Alexa und ich – das ist momentan eine etwas schwierige Beziehung. Das Einzige, was in unserem Smart Home per Sprachbefehl noch wirklich reibungslos läuft, ist die Haussteuerung. Fürs reine Musikhören kommen die Geräte bei uns ohnehin kaum noch zum Einsatz.
Den Echo Show 15 habe ich mittlerweile in Rente geschickt. Seinen Platz hat jetzt ein Raspberry Pi 400 mit einem 43-Zoll-Bildschirm im Hochformat und nachgerüstetem Touch-Interface eingenommen. Der absolute Pluspunkt dieser Eigenbaulösung? Sie spielt keine unerwünschte Werbung ab! Genau das war nämlich das K.-o.-Kriterium für den Show 15.
Nun kam ja der neue Echo Show 11 auf den Markt, und ich gebe zu: Ich war kurz davor, schwach zu werden. Dass die Kamera keine Bewegungsverfolgung mehr bietet – schade, aber verschmerzbar. Dass man den neig- und drehbaren Standfuß separat dazukaufen muss – na gut, geschenkt. Aber die berechtigte Sorge, dass sich auch dieses Gerät früher oder später in eine unfreiwillige Werbetafel verwandelt, hat mich letztlich vom Kauf abgehalten.
Jetzt überlege ich hin und her, ob vielleicht der neue Echo Studio eine Alternative wäre. Der Hauptgrund für das Interesse ist das neue „Alexa+“. Spannend ist das Feature durchaus, allerdings stört mich die aktuelle Umsetzung gewaltig: Man benötigt zwingend ein Gerät der neuesten Generation, nur um es zu aktivieren und zu konfigurieren. Nutzen lässt es sich danach anscheinend problemlos auch auf den älteren Modellen. Da stellt sich mir schon die Frage nach der Kundenfreundlichkeit, denn es wirkt leider so, als wolle man uns Nutzer fast schon zwingen, in neue Hardware zu investieren.
Ehrlich gesagt bin ich davon aktuell ziemlich enttäuscht. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, den Fokus zu verschieben und sich stattdessen mal genauer mit den Gemini-Lautsprechern von Google zu befassen...
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