(enthält Werbung, da kostenloses Rezensionsexemplar)
Vea Kaiser nimmt uns in ihrem neuen Roman "Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels" mit in die mondäne Welt eines Wiener Grand Hotels. Es geht allerdings nicht um die Schönen und Reichen, die dort absteigen, sondern um Angelika Moser, die in den 80er Jahren als junge Frau dort als Buchhalterin beginnt und es zur Abteilungsleiterin bringt.

Doch nicht nur das gelingt ihr. Sie schafft es auch, dank ihrer buchhalterischen Kenntnisse einen "Kredit" bei ihrem Arbeitgeber aufzunehmen, um ihren Sohn als alleinerziehende Mutter aufzuziehen, ohne dass es ihm an etwas mangelt. Die kreative Buchführung setzt sie nicht nur für sich selbst ein, sondern auch für ihre Arbeitgeber, so dass lange Zeit nichts bemerkt wird und Angelika sich neben ihrem Sohn auch um die anderen Baustellen in ihrem Leben kümmern kann: ihre demente Mutter, ihre drogensüchtige Freundin Ingi und natürlich die Liebe mit Höhen und Tiefen.

Eine reale Geschichte diente als Vorlage für dieses Buch und Vea Kaiser ist es gelungen, einen gut unterhaltenden Roman zu schreiben, der zwischendurch nicht nur in die Abgründe des menschlichen Zusammenlebens dringt, sondern auch zeigt, was für eine Leistung Angelika erbracht hat, es zur damaligen Zeit zur Abteilungsleiterin zu bringen, dazu noch als alleinerziehende Mutter.

Angelika geht gerne feiern und da ich auch in den 80ern jung war, kam mir vieles in Bezug auf Musik und den Party-Vibes bekannt vor. Und auch sprachlich ist es wieder auf den Punkt, ich mag die Art, wie Vea Kaiser ihre Geschichten erzählt.

Ich habe viel gelacht und empfehle es gerne weiter.

Hier geht's zu meiner ausführlichen Rezension: https://das-buchzuhause.de/fabula-rasa-von-vea-kaiser/

Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Rezensionsexemplar!

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