12.06.2026 15:30 Offenes Treffen - Themenvorschlag: Konkrete solidarische Strukturen in Bochum aufbauen Für alle - die anderen Antworten als mehr Herrschaft suchen
Am Freitag, den 12.06.2026 findet unser nächstes Kennenlerntreffen statt. Um das ganze etwas zu strukturieren gibt es neben zwei Phasen, wo wir einander und die Gruppe vorstellen – jetzt jedes Mal mit einem Vorschlag für ein Diskussionsthema. Selbstverständlich ist immer nur ein Vorschlag.
Unser Vorschlag für den 12.06 ist:
Konkrete solidarische Strukturen in Bochum aufbauen
Beim letzten offenen Treffen haben wir darüber gesprochen, wie wir auf die steigenden Preise und wachsende Verarmung reagieren können.
Dabei sind schon konkrete, lokale Projektideen entstanden über die wir weiter sprechen wollen.
Selbstverständlich kannst du auch weitere mitbringen.
Grob soll es darum gehen in der Bochumer Innenstadt solidargemeinschaftliche Strukturen aufzubauen (erst draußen und dann später in unserem Laden). Dabei wollen wir uns abheben von bisherigen Angeboten, die Tausch oder Bedürftigkeitsprüfungen voraussetzen. Außerdem der Verwaltung des Elends der jetzigen Gesellschaft eine klare sozialrevolutionäre Perspektive entgegensetzen.
Die Weltlage scheint aussichtslos. Das Wachstum des Faschismus ist sehr vielen bewusst.
Manche wollen aus Angst vor Veränderung, dass es noch schlimmer wird, den Status Quo um jeden Preis verteidigen. Andere suchen die Hoffnung in immer wieder auf schrecklichen Weise gescheiterten Utopien wie der Sowjetunion.
Ihre Antwort hat eines gemeinsam – sie bedeutet mehr Mach für den Staat – mehr Kontrolle, mehr Herrschaft. Immer weniger Freiheit. Am Ende wird dann nach unten getreten gegen die Beherrschten statt gegen die Institutionen der Herrschaft.
Dieser Einladung ist nicht für sie. Dieser Text ist für dich, wenn du daran zweifelst oder es ablehnst.
Freiheit, Kreativität, Selbstbestimmung und Solidarität – sie wirken im ferner - wie eine Utopie, die unerreichbar ist. Dabei sind Menschen weder von Natur aus unterdrückerisch noch ist die jetzige Art zu leben alternativlos.
Wir glauben nur, dass es nichts anderes geben kann, weil wir von Staat und Kapitalismus, von Patriarchat und Kolonialismus, von Abelismus und Anthropzentrismus¹ dazu gebracht werden dies zu verinnerlichen.
Wir wollen in Bochum einen Ort schaffen, der[..]
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