Wetterballon im Selbstbau | c’t uplink

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Starke #Winterkälte in Europa und den USA trotz #Erderwärmung lässt sich durch einen gestörten #Polarwirbel erklären.
Ein Wärmeereignis in der arktischen #Stratosphäre schwächte die #Ringströmung, arktische #Kaltluft konnte weit nach Süden vordringen. Der #Jetstream verstärkte zusätzlich #Schneefall und #Sturm. Solche #Extremwetterlagen werden seltener, aber intensiver.
https://www.scinexx.de/news/geowissen/woher-kommt-die-winterkaelte-trotz-klimawandel/
#Klimawandel #Wetter #atmosphere #environment #climatechange
Störungen im #Polarwirbel und eine mögliche Abschwächung der #Amoc-Strömung könnten extreme Winter in #Europa wahrscheinlicher machen.
Lang anhaltende #Kälte, #Schneestürme und #Stromausfälle wären denkbar, wenn milde Westwinde ausbleiben. Forschende warnen vor den Risiken eines Amoc-Kollapses. Die #Klimakrise verändert nicht nur Hitze- und Dürreverläufe, sondern kann auch eisige Winterperioden verstärken.
Woher kommt die Winterkälte trotz Klimawandel?
Es scheint paradox: Trotz globaler Erwärmung erleben die USA einen schweren #Wintersturm und extreme Kälte. Auch bei uns in #Deutschland war es in den letzten Wochen schneereich und kalt. Was steckt dahinter? Die Ursache für diese winterlichen Kälteeinbrüche liegt rund 50 Kilometer über unseren Köpfen – in der #Stratosphäre. Denn dort sorgt eine Störung des Polarwirbels dafür, dass arktische Luft weiter nach Süden gelangen kann als normal.
Ob die #GlobaleErwärmung an dem aktuellen Wintersturm und Kälteeinbruch schuld ist, lässt sich nicht eindeutig belegen. Modellsimulationen haben aber bereits vor einigen Jahren gezeigt, dass eine wärmere #Arktis und schmelzendes #Meereis den #Polarwirbel schwächen und ausufern lassen. Insgesamt werden dadurch die Winter zwar milder und Kälteperioden seltener. Wenn dann aber doch Kälteeinbrüche eintreten, fallen sie extremer aus undreichen weiter nach Süden als früher.
https://www.scinexx.de/news/geowissen/woher-kommt-die-winterkaelte-trotz-klimawandel/
Die #Erderwärmung verändert die Struktur unserer #Atmosphäre.
Neue #Satellitendaten zeigen, dass sich die #Tropopause in den letzten zwei Jahrzehnten regional um bis zu 500 Meter nach oben verschoben hat.
Gleichzeitig schrumpft die #Stratosphäre. Besonders stark ist die Verschiebung in #Asien während Herbst und Winter. Diese Entwicklungen beeinflussen #Jetstreams und könnten #Wetterextreme wie #Dürren und #Überschwemmungen verstärken.
Kennt die deutsche Politik eigentlich die Publikationen des deutschen Umweltbundesamtes?
#Wasserdampf ist das Molekül mit dem stärksten #Treibhauseffekt https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-statt-co2-das-wichtigste .
In Bodennähe befindet es sich im Bereich des allgemeinen Wettergeschehens (#Troposphäre), eine Erhöhung der #H2O-#Konzentration spielt keine nennenswerte Klimarolle.
Die #Politik und das gesellschaftliche Denken fokussieren sich auf fossilen #Kohlenstoff.
Nahe und über der Grenze von der Troposphäre zur #Stratosphäre ist das völlig anders. Unter den Bedingungen niedriger Temperatur und niedrigen Luftdrucks sinkt die #Absorptionsfähigkeit der irdischen #Wärmestrahlung und damit der Treibhauseffekt-Einfluß von H2O auf ein Minimum; in der trockenen Luft dort oben verliert H2O seine Hauptrolle. Heißt: HIER oben Wasserdampf einzubringen, verändert die Verhältnisse vollständig. Die #Kondensstreifen / #Zirren aus Flugzeugtriebwerken haben zwar nur eine Lebensdauer von Stunden bis Tagen; bei zunehmendem #Luftverkehr werden sie schnell wieder ersetzt.
In Zukunft steigt der in großer Höhe abgewickelte #Fernflugverkehr nach dem Wunsch der #Luftfahrtindustrie (und der #Politik) und damit sein Anteil am #Klimawandel. Wasserdampf spielt in Diskussionen aber irgendwie keine besondere Rolle.
Das Stichwort "Nicht-CO2-Effekte" sollte stärker beachtet werden. Fast niemand kümmert sich darum, das #Umweltbundesamt schon.
Siehe Abb. 13 auf Seite 37 in
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2019-11-06_texte-130-2019_umweltschonender_luftverkehr_0.pdf
Zur Beruhigung heißt es dann oft: "Aber beim Fliegen mit Wasserstoff fehlen Verbrennungsprodukte wie Ruß als #Kondensationskeime."
Kondensationskeime sind aber nicht nötig https://climatejustice.social/@NichtVielZuSagen/114100329874185790
In einer UBA-Folgepublikation https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/uba_schwerpunkt_magazin_fliegen__0.pdf scheint das Thema durch wenig Text und mehr Bilder aufgehübscht, ist aber nicht beseitigt. "Diese Nicht-CO2-Effekte treten auch dann auf, wenn herkömmliches Kerosin durch CO2- neutrale synthetische Treibstoffe ersetzt wird." (Seite 15)
Das nachfolgende Kapitel "Wie ist das zu schaffen?" (Seite 15) sagt im Grunde alles und sollte die Politik zum Handeln bringen. Seite 16 stellt die Klimawirkung der globalen Fliegerei auf Basis von Daten aus dem Jahr 2005 dar.
Man sollte nicht nur die Inlandsflüge betrachten - Seite 47.
Oktober 2023:
"KLIMAWIRKUNG
DES LUFTVERKEHRS
Wissenschaftlicher Kenntnisstand,
Entwicklungen und Maßnahmen"
"Eine effektive Minderung aller Klimaeffekte des Luftverkehrs erfordert mehr als eine reine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bzw. der Emissionsmengen von CO2, Stickoxiden und Wasserdampf."
#NichtCO2Effekte