GEDANKENBLITZ | Mehr Klarheit. Mehr Lernen. Mehr Wirkung.

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Was es (fast) immer braucht, aber oft nicht gegeben ist: Klarheit darüber, was weshalb für welchen Zweck und für wen erreicht werden soll. Klarheit hilft zu erkennen was in welcher Form benötigt wird, um die Wirksamkeit des Tuns sinnvoll zu erfassen und Hindernisse und Probleme zu erkennen.

Warum ist die Klarheit so wichtig?

Sie bietet Zielorientierung, denn ohne klare Ziele wird Energie verschwendet. Wir steuern ohne Ziel und Richtung durch das Chaos, irren umher ohne zu wissen wohin. Mit einer klaren Zielorientierung erzeugen wir Ressourcensteuerung: Zeit, Geld und Personal lassen sich gezielt einsetzen, wenn du weißt, was wofür gebraucht wird. Und wir stellen Messbarkeit her: Nur was klar definiert ist, kann auch bewertet werden (z. B. durch KPIs). Damit schaffen wir die Grundlagen für die Problemerkennung: Hindernisse werden sichtbar, wenn du weißt, wohin der Weg führen soll.

Wie kommen wir zu mehr Klarheit?

Klarheit können wir durch einfache Fokusfragen erzeugen:

  • Was wollen wir konkret erreichen?
  • Weshalb und warum ist das wichtig?
  • Für wen ist es wichtig?
  • In welcher Form wird das Ergebnis sichtbar?

Aus der Klarheit ergeben sich Struktur und Inhalte

Wenn ich weiß, was von wem zu welchem Zweck gebraucht wird, kann ich ableiten, welche Struktur und Inhalte benötigt werden, um Transparenz herzustellen. Diese Transparenz ist notwendig, um gemeinsames Reflektieren und Lernen zu ermöglichen. Aussagefähige Informationen helfen uns dabei, einzuordnen, ob wir Wirksamkeit im Sinne unserer „Ziele” erreichen.

Visuelles Management hilft uns dabei

Wenn Klarheit geschaffen ist, braucht es einen Rahmen, um sie sichtbar und nutzbar zu machen. Und weil ich fest davon überzeugt bin, dass Kaizen uns auf ein neues Level des kontinuierlichen Lernens und Weiterentwickelns bringt, bin ich auch ein großer Fan von Obeya als Form des visuellen Managements geworden.

Obeya schafft einen möglichen Rahmen dafür. Ich bin fest überzeugt, dass uns das voranbringt. Vorausgesetzt, wir sind bereit, uns darauf einzulassen. Ich wünsche mir deshalb mehr Obeya, weil ich die Möglichkeiten sehe, Hindernisse und Engpässe aufzulösen und das gemeinschaftliche Lernen als Team und Organisation zu befördern. Nicht, weil ich es „verkaufen” will, um mir ein Geschäftsmodell zu erschließen, sondern aus tiefer Überzeugung, dass wir gemeinsam mehr erreichen können und den Rahmen schaffen, den es braucht, um gemeinsam voranzukommen.

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#GEDANKENBLITZ | Wenn die Organisation wüsste, was sie alles weiß …

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Wüsste die Organisation, was sie alles weiß, wäre so manches deutlich einfacher. Das Problem ist jedoch, dass das meiste Wissen implizit und somit unsichtbar ist. Die Kunst besteht darin, diesen Wissensschatz zu heben und das implizite Wissen explizit zu machen. Denn nur, was wir explizit machen, können wir in der Organisation bewusst reflektieren. Erst wenn das implizite Wissen sichtbar wird, können wir Zusammenhänge erfassen und erkennen. Das ist einer der Gründe, weshalb ich vom visuellen Management in Form eines Obeya so fasziniert bin. Schaffe einen Ort, an dem alle relevanten Informationen sichtbar werden, bringe die Menschen, die es braucht, um Entscheidungen zu treffen, dort zusammen und sorge dafür, dass sie gemeinsam über das sprechen, was sie dort sehen und erkennen. So erzeugst du einen Raum für Austausch in Richtung eines gemeinsamen Ziels.

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