Verstreute Kapitelle, geborstene Säulen und massive Steinquader liegen im sanften Gras von Selinunte. Ganze Tempel ruhen seit Jahrhunderten in diesen Trümmerfeldern; sie waren aus Kalkstein konstruiert und durch wiederholte Erdbeben geschwächt, was sie schließlich zum Einsturz brachte. Teile der Anlage dienten später als praktischer Steinbruch, sodass ganze Säulen und Architrave abgetragen und an anderer Stelle wiederverwendet wurden. Zwischen den Blöcken lässt sich dennoch eine gewisse Ordnung erahnen, als würde der Grundriss des Tempels noch im Boden nachzeichnen.
25.12.2025,
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