Für meinen Blogbeitrag der Woche habe ich meine Drohung wahr gemacht: Fisher, Derrida, Stirner und hellenistische #Philosophie „spuken“ gemeinsam in diesem #Essay:
Die erschöpfte Moderne und ihre Liebe zur Antike
Wer heute durch Buchhandlungen, Podcasts oder soziale Medien streift, begegnet der Antike beinahe überall. Marcus Aurelius zirkuliert als Kalenderweisheit auf Instagram, Seneca taucht in Unternehmer-Newslettern auf, und stoische Gelassenheit gilt im Tech-Milieu inzwischen fast als obligatorische mentale Grundausstattung. Besonders Autoren wie Ryan Holiday haben aus der antiken Philosophie eine global vermarktbare Orientierungstechnik gemacht: Philosophie als Instrument zur Selbstdisziplinierung in einer beschleunigten Welt.
Der britische Kulturtheoretiker Mark Fisher beschrieb diesen Zustand mit dem Begriff der „Hauntology“. Gemeint ist eine Kultur, die von den Geistern verlorener Zukunftsmöglichkeiten verfolgt wird.
https://epicmind.ch/die-erschoepfte-moderne-und-ihre-liebe-zur-antike
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