csd_koethen: 📣 Offenes Statement zum CSD Köthen 2025
– Schikane statt Zusammenarbeit –

Wir sind entsetzt über die Art und Weise, wie der Landkreis Anhalt-Bitterfeld und die Stadt Köthen aktuell mit dem CSD umgehen. Was als friedliche, politische Demonstration geplant war, wird systematisch behindert:

🚫 Toiletten hinter die Kirche verbannt – raus aus der Sichtweite.
🚫 Versorgung auf abgelegene Nebenflächen verlegt.
🚫 Infostände nur noch mit inhaltlicher Prüfung – als müssten wir uns für unsere Sichtbarkeit rechtfertigen.

‼️ Diese Auflagen gefährden aktiv die Sicherheit unserer Teilnehmenden – besonders queere Jugendliche, FLINTA+ Personen und andere marginalisierte Gruppen.
Die Verlagerung in schlecht einsehbare Bereiche ohne Sichtschutz oder soziale Kontrolle ist verantwortungslos.

💬 2024 war Oberbürgermeisterin Christina Buchheim noch Schirmfrau des ersten CSD – damals gab es Probleme, die wir in Gesprächen lösen konnten. 2025 jedoch: schwierige Kommunikation, keine Kooperationskultur.

Stattdessen:
⚠️ stundenlange, destruktive Kooperationsgespräche
⚠️ haltlose Auflagen
⚠️ der Satz: „Man habe noch eine offene Rechnung aus dem Vorjahr.“

Wir fragen:
🟪 Was genau wird uns hier eigentlich vorgeworfen?
🟪 Warum wird mit zweierlei Maß gemessen?
🟪 Und wieso wird eine friedliche, sichtbare Versammlung von queeren Menschen systematisch an den Rand gedrängt?

📢 Wir fordern Landrat Andy Grabner und OB Christina Buchheim auf:
Beenden Sie diese Blockade. Reden Sie mit uns. Und ermöglichen Sie einen würdevollen, sicheren, politischen CSD Köthen 2025.

🧡 Wir stehen für Sichtbarkeit, für Demokratie, für Menschenrechte.
🧡 Wir lassen uns nicht einschüchtern.
🧡 Wir bleiben laut.

Nie wieder still. Jetzt erst recht.
– Euer Orgateam vom CSD Köthen & @​​csd_sachsenanhalt

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Quelle: https://www.instagram.com/p/DLrx1b2tAV5