Heirat statt Bildung: Mit der Dürre steigt in Kenia das Risiko von Zwangsehen
DJ Ahmet (2025)
VON WEGEN SCHWARZES SCHAFAb jetzt online! Yehudis Fletcher, die Autorin von "(K)eine von uns!" (2025) m Gespräch mit mir, über die Wahl des Verbleibens in ultraorthodoxen Gemeinde als Frau in einer Beziehung mit einer anderen Frau, statt dem Aufgeben und Gehen aus der Gemeinde.
https://taz.de/Yehudis-Fletcher-ueber-ihre-Autobiografie/!6095494/
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Ein Löffel in der Hose als Rettung
Wenn eine Frau zur Heirat im Ausland gezwungen werden soll, gibt es nur eine Chance. Doch am besten kommt es erst gar nicht dazu.
Von Lena Spilger
Manche tauchen nach den Sommerferien nicht mehr in der Schule auf, Manche werden schon in Deutschland in die Ehe gezwungen, andere werden von ihren Familien ins Ausland gelockt, und der Personalausweis wird vernichtet. Manche müssen sofort Mütter und Hausfrauen werden, andere ausharren. Zu einem Jawort gezwungen, das nicht sie, sondern ihre Familien gegeben haben. Ohne Aussicht, sich einen Freund selbst aussuchen zu dürfen, zur Schule zu gehen oder eine eigene Karriere anzustreben.
Nicht jede Zwangsheirat, nicht jede Verschleppung läuft gleich ab. Aber eines haben alle gemein: Sie sind in Deutschland verboten und passieren dennoch. Wie viele Mädchen jährlich gezwungen werden, den Rest ihres Lebens mit einem fremden Mann zu verbringen, ist unklar, Das Dunkelield ist vermutlich groß. Die jüngste Studie des Bundesfamilienministeriums legt Jahre zurück, Demnach ließen sich 2008 insgesamt 3443 Personen zum Thema Zwangsheirat beraten. Der Großteil der Betrolfenen sind Frauen mit einem Migrationshintergrund.
Manche Mädchen werden spontan verschleppt. Vor allem die Ferien sind cine Risikozeit, insbesondere die langen Sommerferien. Die Abwesenheit einer Schülerin fällt erst mal nicht auf, eine Reise ins Ausland ist nichts Ungewöhnliches.
Zurück nach Deutschland kommen die wenigsten. Sind die Frauen erst einmal im Ausland, kann die deutsche Jus- tiz nicht mehr viel ausrichten. Hillsorganisationen und auch das Familienministerium sagen: Ohne Dokumente, ohne Geld und unter der ständigen Kontrolle der Familie im Ausland ist eine Rückreise sowohl rechtlich als auch praktisch schwer bis unmöglich, Laut der Studie des Familienministeriums müssen die betroffenen Frauen in den meisten Fällen ihre Schule oder ihre Ausbildung abbrechen. Die Miltsorganisationen verweisen ausdrücklich darauf, dass es für gefährdete Frauen lebensentscheidend sein kann, wenn sie Deutschland nicht mit ihrer Familie verlassen.
Die womöglich letzte Fluchtmöglichkeit bietet der deutsche Flughafen. Unter dem Hashtag „Löffel kursieren in den sozialen Medien Videos, in denen empfohlen wird, dass Frauen sich bei der Ausreise einen haushaltsüblichen Lölflel in die Unterhose stecken sollen — um so vom Sicherheitspersonal (ür eine weitere Kontrolle beiseitegezo1gen zu werden. Das ist ihre Chance, auf ihre Situation aufmerksam zu machen, Der Löllel in der Unterhose spricht im besten Fall für sich. Auf Anfrage erklärt cin Sprecher der Bundespolizei, dass das Flughafenpersonal für die Löffelmethode sensibilisiert worden sei.
Elisabeth Gernhardt vom Referat „Gewalt im Namen der Ehre” der Hilfsorganisation Terre des Femmes sagt: „Das ist ein guter Trick. Ob er funktioniert, hängt allerdings von verschicdenen Faktoren ab. Viel wichtiger ist daher, sich bereits im Vorfeld Hilfe zu suchen.“ Die britische Hilfsorganisalion Karma Nirvana und auch Terre des Femmes selbst emplehlen die Methode in Workshops — allerdings nur für den absoluten Notfall.
Mona Sicgbert arbeitet bei Papatya, einer Hilfsorganisation zum Schutz und für die Beratung bei familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung. Auch sie sagt, der Löfleltrick müsse nicht immer funktionieren. Es sei realitätsfern zu glauben, eine Flucht am Flughafen wäre leicht und würde auf diese Weise immer plücken, Siepbert heißt eigentlich anders, zum Schutz der Hillesuchenden tritt sie in der Öllentlichkeit unter Pseudonym auf.
Die Milfsorganisationen sind sich einig: Wichtig ist zunächst, sich überhaupt bewusst zu machen, wie bedeutsam der Flughafen und die mögliche Unterstüt-
Häufig in den Sommerferien - die illegalen Zwangsheiraten kommen oft nicht überraschend:
https://n-tv.de/25023338
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In den Sommerferien werden in Deutschland jedes Jahr viele Mädchen und Jungen zwangsverheiratet. Die Zahlen sind schwer zu erfassen, doch die Präventionsarbeit in Schulen zeigt, dass das Thema keineswegs an Bedeutung verliert. Im Gegenteil.
📣 Das Europäische Parlament hat am 23.4. mit großer Mehrheit Änderungen der EU-#Menschenhandelsrichtlinie beschlossen. Die Berichterstattungsstelle #Menschenhandel des DIMR sieht Reformbedarf auf verschiedenen Ebenen in Deutschland. Naile Tanış: „Die Änderungen der EU-Menschenhandelsrichtlinie müssen nun auch Änderungen im #Strafgesetzbuch nach sich ziehen. #Leihmutterschaft, #Zwangsheirat und illegale Adoption sind nun als neue Ausbeutungsformen zusätzlich zu ahnden."
Das Ende des Schuljahres rückt näher, bald beginnen die Sommerferien. Für die meisten ein Grund zur Freude – für viele SchülerInnen aus streng patriarchalen Familien hingegen steigt damit das Risiko einer Zwangsverheiratung in den Sommerferien. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes startete deshalb zum zweiten Mal die "Weiße Woche" und ging vom 6. bis 9. Juni gemeinsam mit der Berliner Polizei an Berliner Schulen, sensibilisierte Schülerschaft und Lehrkräfte und stellte Hilfsmöglichkeiten und Anlaufstellen vor.