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How to See a Future Worth Living In with Rob Hopkins | TGS 224

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Konservative Christ:innen sehen im #Zeitgeist einen Verfall traditioneller Werte. Ein Blick auf den umstrittenen Begriff – und die Phänomene, die dahinterliegen:

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Zeitgeist: Umwelt oder Feindbild?

Konservative Christ:innen sehen im «Zeitgeist» den Verfall traditioneller Werte. Ein Blick auf den umstrittenen Begriff – und die Phänomene, die dahinter liegen.

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Are You Okay With Nuclear Warfare? | Frankly 146

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No, everyone is not using #AI for everything - People are consuming AI like they eat meat: some are embracing it, some are limiting their use of it, and some are avoiding it altogether https://gabrielweinberg.com/p/people-are-consuming-ai-like-they #zeitgeist
No, everyone is not using AI for everything.

People are consuming AI like they eat meat: some are embracing it, some are limiting their use of it, and some are avoiding it altogether.

Gabriel Weinberg

Zeitgeist: Umwelt oder Feindbild?

Wenn man christlichen Influencer:innen auf Instagram folgt oder in christlich-konservative Podcasts reinhört, taucht ein Begriff immer wieder auf: der Zeitgeist. Meistens wird er wie ein Schreckgespenst beschworen:

Der Zeitgeist sei gefährlich, er führe in die Irre, man müsse sich gegen ihn wehren oder gar «gegen ihn aufstehen».

Einige Christ:innen sehen im «Zeitgeist» einen Verfall traditioneller Werte. Wenn man genau hinhört, ist damit aber oft ein ganz spezifischer Bereich gemeint: Fragen von sexueller Identität und Lebensentwürfen.

Das Argument ist meist: Früher gab es ewige Normen – die klassische Ehe, feste Rollenbilder, eine klare Sexualmoral. Heute machen alle, was sie für gut halten.

In einem Punkt haben die warnenden Stimmen recht: Es gibt gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, die Menschen nicht gut tun. Aber mit dem «Zeitgeist» wird ein komplexer Begriff für eine ganz reduzierte Sichtweise verwendet.

Eine vermeintlich «ewige Norm» wird gegen als negativ gewertete Entwicklungen ausgespielt, ohne zu beachten, dass es auch positive Veränderungen in der Menschheitsgeschichte gibt.

Es wird unterschlagen, dass manchmal gar nicht so klar ist, was denn eine ewige, vielleicht sogar göttliche Norm überhaupt ist. Und – dazu dann zum Schluss – zeitgeistige Entwicklungen, die christlichen Haltungen widersprechen, werden heruntergespielt oder sogar befördert.

Doch eines nach dem anderen.

Die Illusion der «ewigen» Norm

Ein Beispiel für ein Ideal, das oft als Gegenentwurf zum Zeitgeist präsentiert wird, ist das Bild der Kernfamilie aus den 1950er Jahren. Papa arbeitet, Mama ist zu Hause mit den Kindern. Dieses Modell war in der gesamten Menschheitsgeschichte eine absolute Ausnahmeerscheinung. Es war das plakative Ideal einer ganz kurzen Zeitspanne.

Mit der Realität hat und hatte es oft weniger zu tun, und auch vorher sah das Leben jahrhundertelang anders aus.

Auf Höfen wurde gemeinsam gearbeitet, die Rollenteilung war oft pragmatischer als ideologisch, sowohl Männer als auch Frauen trugen zum Familienunterhalt bei. Lange Zeit konnten Menschen auch gar nicht heiraten, wann und wen sie wollten – wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen entschieden über eine Familiengründung.

Aus biblischen Texten, die gerne als Fundament für «ewige, göttliche Normen» zum Familienbild herangezogen werden, lassen sich zwar gewisse ethische Prinzipien ableiten, etwa eheliche Treue. Aber in der Bibel begegnen auch Männer mit mehreren Frauen, was wir heute «Singles» nennen würden sowie komplexeste Familienstrukturen, die mit einem bürgerlichen Ideal wenig zu tun haben.

Das Beispiel zeigt: Wenn heute von «ewigen Normen» gesprochen wird, können auch nur die gesellschaftlichen Konventionen aus einer ganz spezifischen Zeit gemeint sein.

Das ist kein theologischer Anker, sondern schlicht ein anderer, ein früherer Zeitgeist.

Eine Entwicklung zu mehr Menschlichkeit

Oder die Sklaverei: Lange war Sklaverei in der Bibel normal: Menschen verfügen über Menschen. Das war nicht wünschenswert, aber offenbar Teil des Alltags. Und es hatte zur Folge, dass historisch mit der Bibel für die Rechtmässigkeit der Sklaverei argumentiert wurde.

Dabei gibt es auch schon innerbiblisch kritische Perspektiven. Im Galaterbrief schreibt Paulus: «Da gibt es nicht mehr Sklaven und Freie… sondern alle sind eins in Christus.» Eine radikale Verschiebung.

Es ist eine Bewegung weg von der starren Struktur hin zur Beachtung der jedem Menschen verliehenen göttlichen Würde.

Aus heutiger, aufgeklärter Sicht gilt Sklaverei als menschenverachtend – auch wenn es sie nach wie vor gibt.

Ähnliche Beispiele wären das Frauenstimmrecht, feministische Errungenschaften wie die Strafbarkeit von Vergewaltigung, auch in der Ehe, oder auch, dass heute jede Person die Wahl haben soll, welche Ausbildung sie anstrebt und welchen Beruf sie ausübt.

Ist das nun Zeitgeist oder entsprechen diese Entwicklung der Annäherung an gute, ewige Normen?

Was bleibt, wenn sich alles wandelt?

Wenn man die Bibel als ethische Hilfestellung herbeiziehen möchte, muss beachtet werden, dass diese selbst in Zeiten entstanden ist, die heute als fremd empfunden werden. Das wirft die spannenden theologischen Fragen auf:

Was ist dann eigentlich «göttliche Norm»? Und was war einfach nur der Zeitgeist von damals?

Theologisch lässt sich das nicht lösen, indem einzelne Verse wie Beweisstücke isoliert werden. So lassen sich nämlich zu allen möglichen Themen Pro- und Contra-Argumente finden, weil die Bibel in vielen Punkten widersprüchlich ist. Stattdessen lohnt es sich, grundlegende Themen sowie die Entwicklung innerhalb der Texte anzuschauen.

Die ethische Richtung beinhaltet etwa die Sorge um die Schwächsten der Gesellschaft.

Die Überzeugung, dass jeder Mensch eine unantastbare Würde besitzt. Die Idee einer Beziehung zu Gott, die nicht auf Angst oder Beschwichtigung basiert, sondern auf Liebe und Vertrauen.

Wenn aus der Bibel ewige Normen abgeleitet werden sollen, dann solche.

Und diese widersprechen dem heutigen «Zeitgeist» tatsächlich vielerorts.

Christentum gegen den Zeitgeist

Konservative Christ:innen verstehen unter dem «Zeitgeist» ganz spezifische Entwicklungen. Wie eingangs erwähnt, ist damit vor allem die Liberalisierung der Sexualität gemeint. Weitet man die Perspektive, so gehören zum «Zeitgeist» aber auch andere gesellschaftliche Phänomene.

Die Individualisierung oder die Digitalisierung etwa. Diese sind weder pauschal positiv oder negativ zu werden.

Zum Beispiel die heutige Vorstellung von Selbstverantwortung. Sie ist befreiend, weil wir nicht mehr nur Schicksalsobjekte oder Herdentiere sind. Umgekehrt erhöht die Individualisierung auch den Druck zur Selbstoptimierung und verkennt, dass Menschen von Privilegien, Zufällen und Care-Beziehungen abhängig sind.

Auch die sexuelle Freiheit ist an sich weder positiv noch negativ: Dass Konsent heute eine erstrebenswerte Basis ist und Frauen über ihren Körper bestimmen können, ist ein riesiger Fortschritt. Gleichzeitig gibt es in der Welt der «Casual Relationships» neue Formen der Einsamkeit und der Ausnutzung.

Und wenn es einen Zeitgeist gibt, gegen den Christ:innen ihre Stimmen erheben sollten, ist es nicht die Offenheit für neue Lebensformen.

Sondern zum Beispiel die kapitalistische Ausbeutung von Menschen und Natur, die die Schere zwischen Arm und Reich auseinanderklaffen lässt wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. Oder ein gnadenloses Leistungsdenken, bei dem ein Mensch nur zählt, wenn er funktioniert wie eine Maschine.

Das Anliegen, gesellschaftliche Phänomene kritisch unter die Lupe zu nehmen, ist durchaus gut. Genauso naiv, wie Traditionen rückblickend zu glorifizieren, ist es, Entwicklungen nicht einzuordnen und nicht auf ihre Chancen und Gefahren zu befragen.

Aus christlichen Perspektiven gilt es allerdings, differenziert hinzuschauen und zu fragen: Was an der heutigen Zeit dient der Würde des Menschen? Was fördert die Liebe? Und wo gilt es, «Nein» sagen, um menschlich zu bleiben?

Wie gehst du mit dem «Zeitgeist» um? Fühlst du dich von den aktuellen Entwicklungen eher befreit oder eher orientierungslos? Schreib mir gerne deine Gedanken in den Kommentaren oder per E-Mail.

Passend dazu: «(Un-)heiliger Zeitgeist?»: Debatte zwischen Andreas Loos vom RefLab und dem katholischen Philosophen Johannes Hartl, 26.6.2026 in Fribourg.

Der Podcast Geist.Zeit sucht den Geist Gottes im Zeitgeist.

«Die kreative Trinität: Heiliger Geist, Zeitgeist und ich» von Kirstine Fratz, Zeitgeistforscherin

Der Artikel wurde mit Hilfe von KI aufgrund des Podcast-Transkripts entworfen und von der Autorin danach massgeblich überarbeitet. Foto von Annie Spratt auf Unsplash.

#Zeitgeist
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"Why Israel is unhappy with Trump’s Iran deal"
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Why Israel is unhappy with Trump’s Iran deal

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Louie the logic gremlin posted:
"CCR now an official partner of the INDEP Network+merge date announced"
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#tzm #rbe #zeitgeist #Articles
CCR now an official partner of the INDEP Network+merge date announced

As can be seen on the INDEP Network, which mentions they are affiliated with us, the Center for Cybernomics Resarch is now an official partner of the INDEP Network. This is a companion discussion topic for the original entry at https://accessist-international.org/2026/06/14/ccr-now-an-official-partner-of-the-indep-networkmerge-date-announced/

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Bay Area house party #zeitgeist : Simultaneously surreal and real ( #ICYMI; by the subversively amusing @astralcodexten )

https://www.astralcodexten.com/p/sota-on-bay-area-house-party/

SOTA On Bay Area House Party

...

Astral Codex Ten

Babystar (2025)

DIESES LEBEN ENTHÄLT PRODUKTPLATZIERUNGEN

https://filmgenuss.com/2026/06/13/babystar-2025/

Memes for thought

After writing “memes” into a search bar of the forum I could not find myself satisfied about creating a thread for each meme, so I made this single thread for quickly posting memes, if that makes sense. Meme is simply a…

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