Die Vielfalt an #Wintergemüse ist üppig und schön – es lohnt sich, sie zu entdecken! Noch viel mehr, da im #Winter Tomaten, Paprika & Co zu großen Teilen aus Spanien und Italien importiert werden.
Wir können euch dazu einen Film empfehlen, der die #Umweltprobleme und schlechten #Arbeitsbedingungen in #Almería, Spanien zeigt. Diese Dokumentation verdeutlicht, warum ein eigener #Gemüsegarten mit #Selbstversorgung auch eine politische Wirkung hat:
https://www.arte.tv/de/videos/117242-006-A/re-das-plastikmeer-von-almeria/
32.000 Hektar Gewächshäuser prägen die südspanische Region um Almería. Etwa 100.000 Menschen verdienen hier ihren Lebensunterhalt. Die Region liefert Obst und Gemüse nach ganz Europa, vor allem Deutschland und Frankreich - 3,5 Millionen Tonnen jährlich. Europa profitiert von günstigen Lebensmitteln, doch dahinter verbergen sich ökologische und humanitäre Probleme.
In der philippinischen Stadt #Macabebe sinkt der Boden jährlich um mehr als zehn Zentimeter.
Ursachen sind unter anderem massive #Grundwasserentnahmen. Viele Straßen stehen dauerhaft unter #Wasser, Gebäude werden regelmäßig aufgeschüttet.
Trotz der Belastung bleiben viele Bewohner. Das Phänomen betrifft auch andere #Küstenstädte weltweit und verschärft sich durch den #Meeresspiegelanstieg.
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1193286.klimawandel-und-raubbau-immer-hochwasser.html
#Klimawandel #Hochwasser #Philippinen #Umweltprobleme #Wasserknappheit
Allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins neue Semester!
Auch in diesem Sommersemester bietet das ISOE wieder Lehrveranstaltungen an Unis an – von Umweltgerechtigkeit, über Auswirkungen von Chemikalien bis hin zu nachhaltiger Wasserversorgung - alle Infos zu den Veranstaltungen hier: https://www.isoe.de/forschung-und-lehre/lehre
Credits: Sergio Delle Vedove – iStockphoto.com
#SozialeÖkologie #Umweltgerechtigkeit #Climatejustice #Umwelt #Umweltprobleme #Wasserversorgung #Wasserbedarf #Nachhaltigkeit
Technologien wie #DAC und #CCS gelten als Hoffnungsträger im #Klimaschutz, sind jedoch alles andere als nachhaltig, so Chemiker Bernhard Weßling.
Ihr hoher #Energieverbrauch erzeugt mehr #Umweltprobleme, als sie lösen können. Stattdessen fordert er Maßnahmen, die #Klimaschutz und #Artenvielfalt gemeinsam angehen, etwa die Wiederherstellung von #Mooren und #Mischwäldern.
#Bioplastik aus Materialien wie #Maisstärke oder #Zuckerrohr wird als nachhaltige Alternative zu #Erdölplastik gefeiert.
https://phys.org/news/2024-10-bioplastics-alternative-petro-plastics.html
Doch oft sind diese #Kunststoffe nur unter industriellen Bedingungen kompostierbar und zerfallen in #Mikroplastik. Zudem benötigt der Anbau der Rohstoffe landwirtschaftliche Flächen, was #Umweltprobleme wie #Entwaldung fördern kann. Trotz CO₂-Einsparungen sind biobasierte Kunststoffe also nicht automatisch umweltfreundlich.
Auf den ersten Blick klingt es wie eine gute Nachricht: Die Antarktis, ein Symbol für lebensfeindliches Eis und Kälte, scheint allmählich grüner zu werden. Pflanzen wie Moose und Flechten gedeihen auf dem südlichsten Kontinent, wo früher kaum Leben möglich war. Doch während manche diesen Wandel als positiven Nebeneffekt der globalen Erwärmung betrachten könnten, offenbart sich bei näherem Hinsehen ein deutlich komplexeres Bild.
Warum die Antarktis grüner wird
Die Klimaerwärmung hat den Temperaturanstieg auf der gesamten Erde beschleunigt, und die Antarktis bildet keine Ausnahme. In den letzten Jahrzehnten haben die Durchschnittstemperaturen in der Region zugenommen, was die einst völlig vereisten Gebiete schmelzen lässt. Diese Freilegung neuer Flächen, kombiniert mit milderen Bedingungen, ermöglicht es bestimmten Pflanzen, insbesondere Moosen, zu wachsen und sich auszubreiten.
Für manche mag dies als natürlicher Ausgleich erscheinen: Wo Eis verschwindet, könnte neues Leben erblühen. In einer Welt, die zunehmend durch Umweltzerstörung geprägt ist, mag die Vorstellung einer ergrünenden Antarktis tröstlich wirken. Doch dieses Wachstum ist ein zweischneidiges Schwert.
Ökologisches Ungleichgewicht und das Schmelzen des Eises
Zunächst einmal darf man nicht vergessen, dass die Antarktis ein fragiles Ökosystem ist. Die Lebewesen, die dort heimisch sind, haben sich über Millionen von Jahren an extreme Kälte und Eis angepasst. Die Eisschmelze und die Erwärmung könnten dieses feine Gleichgewicht stören. Wenn Pflanzen, die in wärmeren Umgebungen besser gedeihen, in die Antarktis einwandern, könnte dies das bestehende, oft spezialisierte Leben in Bedrängnis bringen.
Hinzu kommt, dass das Schmelzen des antarktischen Eises einer der Haupttreiber für den globalen Anstieg des Meeresspiegels ist. Der grüne Schein, den wir nun sehen, ist nur die Oberfläche eines viel tiefer liegenden Problems. Das Schmelzwasser aus der Antarktis könnte katastrophale Auswirkungen auf Küstenstädte weltweit haben, und kein Moos oder Flechtenwachstum wird das aufhalten können.
Verändertes Klima, verändertes Ökosystem
Während Moose sich ausbreiten, gibt es auch Anzeichen dafür, dass andere Arten wie invasive Pflanzen und Mikroorganismen Fuß fassen könnten. Dies würde den antarktischen Lebensraum, der bis vor kurzem noch weitgehend isoliert war, erheblich verändern. Die wachsende Vegetation könnte sogar die Erwärmung weiter verstärken, da dunklere Flächen mehr Sonnenlicht absorbieren und somit den Schmelzprozess beschleunigen.
Was wir daraus lernen sollten
Das „Ergrünen“ der Antarktis ist kein Zeichen für ein gesünderes Ökosystem, sondern eher ein Symptom des Klimawandels. Während die Natur widerstandsfähig ist und sich an neue Bedingungen anpasst, müssen wir uns die Frage stellen: Wollen wir wirklich, dass sich ein Ökosystem auf diese Weise verändert?
Der Anblick einer ergrünenden Antarktis mag faszinierend sein, doch er sollte uns nicht blenden. Hinter diesem Wandel verbirgt sich eine tiefe Krise, die weit über die Grenzen des Kontinents hinausreicht. Wir sollten diesen Prozess als Warnsignal verstehen: Das Gleichgewicht der Natur ist zerbrechlich, und es liegt in unserer Verantwortung, den Klimawandel zu bekämpfen, bevor irreparable Schäden entstehen.
Die Antarktis ergrünt, ja. Aber der Preis dafür könnte viel zu hoch sein.
https://god.fish/2024/10/10/die-antarktis-ergruent-segen-oder-bedrohung/
#Antarktis #AntarktisErgrünt #Ökosystemveränderung #Eisschmelze #globaleErwärmung #Klimaerwärmung_ #Klimawandel #steigenderMeeresspiegel #Umweltprobleme #yellowCasa
Das Verschwinden des #Saltonsees in #Kalifornien bringt erhebliche #Umweltprobleme mit sich. Die #Austrocknung des Sees führt zu erhöhten #Schadstoffkonzentrationen und gefährdet sowohl die #Gesundheit der Anwohner als auch die lokale Tierwelt. Der Rückgang des Wasserspiegels ist zudem ein Warnsignal für die Folgen des Klimawandels und den sorglosen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
#Umweltschutz #Klimawandel #Wasserknappheit #Trockenheit #Niederschlag
Algenteppiche entlang der Adria werden für den italienischen Tourismus zunehmend zum Problem: Viele Urlauberinnen und Urlauber reisen verfrüht ab, andere halten sich von den stinkenden Stränden fern – und baden stattdessen in Schwimmbädern. Darauf dürfte sich die Branche aktuellen Medienberichten zufolge auch in Zukunft einstellen.
#Extremwetter erhöhen nicht die Umweltaufmerksamkeit politischer #Parteien, außer bei den Grünen. Eine Analyse von über 260.000 Pressemitteilungen europäischer Parteien zeigt, dass nur die Grünen kurzfristig mehr #Umweltthemen ansprechen. Andere Parteien reagieren nicht, selbst nach tödlichen Wetterereignissen. Dies ist besorgniserregend, da europäische #Wähler und #Politiker seit Jahrzehnten für #Umweltprobleme sensibilisiert sind.
Addressing the consequences of climate change requires political attention and leadership. However, this study shows that apart from Green parties, political parties do not increase their attention to environmental issues following extreme weather events.
Seit den 1980er Jahren haben sich #Gewächshäuser weltweit von 300 auf über 13.000 Quadratkilometer ausgedehnt, vor allem in #China. Die größte Konzentration befindet sich in #Weifang, wo #Früchte und #Gemüse außerhalb der Saison angebaut werden. Neue Satellitendaten zeigen, wie #Gewächshäuser die landwirtschaftliche Produktion steigern, obwohl sie auch #Umweltprobleme verursachen können.
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https://earthobservatory.nasa.gov/images/152874/a-greenhouse-boom-in-china