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Die meisten Haushaltshilfen arbeiten schwarz - Oiger
IW Köln: Abschaffung der Minijobs würde Schwarzarbeit noch weiter befeuern Köln, 30. Dezember 2025. Die meisten Haushaltshilfen in Deutschland arbeiten schwarz. Davon sind Analysten vom arbeitgebernahen „Institut der deutschen Wirtschaft“ (IW) aus Köln überzeugt, nachdem sie Umfragewerte aus dem „Sozio-oekonomischen Panel“ (SOEP) des Jahres 2023 mit den gemeldeten Stellen bei der Minijobzentrale verglichen haben. „Damit arbeiten knapp 92 Prozent der Kräfte schwarz“ Demnach ist nur ein knappes Zehntel aller Putzfrauen und -männer oder anderen Haushaltshilfen legal angemeldet und versteuert. Konkret nehmen laut den SOEP-Umfragen rund 4,4 Millionen Haushalte beim Putzen oder Einkaufen Hilfe in Anspruch. Bei der Minijobzentrale waren zu der Zeit jedoch nur 275.000 Hilfen angemeldet. „Damit arbeiten knapp 92 Prozent der Kräfte schwarz“, heißt es aus dem IW. Viele sind sich keiner Schuld bewusst – oder finden: Mit Lohnnebenkosten wird’s zu teuer Hauptgründe sind meist die hohen Lohnnebenkosten: „Viele Haushalte sind sich keiner Schuld bewusst – oder verweisen auf zu hohe Kosten einer legalen Beschäftigung“, schätzen die IW-Analysten ein. Fiskus akzeptiert nur gelegentliche und unbezahlte Nachbarschaftshilfe So ist jeder Dritte, der illegal eine …
