🚩 🏴 Majas Hungerstreik 2025  
"Wir können Kämpfe nicht in Sieg oder Niederlage einstufen", sagt Konstantin vom Solikomitee

40 Tage Hungerstreik in einem ungarischen Gefängnis. Eine Solidaritätsbewegung, die weit über die antifaschistische Szene hinaus Aufmerksamkeit erzeugte. Und eine Frage, die bis heute umstritten ist: Was bleibt von einem politischen Kampf, wenn seine zentrale Forderung unerfüllt bleibt?

Vergangenes Jahr trat die nicht-binäre Gefangene Maja in Ungarn in einen 40-tägigen Hungerstreik, nachdem Deutschland Maja erst in einer Nacht und Nebelaktion nach Budapest überstellte und Maja dort dann unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft gehalten wurde.

Ein Jahr später gibt es nun eine Broschüre die den Hungerstreik im Rückblick beleuchtet.

Über diese Broschüre „Majas Hungerstreik 2025“, die Situation von Maja heute sowie die Lehren aus einem außergewöhnlichen Gefangenenkampf sprach ich für @RDL mit Konstantin vom Solidaritätskomitee.

Die Broschüre kann auf der Webseite des Solikomitees entweder als PDF heruntergeladen oder auch gedruckt bestellt werden: www.basc.news

https://rdl.de/Maja_Hungetreikbrosch%C3%BCre_Konstantin_Solikomitee_08_Juni_2026_RDL

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Broschüre zu Majas Hungerstreik #FreeMaja

Vor einem Jahr, am 5. Juni 2025, hat Maja einen 40-tägigen Hungerstreik begonnen. Das Solidaritätskomitee für Maja hat nun eine Broschüre veröffentlicht, in der es den Hungerstreik auswertet!

‚Was hat der Hungerstreik gebracht? Wie haben sich die Parteien und die Regierung bewegt? Was hat die Solidaritätsbewegung auf die Beine gestellt? Wie haben unsere Gefangenen in Deutschland und ihre Familien den Hungerstreik erlebt? Wie blickt Maja auf den Hungerstreik zurück? Was haben wir daraus gelernt? Diese und viele weitere Fragen werden in der Broschüre behandelt.

Die Broschüre kann ab sofort in der elektronischen Version als PDF-Datei heruntergeladen werden. Das Soli-Komitee druckt außerdem 1.000 Exemplare. Ihr könnt die gedruckte Broschüre unter [email protected] bestellen. Bitte gebt die Zahl der Exemplare und eine Lieferadresse an.‘

Zum Download der elektronischen Version der Broschüre -> https://www.basc.news/wp-content/uploads/2026/06/Broschuere-Maja-Hungerstreik.pdf

https://www.basc.news/broschuere-zu-majas-hungerstreik/

Wir denken an dich Maja! Halte durch! 🖤

#BudapestKomplex #Antifa #Antifaschismus #Ungarn #Repression #AntifaOst #FreeZaid #FreeAllAntifas

Zwischen Wüste und Revolte!
Die politische und symbolische Kraft von Majas 40-tägigem Hungerstreik

Zum Jahrestag von Majas Hungerstreik ist die Broschüre „Majas Hungerstreik 2025“ erschienen. Auf 48 Seiten dokumentiert sie die Haftbedingungen in Ungarn, den 40-tägigen Hungerstreik, die Solidaritätsbewegung und die politischen Auseinandersetzungen darum.

In meiner Rezension argumentiere ich allerdings, dass die Broschüre von mehr erzählt als von einem vereinzelten Kampf einer nicht-binären Person.

Sie handelt von Solidarität. Von Angehörigen, Freund:innen und Genoss:innen. Von der Frage, wie Menschen unter Bedingungen von Isolation und Repression handlungsfähig bleiben. Und von der Frage, woran wir den Erfolg eines politischen Kampfes eigentlich messen.

Besonders spannend fand ich zwei Motive, die sich durch die Broschüre ziehen:

- Die immer wiederkehrenden 40 Tage des Hungerstreiks. Eine Zahl, die unweigerlich an Prüfung, Verwandlung und die „40 Tage in der Wüste“ erinnert.

- Majas Satz: „Es gibt das Risiko, dass du den Knast glücklicher verlässt, als du ihn betrittst.“ Ein Gedanke, der mich an Albert Camus und dessen berühmten Satz denken ließ: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Die Broschüre dokumentiert nicht nur einen Hungerstreik. Sie erzählt von Würde, Beharrlichkeit und der Weigerung, sich innerlich besiegen zu lassen.

Meine ausführliche Rezension gibt es hier:

https://breakdownthewalls.site36.net/2026/06/05/zwischen-wueste-und-revolte-die-politische-und-symbolische-kraft-von-majas-40-taegigem-hungerstreik-eine-rezension/

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Lina E. wird vorzeitig entlassen. Das eine Gegenargument zur Abwägung dazu, beweist für mich wieder eindeutig, dass auf den Staat kein Verlass ist:
"Gegen Lina E. spreche, dass sie an einer 'strikten antifaschistischen politischen Einstellung' festhalte."

Eine antifaschistische Einstellung sollte niemals ein Argument sein, diesen Menschen länger wegzusperren, sondern bare minimum eines jeden Einzelnen sein.
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-weist-beschwerde-des-generalbundesanwalts-zurueck

#antifa #antifaistnotwendig #antifaschist #antifaschismus #161 #linae #antifaost

Lina E. wird vorzeitig aus Haft entlassen

Der BGH hat eine Beschwerde des Generalbundesanwalts gegen die Aussetzung ihrer restlichen Strafe zur Bewährung zurückgewiesen.

Legal Tribune Online

🏴 🚩Anti-Rep-Wochen in Leipzig starten!!!🏴 🚩

Mit großer Freude darf ich am morgigen Dienstag, um 19:00 Uhr die Anti-Rep-Wochen mit einem kleinen Vortrag zur Bedeutung von Solidarität sowie einem anschließenden Input zum Thema „Briefe-Schreiben-an-Gefangene“ eröffnen, mit anschließenden Möglichkeit gleich vor Ort Karten und Briefe zu schreiben.

Zu dem Vortrag: was bedeutet es für Gefangene und deren Überleben in Haft, Solidarität zu erfahren, wo können diese aber auch selbst solidarisch sein? Hier werde ich aus der Perspektive eines Menschen sprechen, der ununterbrochen fast 27 Jahre in Haft saß.

Aber was meint Soliarbeit für solidarische Menschen und Strukturen: welche Herausforderungen gibt es, wo und wie droht Überlastung? Hier möchte ich versuchen meine Erfahrungen insbesondere der letzten drei Jahre, seit meiner Haftentlassung bin ich selbst in solchen Strukturen aktiv, einbringen.

💌 Briefe-Schreiben-an-Gefangene: dazu gibt es einen kurzen Input um dann gemeinsam Karten und Briefe an Gefangene zu schreiben!

Wann: Dienstag, 26. Mai 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Meuterei (Zollschuppenstr. 1, Leipzig-West)

Die Anti-Rep-Wochen, gehen bis in den Juli hinein mit vielen wichtigen Veranstaltungen rund um Repression und was wir dem entgegen setzen.
https://antirepression.noblogs.org/antirep-wochen/

#leipzig #connewitz #meuterei #leipzigwest #veranstaltung #dresden #dresdenneustadt #antirep #sachsen #deutschland #pfingsten #pfingsmontag #dienstag #StadtLeipzig #knast #solidaritat #antifa #antifaschismus #antifaost #chemnitz #cottbus #repression

Noch immer läuft am #Oberlandesgericht in #Dresden das #AntifaOst Verfahren. 7 Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Außerdem werden ihnen unterschiedliche Körperverletzungsdelikte gegen #Nazis vorgeworfen.

Vor kurzem kam recht spektakulär #Nanuk frei, nachdem der #Kronzeuge Johannes Domhöver gestand bei seinen Beschuldigungen gegen ihn gelogen zu haben. Wir freuen uns am 26.05. die Soligruppe für Nanuk begrüßen zu dürfen. Es wird um 20 Uhr einen Input zum Verfahren und die Möglichkeit für Diskussionen geben.
Kommt vorbei!

#Sachsen #Repression #Antifa #Solidarität

Misshandlung in JVA Wuppertal-Ronsdorf?

Wie BASC berichtet, sei es im Januar zu einem Übergriff auf eine weibliche Gefangene gekommen. Eine dort in Untersuchungshaft sitzende Antifaschistin habe beim Besuch davon berichtet, wie eine Vollzugsbeamtin einer Mitgefangenen gedroht habe ihr "in die Fresse" zu schlagen.

Anschließend sei, so der Bericht weiter, die Gefangene tatsächlich von Beamt:innen verprügelt worden und habe Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper davon getragen.

Ob Bedienstete suspendiert wurden ist noch unklar. ich habe zwischenzeitlich beim Justizministerium und der Haftanstalt angefragt und warte auf Antwort.

Mehr zu dem Fall hier:
https://www.basc.news/schikanen-und-misshandlung-in-jva-wuppertal-ronsdorf/

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Schikanen und Misshandlung in JVA Wuppertal-Ronsdorf – BASC

Heute, 18 Uhr im Zentralwerk ist wieder unsere Offene Versammlung gegen Repression. Diesmal mit Planungen für eine kleine Soliaktion am Hammerweg für die inhaftierten Antifas und einem Gespräch mit dem Anwalt Christian Mucha, dessen Mandant jüngst in Beugehaft genommen wurde. Er hatte nicht aussagen wollen gegen Mitbeschuldigte im Antifa Ost Verfahren sondern die Aussage verweigert. Kommt vorbei!

https://ea-dresden.site36.net/offene-versammlung-gegen-repression-am-11-mai-beugehaft/

#Dresden #Sachsen #Repression #AntifaOst #Antifa

Offene Versammlung gegen Repression am 11. Mai: Beugehaft – Ermittlungsausschuss Dresden

 Bundesregierung äußert sich auf rechtsextreme Anfrage der AfD zur Roten Hilfe e.V. 🏴

Vor einigen Wochen richtete die rechtsextreme AfD-Bundestagsfraktion, vertreten von Martin Hess, Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann, und anderen, eine „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung zur Arbeit der Roten Hilfe e.V.

In 17 Fragen unterteilt, verlangten die AfD-Abgeordneten umfassende Auskünfte zur Mitgliederzahl, der Unterstützung von Gefangenen oder einer etwaigen „aktiv kämpferische(n) und aggressiv-kämpferische(n) Haltung der Roten Hilfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“.

Nun liegt eine Antwort der Bundesregierung vor.

Die Zahl der Menschen die Teil der @RoteHilfe sind, hat sich von 7.000 im Jahr 2015 auf über 14.400 im Jahr 2024 mehr als verdoppelt!

Die Bundesregierung erklärt, dass sie die Rote Hilfe als linksextremistische Organisation einstuft, ihre Aktivitäten beobachtet und personelle sowie strukturelle Entwicklungen im Blick behält.

Zugleich verweist sie bei zahlreichen Detailfragen der AfD auf Geheimhaltungsinteressen oder die Zuständigkeit der Länder und bleibt damit in zentralen Punkten unkonkret.

Eine Zusammenfassung der Kleinen Anfrage nebst der Antwort der Bundesregierung habe ich hier veröffentlicht. Dort gibt es dann auch einen Link zu dem PDF der Antwort der Bundesregierung.

https://de.indymedia.org/node/732216

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Berliner Antifaschist ist wieder frei - „Nanuk“ wurde aus der Haft entlassen

Seit anderthalb Jahren sitzt der Berliner Antifaschist „Nanuk“ in Haft, steht in Dresden vor Gericht. Nun hob der Senat seinen Haftbefehl auf, wie die taz soeben berichtet.

Am 20. April stand, mal wieder, im Antifa-Ost-Prozess der Kronzeuge Domhöver vor Gericht. Auf seiner Aussage fußte u.a. die Anklage, wonach Nanuk an einem Angriff auf einen Neonazi beteiligt gewesen sein soll. Nach dessen Aussage beantragten Nanuks Anwält:innen die Freilassung ihres Mandanten Nanuk, da die Aussage des Kronzeugen nichts hergebe für den Verdacht einer Beteiligung an einer Körperverletzung eines Neonazis.

Dem Antrag auf Freilassung von Nanuk, kam das Oberlandesgericht Dresden nunmehr nach.

Über den Prozesstag berichtete ich bei @RDL

https://rdl.de/Prozessbericht_Antifa_Ost_Dresden_April_2026_RDL

Der taz-Artikel
https://taz.de/Berliner-Antifaschist-ist-wieder-frei/!6174793/

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Kronzeuge belastet ehemalige Gefährt:innen

Im Antifa-Ost-Prozess in Dresden prallen immer wieder Verteidigung und Gericht aufeinander.

Radio Dreyeckland