Nach einem Jahr im Amt hat die Queerbeauftragte Sophie Koch nicht wirklich etwas vorzuweisen.
Ich sehe da ein paar Schwierigkeiten bei ihr selbst (Arbeit in Sachsen statt Berlin, Konfliktscheue, Hang zur Schönrednerei), aber Hauptproblem dürfte sein, dass die Union weiterhin jeden queerpolitischen Fortschritt blockiert.
Insbesondere Karin Prien, in deren Ministerium Kochs Amt angesiedelt ist, scheint fest entschlossen, Kochs Arbeit nicht nur nicht zu unterstützen, sondern aktiv zu sabotieren.
Von der SPD nehme ich ebenfalls - wie gewohnt - keinerlei ernsthafte Unterstützung wahr.
Wie soll es da Fortschritte geben? Es muss ein unglaublich frustrierender Job sein.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/ein-jahr-queerbeauftragte-sophie-koch-das-scharnier-klemmt-15634950.html
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