#UnpopularOpinion / #ProTip

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$ date -d @UNIXTimestamp_HERE
$ date -d "YYYY-mm-ddTHH:MM:SS" "+%s"

$ date -d @1777735396
Sat May 2 17:23:16 CEST 2026
akb@akira:~$ date -d "2026-05-02T17:23:16" "+%s"
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 because "modern web"

Mit hundert Minuten und neunzehn Sekunden haben Mark Allen und Wu Yize einen neuen Rekord fĂŒr den lĂ€ngsten Frame, der jemals im Crucible Theatre ausgetragen wurde, aufgestellt. Der schlimmste aller AlbtrĂ€ume oder ein ganz besonderes Spektakel? Die Meinungen gehen auseinander.

Neben dem Rekord fĂŒr den lĂ€ngsten Frame haben Mark Allen, Wu Yize und Referee Marcel Eckardt nĂ€mlich noch einen weiteren (inoffiziellen) Rekord aufgestellt: den fĂŒr den kontroversesten Frame in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Ein Frame von 100 Minuten, der offenbar viele Emotionen aufgewĂŒhlt hat.

Was passiert war

Wu Yize hatte sich am Donnerstag völlig unbeeindruckt davon gezeigt im alleinigen Mittelpunkt des Crucibles spielen zu mĂŒssen. Auch die irritierenden „Wuuuu“-Rufe aus dem Publikum brachten ihn nicht aus der Fassung. Er erarbeitete sich einen 6–2 Vorsprung.

Der zweiten Session drĂŒckte jedoch Mark Allen seinen Stempel auf. Nachdem er schon den ersten Frame der Session gewonnen hatte, drehte er auch noch den zweiten, in dem er schon Snooker brauchte. Mit gerade mal einer Stunde Spielzeit war das ein absoluter Quicky. Mark Allen ließ sich davon aber selbst nicht aus dem Rhythmus bringen, er legte mit einem 145er Break direkt nach. Das ist das zweithöchste Break der WM nach Chang Bingyus Maximum und das höchste Break bisher in diesem Jahr im Crucible.

Allen gewann auch die nĂ€chsten beiden Frames inklusive eines weiteren Centuries. Aus einem 2–6 RĂŒckstand hatte er eine 7–6 Vorsprung gemacht.

Was dann passiert ist

Der denkwĂŒrdige 14. Frame begann zunĂ€chst ganz normal. Mark Allen spielte ein kleines Break, verschoss dann aber Schwarz vom Spot, die prompt in der Tasche liegen blieb. Es folgte ein ausgiebiges Safety-Duell gespickt mit Fouls von beiden Seiten. Und nicht direkt, aber doch stetig, rollten die beiden alle Roten da unten in die Ecke, die durch den blockierenden schwarzen Ball einfach verfĂŒhrerisch sicher geworden war. Wer regelmĂ€ĂŸig Snooker guckt, kennt diesen Typ Frame. Man sieht ihn nicht oft, aber doch gelegentlich. Rund 25 Minuten nachdem der letzte Ball gelocht wurde, war das Schicksal des Frames vorlĂ€ufig besiegelt: absoluter Stillstand.

Der ĂŒbliche Ausweg aus dieser Situation: ein Re-Rack. Aber Mark Allen stand nicht der Sinn danach, seine rund 30 Punkte Vorsprung könnten ihm ja noch nĂŒtzlich werden. Also schoben die beiden in dieser Patt-Situation die acht roten BĂ€lle noch fröhlich vor der blockierten Tasche auf und ab. Immer darauf bedacht, die Situation vielleicht so vertrackt zu hinterlassen, dass der Andere versehentlich die Schwarze per Kettenreaktion in die Tasche befördern wĂŒrde.

Stimming in der Bude, Ă€h im Crucible. 😅 #147sf

— Anja (@anja2.bsky.social) 1. Mai 2026 um 19:06

Die Zeit war irgendwann so weit fortgeschritten, dass ein Re-Rack vermutlich die Session sofort beendet hĂ€tte, um einen pĂŒnktlichen Start der nĂ€chsten Session zu gewĂ€hrleisten. Die AtmosphĂ€re im Crucible Theater erinnerte inzwischen mehr ans Shoot Out als an eine Snookerweltmeisterschaft. Nach Absprache mit Rob Spencer verkĂŒndete Marcel Eckardt, dass er den beiden Spielenden jetzt noch je drei StĂ¶ĂŸe gebe, dann wĂŒrde er den Re-Rack erzwingen. Mehr als 56 Minuten nachdem er den letzten Ball gelocht hatte, beförderte Mark Allen schließlich die Schwarze in die Tasche. Das waren 56 Minuten, in denen viele immer gleiche Safeties gespielt wurden, BĂ€lle nach Fouls wieder zurĂŒck gelegt wurden, das Publikum ermahnt wurde oder in denen die Beteiligten ĂŒber die Situation diskutierten.

Was dann auch noch passierte

Nachdem die schwarze Spielverderberin endlich auf ihren Spot zurĂŒckgekehrt war, war der Frame aber natĂŒrlich noch nicht vorbei. Die Roten lagen nach wie vor nicht gĂŒnstig, aber Wu Yize spielte daraus ein sehr gutes 41er Break. Er ĂŒbernahm die FĂŒhrung im Frame und konnte sie nach einem weiteren intensiven Safetyaustausch sogar weiter ausbauen. Als noch Blau, Pink und Schwarz auf dem Tisch verblieben, lag Wu Yize mit 82–54 vorne. Eine LĂŒcke von zehn Punkten fĂŒr Mark Allen.

Noch knappe zwanzig Minuten versuchte Mark Allen Wu Yize Foulpunkte abzuringen. Sieben davon bekam er schnell, denn Schwarz hatte sich zurĂŒck in ihre Lieblingsposition in der Ecktasche begeben. Als Wu Yize versuchte Blau in die gegenĂŒberliegende Ecktasche zu lochen und verfehlte, lief Blau quer ĂŒber den Tisch zurĂŒck und versenkte Schwarz. Der Rest des Frames bestand aus ein paar sehr sehenswerten gelegten Snookern von Allen und, nachdem er selbst Blau lochte, seinen Versuchen Pink wieder aus den TascheneinlĂ€ufen rauszuholen. Nach hundert Minuten nutzte Wu Yize seine Chance auf eine lange Pinke erfolgreich und gewann seinen ersten und einzigen Frame der Session.

Den vorherigen Rekord hatten Mark Selby und Yan Bingtao 2022 aufgestellt. Mark Allen und Wu Yize ĂŒberboten diesen Rekord um rund 15 Minuten. Der neue Rekord fĂŒr einen Crucible-Frame liegt nun also bei 100 Minuten. Klingt gar nicht so verrĂŒckt, bis man erwĂ€hnt, dass das kĂŒrzeste Match im Crucible kaum lĂ€nger war. Der 10–1 Sieg von Ronnie O’Sullivan gegen Thepchaiya Un-Nooh im Jahr 2020 dauerte gerade einmal 108 Minuten.

Was die Einen sagen

Snookerfans, welche die Übertragung auf der BBC verfolgen, mussten sich Sorgen um Stephen Hendry machen, denn der Kommentator, der auch mal fĂŒrs Snookerspielen bekannt war, verfiel wĂ€hrend des Frames in eisiges Schweigen. Womöglich hatte er sich, als die Schwarze die Ecktasche blockierte, zu Fuß auf den RĂŒckweg nach Schottland gemacht. Nur um dann zuhause vor dem Fernseher den Kopf darĂŒber zu schĂŒtteln, dass Mark Allen immer noch versuchte auf Blau Foulpunkte zu erspielen. Hendry meinte, dies sei „die dunkle Seite von Snooker“.

Aber er war nicht der einzige, der in Unmut verfiel. Ein besonders harsches Urteil fĂ€llte ein anderer frĂŒherer Serienweltmeister. Steve Davis fand, der Frame sei beschĂ€mend fĂŒr Snooker. So etwas dĂŒrfe nicht noch einmal passieren, Schiedspersonen und die WPBSA sollten eine Lösung fĂŒr solche Situationen finden.

Mark Allen ist ein bisschen zum neuen Mark Selby geworden. Kaum ist er in einen langen zerfahrenen Frame involviert, entlĂ€dt sich der Ärger von Kommentatoren und „Fans“ auf Social Media auf ihn. Aber auch Marcel Eckardt wurde von vielen kritisiert, er habe frĂŒher einschreiten mĂŒssen.

Was die Anderen sagen

Snookerfreunde lieben ihre Rekorde und Superlative. Die Vorfreude darauf, etwas RekordverdĂ€chtigem beizuwohnen, holt doch den ein oder anderen hinter dem Sofa hervor. So auch mich, die Snooker gestern mit Alternativprogramm fremdging. Plötzlich sah ich die ganzen Screenshots vom Massenauflauf der Roten vor der blockierten Tasche auf Social Media und wurde natĂŒrlich direkt neugierig. Neben vielen negativen Stimmen, sah ich mindestens genauso viele positive.

David Grace formulierte auf Twitter treffend: Je mehr man nicht hinschauen sollte, umso mehr könne man gar nicht anders als hinzuschauen. Es fasse Snookerschauen ganz generell auf den Punkt zusammen.

Ich habe null Ahnung vom Thema, aber dass diese beiden Profis einfach nicht zum Ende kommen, fasziniert mich so sehr wie es mich wĂŒtend werden lĂ€sst.

— WaschbĂ€r (@sturmwindkind.bsky.social) 1. Mai 2026 um 19:39

Viele waren fasziniert. Ich las, Snooker steche insbesondere dadurch hervor, einen immer genau dann in den Bann zu ziehen, wenn es gerade besonders langweilig werde. Und auch wenn man positive und negative Reaktionen berĂŒcksichtigt, es wurde plötzlich ĂŒberall ĂŒber Snooker gesprochen. Kein weiteres Maximum in dieser Maximum-Rekord-Saison hĂ€tte die gleiche Aufmerksamkeit herstellen können.

Und auch wenn alle immer sagen, sowas sei schlechte Werbung fĂŒr Snooker. Ist denn wirklich gesagt, dass man mit so kuriosem Unsinn nicht vielleicht wirklich neue Fans gewinnen könne?

Eben typisch Snooker

FĂŒr mich eher selten, habe ich dazu eine klare Meinung. Ich liebe Snooker fĂŒr diese verrĂŒckten Dinge, die manchmal passieren. Manchmal, wenn ich ein Match nur im Hintergrund verfolge, halte ich plötzlich inne und drehe den Ton auf, wenn ich sehe, dass Referee und Spielende in eine ausfĂŒhrliche Diskussion darĂŒber geraten sind, wohin man nach dem Foul die BĂ€lle zurĂŒck platzieren mĂŒsse. Wenn ich jemand wĂ€re, der bei sowas ausschaltet, dann wĂ€re ich doch von vornherein nicht Snookerfan geworden. Ich bin Snookerfan, ich schalte EIN, wenn es so richtig anfĂ€ngt weh zu tun.

Ich saß im Januar bis ein Uhr nachts im Tempodrom und habe einem meiner Lieblingsspieler Mark Selby beim Verlieren eines einstĂŒndigen Deciders zugesehen – und ich habe alles daran geliebt. Sorry dafĂŒr nochmal.

Auch mein persönlicher Lieblingsframe, der Zhou Yuelong letztlich zu meinem Lieblingsspieler machen sollte, war so ein Frame. Über 35 Minuten fragte ich mich, warum ich diesen Quatsch eigentlich gucke, am Ende waren die Qualen es Wert gewesen. Ich werde auch weiterhin nicht mĂŒde von diesem Frame zu erzĂ€hlen, wie zum Beispiel jetzt gerade. Es schafft Anekdoten und Erinnerungen. Auch diesen Rekord-Frame zwischen Mark Allen und Wu Yize werden wir nicht vergessen.

Wenn man einen Comedy-Auftritt besucht (und sich den richtigen aussucht), dann weiß man, dass es lustig werden wird. Am lautesten in meinem Leben musste ich jedoch in einer Mathevorlesung lachen, weil ich um nichts in der Welt damit gerechnet hĂ€tte, dass mein Prof plötzlich anfĂ€ngt rumzublödeln. Das, was man nicht erwarten konnte, beeindruckt oft am meisten. Und Snooker ist genial dafĂŒr gelegentlich, aber eben auch nicht zu hĂ€ufig, Kurioses zu produzieren. Mich Ă€rgern Leute, die dann immer aufschreien, um Snooker zuverschlimmbessern. Der Frame gestern zwischen Mark Allen und Wu Yize hat einen neuen Rekord aufgestellt. So schlimm kann das Snookerregelwerk nicht sein, wenn es 50 Austragungen brauchte, um einen 100 Minuten-Frame im Crucible zu produzieren.

Snookerquatsch macht Spaß!

https://snookerpro.de/artikel/mark-allen-und-wu-yize-stellen-einen-rekord-auf-und-schreiben-etwas-anders-geschichte/

#Snooker #unpopularOpinion

if the IDF claimed responsibility for Dunmurry, Starmer's response would have been a lot different #amiright
#unpopularopinion

A trend I've been seeing more of that bothers me is people who speak out against racial slurs and then use them regarding other races. Either you are against them or you're not. It extends to stereotypes and other things as well. If the extent of your outrage and intent ends at what applies to you and yours. You aren't as righteous as you think you are.

#UnpopularOpinion

#Meanwhile...

#WelcomeToTheBBC...

In #Today's #UnpopularOpinion...

#AmateurAssHat, #TimothéeChalamet... #TotallyOverRated...

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Most people in open relationships will get jealous and resentful

https://lemmy.world/post/46166698

Most people in open relationships will get jealous and resentful - Lemmy.World

Every person I’ve ever met who participated in an “open relationship” became the target of profound jealousy, or became jealous themselves. I think it sounds appealing; 🌈my partner and I love each other but our hearts are too big to only enjoy one person’s company🌈 then their partner sleeps with someone else and they get all shitty and bitter. My experience has always been “Are you sure your partner is ok with this?” --> “Yes definitely” --> The partner becomes a shitty rage machine. I had a guy corner me at dinner with my friends and yell in public because he was so jealous. He agreed to the open relationship. He was a hypocrite. All three of us suffered because he couldn’t handle it. He should not have been in an open relationship. That was the worst one but I think it applies to most people. It’s a pipe dream that they don’t have the emotional maturity to actualize.

#WritersCoffeeClub Day 27: Share a possibly unpopular opinion.

Political borders should not exist.

#politics #personalView #borders #unpopularOpinion

If gaming is all about movies nowadays, I don't need a console / gaming platform anymore, ey?
#gaming #makegamesnotmovies #unpopularopinion

As of right now, I see no reason to believe that any Trump assassination attempt was staged

https://lemmy.ca/post/63981537

As of right now, I see no reason to believe that any Trump assassination attempt was staged - Lemmy.ca

I’m willing to have my mind changed on this. But having heard from many people who think that these attempts were fake, so far I’ve mostly just heard vibes based reasoning (he lacks credibility/but don’t you think he would do that to increase his poll numbers?/*he didn’t look scared enough/etc.). While I appreciate these vibes I don’t think it’s actually enough to establish that these assassination attempts were faked. Where’s the concrete evidence? Heck, where’s the circumstantial evidence, even? So far I haven’t seem anything convincing, just a lot of speculation without much to back it up