Wie krank ist Donald Trump? Neue Zweifel nach Putin-Treffen

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Wie krank ist Donald Trump? Neue Zweifel nach Putin-Treffen

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"Kann das Treffen in Ungarn nicht auch eine Chance sein, kann man das nicht aktiv nutzen, und wir gucken nicht immer nur zu. Kann man Putin nicht einfach festnehmen, wenn er in die EU einreist?"
#JosephineSchulz #DLF
Aber das mindeste, das Allermindeste wird nachher sein, dass #Europa einen handfesten Grund hat, #Ungarn aus der #EU auszuschließen.

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Trump-Selenskyj-Treffen - Interview mit Sergey Lagodinsky, GrĂŒne, MdEP

Deutschlandfunk
#news ⚡ Trump dĂ€mpft Erwartungen an Putin-Treffen: US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Erwartungen an sein Treffen mit Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin am kommenden Freitag gedĂ€mpft.Es... https://hubu.de/?p=290768 | #erwartungen #putintreffen #trump #hubu
Trump dÀmpft Erwartungen an Putin-Treffen - Hubu.de - News & FreeMail

US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Erwartungen an sein Treffen mit Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin am kommenden Freitag gedĂ€mpft. Es sei "nicht an ihm, einen Deal zu schließen", sagte Trump am Montag im Weißen Haus.

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#news ⚡ Scholz nach Kiesewetter-Post zu angeblichem Putin-Treffen „empört“: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit Empörung auf einen Post des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter reagiert, wonach angebli... https://hubu.de/?p=260886 | #kiesewetterpost #putintreffen #sc

Man stelle sich vor: AntĂłnio Guterres, GeneralsekretĂ€r der Vereinten Nationen, reist nach Russland, um mit niemand Geringerem als Wladimir Putin zu sprechen – einem Mann, der von keinem geringeren als dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag als Kriegsverbrecher gesucht wird. Ein Treffen also mit einem international verurteilten Verbrecher, der fĂŒr unzĂ€hlige Zivilopfer, die Zerstörung ganzer StĂ€dte und das Chaos in der Ukraine verantwortlich gemacht wird. Das klingt nach einem absurden TheaterstĂŒck, bei dem der Zuschauer nicht recht weiß, ob er lachen oder weinen soll.

Doch statt auf den Brettern der absurden BĂŒhnenwelt erleben wir dies in der RealitĂ€t. Guterres, das Gesicht der internationalen Diplomatie, begibt sich auf eine Reise, die fĂŒr viele unverstĂ€ndlich, unverantwortlich und geradezu grotesk wirkt. Man fragt sich: Wie tief kann Diplomatie sinken, bevor sie in die SphĂ€re der Komplizenschaft ĂŒbergeht? Vielleicht sollte Guterres gleich eine Tour der internationalen Schurken beginnen – schließlich möchten auch andere „gehört“ werden.

Lassen wir uns die Route dieser bizarren diplomatischen Pilgerreise ausmalen. Er könnte in Deutschland beginnen, wo Josef Mengele – wĂ€re er noch am Leben – vermutlich ein GesprĂ€ch ĂŒber „medizinische Forschung“ fĂŒhren wĂŒrde. In Chile könnte er sich mit dem Geist von Augusto Pinochet zusammensetzen, um ĂŒber StabilitĂ€t und Ordnung zu debattieren. Vielleicht wĂŒrde er dann einen Abstecher nach Liberia machen, wo Charles Taylor einige Weisheiten zu BĂŒrgerkriegen und Diamantenhandel mit ihm teilen könnte. Und, um die Liste abzurunden, ein Abstecher zu Pol Pot, dem Architekten des kambodschanischen Terrors, wĂŒrde das Bild abrunden.

Klingt absurd? Sicher. Doch die AbsurditĂ€t des Gedankenspiels liegt nur knapp neben der RealitĂ€t. Guterres besucht den BRICS-Gipfel, ausgerichtet von Russland – einem Land, das seit Beginn des Ukraine-Kriegs eine Schneise der VerwĂŒstung durch Europa zieht. FĂŒr die Ukraine, als GrĂŒndungsmitglied der Vereinten Nationen, ein unfassbarer Schlag ins Gesicht. WĂ€hrend in Kiew, Lwiw und Odessa die Sirenen heulen und Menschen um ihr Überleben kĂ€mpfen, schwadroniert Guterres mit dem Kriegstreiber Putin ĂŒber „Frieden“. Ein „gerechter Frieden“ solle her, heißt es. Aber wie gerecht ist ein Frieden, wenn er aus der Feder eines Mannes stammt, der die Regeln des Kriegsrechts nach Belieben bricht?

Der zynische Unterton dieser Farce wird besonders deutlich, wenn man Guterres’ PrioritĂ€ten betrachtet. Denn wĂ€hrend er Zeit findet, um mit Putin zu plaudern, fehlen ihm anscheinend die KapazitĂ€ten, um an Friedensgipfeln der Ukraine teilzunehmen. Die Symbolik könnte nicht deutlicher sein: Der GeneralsekretĂ€r hat Zeit fĂŒr den Aggressor, nicht aber fĂŒr das Opfer. Es ist, als wĂŒrde ein Feuerwehrmann lieber mit dem Brandstifter ĂŒber den besten Weg des Feuerlegens diskutieren, anstatt die Flammen zu löschen.

NatĂŒrlich, so könnten einige Verteidiger des diplomatischen Zirkus einwenden, sei der Dialog der Weg zu Frieden und StabilitĂ€t. Aber ab wann wird Dialog zum Verrat an den Opfern? Ab wann wird das GesprĂ€ch mit einem Kriegsverbrecher zu einer Legitimation seiner Taten? Wie viele MassengrĂ€ber muss man ĂŒbersehen, wie viele TrĂ€nen ignorieren, um diese Begegnungen noch als diplomatische Pflicht zu rechtfertigen?

Die eigentliche Frage, die uns alle beschĂ€ftigen sollte, ist: Wer ist der NĂ€chste auf Guterres’ Liste der GesprĂ€chspartner? Vielleicht Bashar al-Assad? Schließlich hat der syrische Diktator auch noch ein Wörtchen ĂŒber den Einsatz von Chemiewaffen und das Zerstören ganzer StĂ€dte zu verlieren. Oder Kim Jong-un, dessen Atomarsenal sicher interessante GesprĂ€chspunkte fĂŒr die nĂ€chste diplomatische Mission bietet. Denn wenn das Verbrechen groß genug ist, scheint Guterres‘ Logik zu sein, dann lohnt es sich allemal, darĂŒber zu reden.

Die Vereinten Nationen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gegrĂŒndet, um den Frieden zu wahren, um Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern. Was hĂ€tte man damals gesagt, wenn der GeneralsekretĂ€r mit Hitler oder Himmler „GesprĂ€che ĂŒber Frieden“ gefĂŒhrt hĂ€tte? Die Vorstellung ist absurd, ja widerwĂ€rtig. Doch heute, im Jahr 2024, erscheint diese AbsurditĂ€t als Teil des diplomatischen Alltags.

Die Frage bleibt: Wo verlĂ€uft die Grenze zwischen Diplomatie und Komplizenschaft? AntĂłnio Guterres hat sie offenbar ĂŒberschritten. Sein Besuch bei Kriegsverbrecher Putin ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Ukraine, sondern auch eine Ohrfeige fĂŒr jeden, der an die Prinzipien der Vereinten Nationen glaubt. Anstatt die Werte von Gerechtigkeit und Frieden zu verteidigen, hat Guterres sie auf dem Altar der Macht geopfert.

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