Klarer Sieg für die @republik_magazin gegen #Palantir vor Gericht. Tödliche Kriegswaffe und Überwachungssoftware Bezeichnungen sind zulässig. Hier die Passage dazu.Im weiteren wird die #Republik die Geichtsakten öffentlich machen #Transparenz#Pressefreiheit #Presse #Medien #BigTech #Überwachung -Danke @adfichter und dem Recherchekollektiv WAV..
"Die Gegendarstellung dieser Passage wurde verweigert.
Gegendarstellungen forderte Palantir auch für Bezeichnungen, die missfielen. So wollte der Konzern nicht akzeptieren, dass seine Software als «tödliche Kriegswaffe» beschrieben wird. Für das Gericht ist das eine zulässige Interpretation, zu der die Republik mehrere Originalzitate von Palantir-Kaderpersonen als Beweismittel eingereicht hatte. Die Bezeichnung von Palantir-Software als «Überwachungstechnologie» hat dem Tech-Konzern ebenfalls missfallen. Hier handelt es sich nach Meinung des Gerichts jedoch um eine zulässige wertende Schlussfolgerung auf Basis der gar nicht bestrittenen Funktionen der Palantir-Produkte.
Die Gegendarstellung dieser Bezeichnungen wurde ebenfalls verweigert.
Gemäss dem Urteil des Gerichts ist Palantir, wie es in der Urteilsbegründung heisst, zu 95 Prozent unterlegen, die Republik zu 5 Prozent. Wir betrachten dieses arithmetische Verhältnis als erdrückenden Sieg.
https://www.republik.ch/2026/06/13/palantir-gegen-die-republik-das-urteil