𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲, 𝗦𝗰𝗵𝗺𝗲𝗿𝘇 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗲𝗶𝗺𝗮𝘁
WOCHENTIPP! ★ Ein stilles und zugleich sprachmächtiges Buch und ein Debütroman, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises landet: Jehona Kicaj kommt mit ihrem Roman »ë« nach Augsburg.
► https://auxlitera.de/2025/11/16/sprache-schmerz-und-heimat/
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#linkeBücher
Ein wichtiges Buch zur "rechten Zeit":
"Esthers Spuren" - die Geschichte der Shoah-Überlebenden Esther #Bejarano und der Kampf gegen Rechtsextremismus
von Benet Lehmann
im #WallsteinVerlag
Bestellen hier:
https://links-lesen.buchkatalog.de/esthers-spuren-9783835357266
Buchpremiere heute in #hh2409 👇
Es wird Zeit, sich im Kampf gegen Rechtsextremismus den Geschichten der Zeitzeug_innen neu zu widmen.Die Zeitzeugin, Musikerin und Antifaschistin Esther Bejarano (1924-2021) wurde mit 18 Jahren nach Auschwitz deportiert. Sie musste Akkordeon im berüchtigten »Auschwitzer Mädchenorchester« spielen, kam später in das KZ Ravensbrück und floh bei Kriegsende während eines Todesmarschs. Bis zu ihrem Lebensende kämpfte sie gegen die deutsche Geschichtsvergessenheit an. Benet Lehmann hat viele Gespräche mit ihr geführt. Als Mitglied der letzten Generation, die noch unmittelbar mit Zeitzeug_innen sprechen kann, begibt sich Benet Lehmann auf die Spuren ihres Lebens mithilfe aktueller Forschung und im Licht gesellschaftlicher Entwicklungen. Welche Rolle spielt das Erbe der Zeitzeugenschaft heute noch? Was heißt es, Erinnerungskulturen in einer postmigrantischen Gesellschaft miteinander in Beziehung zu setzen? Wer erinnert an wen und warum? Und vor allem: Hilft Erinnerungskultur gegen Antisemitismus und Rassismus?
Was schwächt Demokratien? Ab wann sind Demokratien bedroht? Und was brauchen sie, um autoritären und faschistischen Tendenzen entgegenzutreten?Heute leben nur noch etwa 13_% der Weltbevölkerung in liberalen Demokratien. Antidemokratische Überzeugungen verbreiten sich zunehmend. Bürgerrechte werden eingeschränkt, unabhängige Institutionen abgebaut, populistische -Parteien und demokratiefeindliche Politiker_innen ziehen in Parlamente ein.In diesem Band diskutieren internationale Expert_innen aus Geschichts-, -Politik-, Natur-, Kultur-, Rechtswissenschaften und Journalismus darüber, was Demokratien schwächt. Sie blicken auf verschiedene Regionen der Welt, in Vergangenheit und Gegenwart, und überlegen, was freie Gesellschaften brauchen, um autoritären und faschistischen Tendenzen entgegenzutreten. Autor_innen: Çigdem Akyol, Alice Bota, Ruth Ben-Ghiat, Pranish Desai, Felix Heidenreich, Mark Jones, Élise Julien, Tarunabh Kaithan, Philipp Lorenz-Spreen, Jan-Werner Müller, Heike Paul, Jonas Schaible, Astrid Séville, Ronen Steinke, Martin Schulze Wessel, Mark Terkessidis, Michael Wildt, Claudia Zilla, Noam Zadoff, Benjamin Zeeb.
Die österreichische Schriftstellerin Teresa Präauer erhält den mit 25.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2024 für ihren Roman "Knochen im falschen Jahrhundert". In ihrem Buch verbinde Präaur auf "einzigartige Weise Witz, Analyse und existenzielle Unruhe", so die Jury.