Tristram Shandy … Unglücksrabe oder Von der Bahre bis zur Wiege – Von Laurence Sterne
Laurence Sternes „Tristram Shandy“ revolutionierte den Roman: Ein Werk voller Abschweifungen, Wortspiele und radikaler Erzählexperimente. Statt einer geordneten Biografie bietet es ein labyrinthisches Spiel mit Form und Lesererwartung.
Der Ich-Erzähler Tristram will sein Leben schildern – doch er wird ständig unterbrochen, etwa durch seinen pedantischen Vater Walter oder den kriegsbesessenen Onkel Toby. Mit schwarzen Seiten, fehlenden Kapiteln und verspäteten Vorworten brach Sterne alle Konventionen. Goethe pries ihn als „schönsten Geist“, Nietzsche als „freiesten Schriftsteller“. Lessing wollte für ein weiteres Buch von Sterne sogar “fünf Jahre seines Lebens” opfern.
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