@AwetTesfaiesus @tazgetroete

Sterbehilfe, zumindest im Sinne des Zugangs zu letal wirkenden Medikamenten, muss möglich sein.

Menschen die ernsthaft ihr Leben beenden möchten, auf unsichere Wege (zB vor-den-Zug oder vom Hausdach springen; Drogen die auf der Strasse gekauft werden; erhängen, etc) zu verweisen, ist entwürdigend.

Und es ist der Staat, der durch seine menschenrechtswidrig strenge Zugangskontrolle zB zu Pentobarbital erst Menschen dazu zwingt, auf solche Wege auszuweichen, mit all den Risiken.

Ja, es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass Sterbehilfe missbraucht wird, dass Menschen gedrängt werden, sich das Leben zu nehmen.

Aber dieses Missbrauchspotential kann nicht den status quo rechtfertigen!

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Sterbenlassen im Mittelmeer: Wegweisendes Urteil wegen unterlassener Hilfeleistung

Am 11. Oktober 2013 starben 268 Menschen bei einem Schiffsunglück vor Lampedusa, darunter 60 Kinder. Die Opfer waren syrische und palästinensische Geflüchtete.

Radio Dreyeckland