Immer mehr Wohnungslose in Deutschland: Schicksal oder Systemfehler?

Zum ersten Mal gelten in Deutschland über eine Million Menschen als wohnungslos. Wie konnte es zu diesem Höchststand kommen?

wdr.de

Guten Morgen ihr Lieben.

Ich höre gerade #Kirche in WDR 2.💒

Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Freitag. Mit ganz vielen guten Momenten. Bleibt behütet. #Armut #SozialesNetz #Ehrenamt #Mindestlohn #Kommunalwahl2025 🌈☮🍀

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/wdr2-kirche-in-wdr2/kircheinwdrzweiundvier100.html

Kirche in WDR 2

Kurz und bündig, interessant und informativ. Aber auch tröstlich und gelegentlich anstößig. Bunt wie das Leben sollen auch die Formen der christlichen Botschaft im Sender sein.

Habe ich ein Recht, mich zu beklagen?

Mit Unterbrechungen war ich 24 Jahre arbeitslos und seit zehn Jahren Rentner mit ergänzender Grundsicherung. Gefühlte etwa 2.000 Absagen sind auch nicht ohne. Das hat an mir gezerrt und mich so manches Mal nach unten gezogen. Es war und ist für mich oft schwierig, mir meinen Lebensmut und meine Lebensfreude zu erhalten. Oft war und ist mir nur zum Klagen zumute. Doch ich sage mir auch immer wieder, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht als mir:

  • Die arbeitslose und alleinerziehende Mutter, die ihre Kinder ernähren und auch die Kraft haben muss, den Kindern ein lebenswertes Leben zu vermitteln.
  • Der Obdachlose, der bei jedem Wetter draußen leben muss und im Winter Gefahr läuft, zu erfrieren.
  • Der arme Mensch, der sich nicht einmal angemessen ernähren kann, weil auch die Sozialleistungen dazu nicht reichen.
  • Der Mensch ohne soziales Netz, der jede Lebenslage alleine meistern und aushalten muss.
  • Der ausländische Mitmensch und Mitbürger, der um seine Sicherheit bangen muss.
  • Der Arbeitslose, der sich erzählen lassen muss, dass er Arbeit findet, wenn er nur will. Wenn das stimmen würde, hätten wir keine Arbeitslosigkeit.
  • Der kranke Mensch, dem nicht alle Behandlungen bezahlt werden, die er braucht um gesund zu werden.
  • Der arme Mensch, der sich keinen Urlaub leisten kann.

Ich bin kein Vater, habe eine sichere Wohnung (ich nenne sie meine Höhle), kein soziales Netzwerk, bin noch (für mein Alter) ziemlich gesund und seit Jahren schuldenfrei. Klagen hilft mir nicht, weil es mich nur runter zieht. Lobreden kann ich aber auch nicht. Was mich oben hält:

  • Ich habe eine sichere Wohnung.
  • Ich bin ziemlich gesund.
  • Ich bin schuldenfrei.
  • Ich kann mir hin und wieder den kleinen Luxus leisten, auswärts Kaffee und Kuchen zu genießen und auch leckere warme Mahlzeiten.

#klagen #lebensmut #lebensfreude #sozialesNetz #sicherheit #krankheit #urlaub #gesundheit #vater #wohnung #schuldenfrei #kaffee #kuchen #mahlzeiten

Mein Älterwerden

Es ist normal, dass man sich in der Jugend und im Erwachsenwerden keine oder nur sehr geringe Gedanken über das eigene Alter macht. Auch als schon Erwachsener habe ich mir keine Gedanken über mein Alter gemacht. Mein Leben "lief einfach so".

Mittlerweile bin ich über 70 und die Gedanken über mein Leben sind die Gedanken und Erfahrungen eines älteren Menschen:

  • Meine Lebensenergien haben nachgelassen und damit auch meine Zuversicht.
  • Was ich früher gerne gemacht habe (z.B. Spazierengehen) ist heute mit einem Angang verbunden.
  • Notwendige Dinge (z.B. Arztbesuche) schiebe ich heute hinaus oder mache sie nicht.
  • Meine körperlichen und seelischen Fähigkeiten bauen ab.
  • Ein soziales Netz ist nicht mehr vorhanden.
  • Meine Ängste spüre ich heute mehr als früher. Das liegt wohl auch an dem fehlenden sozialen Netz.

Ich möchte euch gerne um eure Gedanken und Erfahrungen bitten, aber bitte keine Empfehlungen wie "Du solltest . . .", "Du musst . . . ". Das ist für mich kein Austausch. Mit derartigen "Empfehlungen" kann ich nichts anfangen.

#älterwerden #alter #gedanken #leben #austausch #erfahrungen #lebensenergien #zuversicht #sozialesNetz #fähigkeiten #erfahrungsaustausch #empfehlungen

Der Wert von Freundschaft

Viele Menschen reden von Freundschaft und meinen doch nur oberflächliche Plauderei. Und wenn Hilfe gebraucht wird, sind sie nicht da. Ich bin sogar davon überzeugt, dass für Viele dieser Menschen selbst Kneipenbekanntschaften echte Freundschaften sind. Doch ist das nicht meine Welt. Dann lebe ich lieber alleine als mich mit falschen Freunden zu umgeben.

Wirkliche Freunde - Menschen, die in jeder Situation zu mir stehen und die für mich da sind, wenn ich sie brauche - habe ich in meinem Leben nur sehr wenige erlebt. Und diese Freundschaften waren sehr intensiv und die Verluste haben sehr geschmerzt. Dazu gehören nicht nur Lebenspartnerinnen, sondern auch mein einziger und bester (Schul-)Freund, mit dem die Freundschaft auseinander ging, als wir räumlich unterschiedliche Wege gingen. Vor etwa zwei Jahren haben ich seine Anschrift ausfindig gemacht; doch auf meine verschiedenen Versuche, den Kontakt wieder aufzunehmen, hat er gar nicht reagiert.

Die Wichtigkeit und den Wert von Freundschaften habe ich bedauerlicherweise ausschließlich außerhalb meiner Familie kennen gelernt. In unserer Familie gab es nie (zumindest aus meiner Sicht, meine Schwester und mein Bruder sehen das etwa Anders) herzliche Gefühle, kein Zusammenhalten, kein Netz und keinen doppelten Boden, keine hilfreichen Gespräche und keine Feinfühligkeit.

Ich weiß, dass es nicht immer einfach mit mir ist - auch für mich selbst. Selbst aus meinen nicht immer leicht verdaulichen Erfahrungen versuche ich, das Positive heraus zu arbeiten und mich so zu befähigen, auch weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen.

Im Grunde meines Herzens bin ich davon überzeugt, dass es doch gar nicht so schwierig sein sollte für Menschen in meinem Alter, in Freundschaft zueinander zu finden und diese Freundschaften zu vertiefen. Doch haben wir auch unsere Verletzungen, die wir nicht wiederholen wollen und vermögen so manches Mal nicht zu sehen, wo es sich lohnt, das Abenteuer Freundschaft oder gar das Abenteuer Liebe gemeinsam zu wagen und zu gestalten.

Wagen wir es, diesen Abenteuern mehr Gelegenheiten zu geben, sie zu wagen und zu gestalten!

#freundschaft #freunde #verluste #lebenspartnerinnen #wert #familie #zusammenhalten #sozialesNetz #gespräche #feinfühligkeit #erfahrungen

Aus der menschlichen Bahn geraten

Armut, sehr lange Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und fehlende soziale Vernetzung - das alles sind hervorragende Voraussetzungen, um aus der menschlichen Bahn zu geraten. Und ist es erst einmal so weit, ist die Rückkehr in ein sogenanntes "normales" Leben sehr schwer bis in Einzelfällen unmöglich.

Doch warum bin ich trotz weit über dreißig Jahren Abhängigkeit von Sozialleistungen und fehlender sozialer Vernetzung immer noch im "normalen" Leben? Und habe vor, es bleiben, wovon ich auch überzeugt bin.

Die Basisgrundlagen dafür liegen bestimmt in meiner Kindheit. Auch wenn ich so manches an meinen Eltern kritisiert habe und vieles alleine regeln musste - ein gefühlsmäßig sicheres Zuhause haben mir meine Eltern immer geboten.

Untermauert wurden diese Grundlagen in meiner Jugend: Auf "meinem" Gymnasium habe ich mich immer auch Zuhause gefühlt und war sozial gut vernetzt. Und ich habe sehr engagiert politisch gearbeitet. Und in diesen Gruppen habe ich mich ebenfalls Zuhause und wohl gefühlt.

Und heute? Heute lebe ich immer noch von diesen Grundlagen, was mir nach meiner Überzeugung nur möglich ist, weil ich bewusst lebe.

#gerhardsgedankenbuch #gedankenbuch #menschlichkeit #armut #arbeitslosigkeit #perspektivlosigkeit #vernetzung #sozialesNetz #abhängigkeit #sozialleistungen #basisgrundlagen #kindheit #eltern #khgmettmann #engagement #zuhause #bewusstesLeben

Uuuuund den ersten Porno-Bot in der (föderierten) Timeline gehabt. Am Ende ist es hier eben auch nur ein ganz normales #sozialesnetz

#neuhier #entdeckungen

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