Die Sache mit dem neuen #Dashboard. Ich will ja nicht so viel los drüber nachdenken oder dazu sagen. Es tut mir weh. Aber ich schaffe es grad nicht. Wenigstens das eine muss ich loswerden:
"Das neue Dashboard ist für uns eine Art Frühwarnsystem"
"[...] erwartet [...] durch das neue System eine frühzeitige Warnung vor allfälligen Überlastungen der Spitäler."
Aha. Wer wird gewarnt, und was machen die dann? Wodurch wird die "allfällige #Überlastung" dann noch verhindert? Oder kann vielleicht durch die Warnung rechtzeitig ein Ablenkungsthema an die Öffentlichkeit gebracht werden? 🤦
Der Kernpunkt bei der Erstellung von Dashboards ist immer(!) die Frage, was mensch mit den Infos anfangen kann. Welche Entscheidungen können mit dem Dashboard getroffen werden?
Daten müssen regelmäßig zeitnah erhoben, bereinigt und zusammen geführt werden. Kennzahlen müssen berechnet und übersichtlich (und nicht irreführend) dargestellt werden. Das kann erstaunlich teuer sein. Wir könnten wahrscheinlich auch ohne dieses Dashboard davon ablenken, dass Leute krank sind.
"Neues Dashboard für Atemwegserkrankungen online" https://orf.at/stories/3327005/
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