritik am #Kapitalismus und die Idee eines demokratischeren #Sozialismus lange Zeit breiter im Alltagsbewusstsein verankert gewesen (als in #Westdeutschland) – aber #dieLinke hat es bisher nicht geschafft, diese Idee neu zu beleben und der nationalistischen Entwendung durch Teile der #extremeRechten („national sozial“) etwas entgegenzusetzen. Die System- und Demokratiefrage sind ein Schlüssel zur #antifaschistischePolitik, besonders in Ostdeutschland. #Antifaschistische #Klassenpolitik dreht sich im Kern um eine radiale Demokratisierung von unten, die konkret erfahrbar gemacht werden muss.

»Die Linke muss das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen, indem sie glaubhaft vermittelt, dass #einestarkeLinke die gesellschaftlichen Verhältnisse tatsächlich verändern kann.«

Zweitens muss Die Linke sich in die Lage versetzen, gesellschaftliche Bewegung und Kämpfe von unten mitzuorganisieren. Schließlich verfolgt sie als sozialistische Partei den Anspruch, #Wirtschaft und #Gesellschaft grundlegend anders zu organisieren, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu ermöglichen. Meint sie es ernst mit diesem Anspruch, ist massiver gesellschaftlicher Druck der einzige Machtfaktor, mit dem sie dieses Ziel – auch in Zwischenschritten – verfolgen und verhandeln kann.

Die #Landtagswahlen in #Sachsen-Anhalt und €Mecklenburg-Vorpommern 2026 werden Momente sein, in denen Die Linke beides unter Beweis stellen muss: Dass sie einen Bruch mit der #Politik vollzieht, die den Osten systematisch geschwächt hat, und dass sie in der Lage ist, Kämpfe zu organisieren – und sie auch zu gewinnen. 

Antifaschistische Klassenpolitik: #gegendieAfD und gegen den #neoliberalerStatusquo

Hinzu kommt jedoch, dass es sich nicht um gewöhnliche #Wahlen handelt: In beiden Ländern steht die reale Gefahr einer faschistischen Regierungsbeteiligung im Raum. Die Linke muss daher einer doppelten Herausforderung begegnen, die AfD wirksam von der Macht fernzuhalten, ohne das Projekt, eine glaubwürdige, veränderungsfähige Kraft im Osten zu werden, zu gefährden. Misslingt dieser Balanceakt, droht auf beiden Seiten Schlimmes. 

Die aktuellen Umfragewerte lassen erwarten, dass die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft wird. Sollten sich diese Zahlen nicht grundsätzlich verändern, bleiben nur wenige Möglichkeiten, Landesregierungen ohne die AfD zu bilden. Dadurch rückt Die Linke in eine #Schlüsselrolle: Sie müsste gegebenenfalls eine Minderheitsregierung von CDU oder SPD tolerieren, um eine Beteiligung der AfD zu verhindern. Dieses Szenario eröffnet ein Dilemma: Die AfD darf nicht in #Regierungsverantwortung gelangen – aber dies darf nicht zu dem Preis geschehen, dass die Linke eine #neoliberaleRegierungspolitik toleriert oder gar mitträgt. In den Ost-Landesverbänden der #Union, die sich teilweise offen zur AfD hinwenden, und in der #Merz-Union gibt es aber keine Anzeichen für ein Abrücken vom Ziel einer neoliberalen Offensive 2.0. Im Gegenteil.

Die Risiken einer AfD-Regierung sind offensichtlich: In Ländern wie den #USA oder Argentinien lässt sich beobachten, wie schnell soziale und #staatlicheStrukturen #autoritär transformiert werden, wie leicht Menschen der #politischeWillkür ausgesetzt und #politischeGegner*innen kaltgestellt werden. Sind die Faschist*innen einmal an der Macht, wird ihr Zurückdrängen zu einer #Jahrhundertaufgabe, denn was einmal zerstört wurde, lässt sich nur unter immensen Kraftaufwand wieder aufbauen. 

»Die Angst vor einer AfD-Regierung darf nicht dazu führen, dass Die Linke sich in den #Regierungsverhandlungen zu einer #Erfüllungsgehilfin von #CDU oder #SPD macht.«

Eine Regierungsbeteiligung der AfD auf #Landesebene würde eine neue Qualität #autoritärePolitik einleiten: eine radikalisierte #Kürzungspolitik und die Umstrukturierung der öffentlichen und sozialen #Infrastruktur; massive Angriffe auf #Gewerkschaften sowie auf antifaschistische, antirassistische, feministische und #queereKultur-, #Bildungs- und #Jugendarbeit; eine weitere Eskalation von #Polizeigewalt und Repression bis hin zu „Freibriefen“ für #Hetzjagden auf Andersdenkende, von #Rassismus Betroffene und #Antifaschist*innen. Hinzu käme

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Herausforderungen Der Linken im Osten

Zeitschrift Luxemburg
Sie wandeln in blauen Gewändern durch die Republik,
murmeln von Ordnung, während sie Chaos säen,
predigen Heimat, während sie ausgrenzen,
rufen nach Freiheit und meinen Gehorsam.
Ihre Antworten sind Parolen, ihre Pläne Leerstellen.
Was sie versprechen, ist Führung.
Was sie liefern, ist Rückschritt – geschniegelt, verpackt, gefährlich.
#AfD #BlauerSpuk #Autoritär #DemokratieSchützen #NieWieder #Haltung