Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem RealitĂ€tscheck unterzogen. Teil 7: Die #Subventionierung von Strompreisen birgt Risiken fĂŒr Effizienz und Wettbewerb.
WĂ€hrend hohe Investitionskosten die #Energiewende bremsen, bleiben Haushalte und Unternehmen durch steigende fossile Energiekosten belastet. Die Bundesregierung versucht gegenzusteuern, etwa durch Gas- und Strompreis-Subventionen.
Dabei ist zu beachten: Die Förderung teurer fossiler Stromerzeugung unterscheidet sich grundlegend von gezielten Anschubsubventionen, wie sie Wind- und Solarenergie gĂŒnstiger gemacht haben. MaĂnahmen wie reduzierte Industriestrompreise, staatliche Ăbernahme von Netzentgelten und Steuererleichterungen könnten zwischen 2026 und 2029 rund 42 Milliarden Euro kosten.
Studien sehen darin Risiken fĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie. Deshalb sollte die Förderung zeitlich begrenzt bleiben und an klare TransformationsplĂ€ne gekoppelt werden. Gleichzeitig sind strukturelle Reformen nötig, etwa im Strommarkt und beim Ausbau der Infrastruktur. Langfristig kann nur gĂŒnstige, verlĂ€ssliche grĂŒne Energie die industrielle Basis sichern.
Eine umfangreichere Stellungnahme zur Energiepolitik von Katherina Reiche kann hier heruntergeladen werden: https://de.scientists4future.org/fg-kommunaler-klimaschutz/


