Andreas Fisahn in der neuen Ausgabe der #vorgänge: Eine repressive #Toleranz schlägt durch auf die politischen Kräfte- und Diskursverhältnisse. Diese Sehnsucht nach #Autorität zeigt sich auch an Forderungen nach Sprech-, Versammlungs-, Einreise- und Berufsverboten.
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-253/publikation/neue-intoleranz-rueckkehr-zum-freund-feind-denken/
Neue Intoleranz – Rückkehr zum Freund-Feind-Denken - Humanistische Union

1. Nach der repressiven Toleranz Viele waren zurecht erschrocken, mit welcher Rigorosität seitens der staatlichen Gewalt gegen pro-palästinensische Demonstrationen vorgegangen wurde. Andere sind entsetzt darüber, dass antifaschistische Menschen, die in Ungarn Nazis gejagt und verprügelt hatten, nach Ungarn ausgeliefert wurden, wo ihnen der Prozess gemacht werden soll, an dessen Fairness zurecht gezweifelt wird. Viel berichtet [weiterlesen]

Humanistische Union
Lektürempfehlung zum Wochenende: Lektüreempfehlung zum #Wochenende: In der neuen Ausgabe der #vorgänge machen Jörg Arnold und Wolfram Grams eine #Einschränkung öffentlicher #Diskursräume aus. Sie zeigen grundlegende Zusammenhänge, in denen die Einschränkung sichtbar wird und ordnen dies gesellschaftstheoretisch und medienkritisch ein.
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-253/publikation/im-gleichschritt-behinderung-und-einschraenkung-gesellschaftlicher-diskurse/
Im Gleichschritt: Behinderung und Einschränkung gesellschaftlicher Diskurse - Humanistische Union

I. Ausgangs­lage In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe von Sachbüchern publiziert, die das Thema des vorliegenden Heftes aus unterschiedlichen Perspektiven und Fachrichtungen beleuchtet: beispielhaft aus juristischer Sicht sind die Arbeiten von Elisa Hoven (2025) sowie Frauke Rostalski (2024), philosophisch hat sich dazu unter anderem Julian Nida-Rümelin (2025) geäußert, und in demokratie- beziehungsweise politikwissenschaftlicher Hinsicht [weiterlesen]

Humanistische Union
In der neuen Ausgabe der #vorgänge argumentiert Alex Demirović für eine #Wirtschaftsdemokratie, die über die parlamentarische #Demokratie hinaus geht. Denn Wirtschaft in ihrer Gesamtheit ist Volksangelegenheit und soll dem #Allgemeinwohl dienen. #Demokratisierung
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-252/publikation/wirtschaftsdemokratie/
Wirtschaftsdemokratie - Humanistische Union

Wirtschaft und Demokratie stehen in Spannung zueinander. Es wird häufig erwartet, dass sich die demokratischen Institutionen an den wirtschaftlichen Imperativen ausrichten. Angela Merkel sprach einst von „marktkonformer Demokratie“. Unter Vertreter*innen der Wirtschaft gibt es offensichtlich auch Sympathien für autoritäre Regime, sofern diese den Erwartungen auf Wirtschaftswachstum und schnelles Entscheiden entsprechen. Vielen Unternehmer*innen und Manager*innen ist [weiterlesen]

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Die „liberale Demokratie“ bedeutete schon in ihrem Ursprung den weitgehenden Ausschluss des Volkes von politischen Sachentscheidungen. In den vergangenen 30 Jahren, so Dirk Jörke in der neuen Ausgabe der #vorgänge, haben oligarchische Elemente in „liberalen Demokratien“ jedoch noch einmal deutlich zugenommen.
#Oligarchie #Demokratie
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-252/publikation/die-selektivitaet-der-liberalen-demokratie-oder-wir-sind-nie-demokratisch-gewesen/
Die Selektivität der „liberalen Demokratie“. Oder: Wir sind nie demokratisch gewesen - Humanistische Union

Aktuell ist viel von einer „Krise der liberalen Demokratie“ die Rede, zahlreiche Autor*innen zeigen sich davon überzeugt, dass „unsere“ demokratischen Institutionen und Werte von inneren wie äußeren Feinden der Demokratie und der Freiheit untergraben werden. Nur wenn „wir“ gemeinsam gegen diese Feinde aufstehen und für ausreichend politische Bildung sorgen, könne die „liberale Demokratie“ noch gerettet [weiterlesen]

Humanistische Union
Nach 35 Jahren stellt sich die Frage, inwieweit sich seit der Vereinigung Deutschlands Ost und West sozialstrukturell angenähert haben, welche Unterschiede nach wie vor existieren und inwiefern sie weiterhin relevant sind. In der neuen Ausgabe der #vorgänge befasst sich Karin Lohr mit diesen Fragen.
#ostdeutsch #Ostdeutschland
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-250/publikation/die-ostdeutsche-sozialstruktur
Die ostdeutsche Sozialstruktur - Humanistische Union

Die seit Mitte der 2010er Jahre wieder aufgeflammte Debatte um die Besonderheiten von „Ostdeutschland“ und den „Ostdeutschen“ (Oschmann 2023; Hoyer 2023; Mau 2024; Vogel et al. 2024; Kowalczuk 2024 etc.) zeichnet verschiedene Bilder darüber, was Ostdeutschland ausmacht. Dahinter steht die Frage, ob es eine Angleichung an „den Westen“ gibt. In der frühen wissenschaftlichen Diskussion um [weiterlesen]

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Werden #Ostdeutsche auch 35 Jahre nach der deutschen #Wiedervereinigung noch strukturell #diskriminiert? Ja, meint Julia Brade in der neuen #vorgänge-Ausgabe. Sie erläutert, welche Perspektiven es dazu im wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskurs gibt.
#Ostdeutschland
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-250/publikation/verborgene-wunden-strukturelle-diskriminierung-und-die-ostdeutsche-erfahrung-im-gesamtdeutschen-diskurs
Verborgene Wunden: Strukturelle Diskriminierung und die ostdeutsche Erfahrung im gesamtdeutschen Diskurs - Humanistische Union

Die Reaktionen auf die Frage, ob es strukturelle Diskriminierung von Ostdeutschen gibt, die ich zu Beginn meiner Recherchen für diesen Artikel gestellt habe, waren sehr unterschiedlich: Von Zustimmung und Bestärkung („Das ist so wichtig!“) über neutrales Schulterzucken („Das ist für mich kein Thema mehr.“) bis hin zu Unverständnis („Wozu jetzt noch?“) oder latenter Genervtheit („So [weiterlesen]

Humanistische Union
Die steigende #Überbürokratisierung nervt und #schadet. Die #Ämter sind überlastet, #Anträge und #Vorgänge dauern ewig. Ich habe aber auch festgestellt, dass die starke #Überregulierung zumindest teilweise auch damit zusammenhängt, dass die Bürger bei jeder neg. Entscheidung versuchen, Gesetzeslücken zu finden, um doch ihren Willen durchzudrücken. Entgegen der geltenden VOs usw. Die Folge: Mehr Gesetze und VOs. Das Problem ist also teilweise auch hausgemacht.
Unbemerkt, schreibt Ingolfur Blühdorn in der aktuellen Ausgabe der #vorgänge, hat das öko-emanzipatorische Projekt seine eigenen normativen Grundlagen ausgezehrt.
#Unhaltbarkeit #Nachhaltigkeit #Ökologie #Soziologie
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-245/publikation/soziologische-zeitenwende-aufbruch-aus-der-oeko-emanzipatorischen-komfortzone/
Soziologische Zeitenwende: Aufbruch aus der öko-emanzipatorischen Komfortzone - Humanistische Union

Sind Degrowth, Postkapitalismus oder kollektive Selbstbegrenzung noch transformative Leitbegriffe? Werden die Fragen nach dem Recht auf eine saubere Umwelt oder dem guten Leben für alle in der Spätmoderne anachronistisch? Die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatte steht vor der Notwendigkeit, sich auf eine neue Konstellation einzustellen, in der die modernistischen Normen des öko-emanzipatorischen Projekts an Kraft verlieren und [weiterlesen]

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In der neuen Ausgabe der #vörgange fragt sich Philip Dingeldey, welches Freiheitsverständnis für eine ökologisch-republikanische #Demokratie nötig ist.
#Klimawandel #Freiheit
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-245/publikation/eine-nachhaltige-demokratie-zum-freiheitsverstaendnis-des-gruenen-republikanismus/
Eine nachhaltige Demokratie? Zum Freiheitsverständnis des grünen Republikanismus - Humanistische Union

Unter den demokratietheoretischen Modellen zur Frage, wie demokratische Freiheit und das Bekämpfen des Klimawandels vereint werden können, gibt es derzeit eine diskursive Hegemonie von deliberativ-demokratischen Ansätzen. Dies gilt auch in Bezug auf den gegenwärtigen ökologischen Republikanismus, so Philip Dingeldey in seinem Beitrag. Dabei wäre der grüne Republikanismus für die bürgerrechtliche Positionsbildungen vor allem deswegen bedeutsam, [weiterlesen]

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