Demokratie – Entwicklung, Zustand, Herausforderungen

Veranstaltung mit dem Journalisten Michael Zeitler

Die Demokratie ist die am wenigsten schlechte Regierungsform, die je erfunden wurde, heißt es immer wieder. Schon die alten Griechen kannten die Demokratie, auch wenn die damals noch ganz anders aussah. Und auch in Deutschland war Demokratie nicht gleich Demokratie. Anfangs wurden Wahlmänner wie in den USA gewählt und Frauen durften gar nicht zur Urne.

Wie hat sich die Demokratie entwickelt? Hierzulande und global? Ist sie aktuell auf dem absteigenden Ast? Welchen Herausforderungen muss sie sich stellen?Eine Veranstaltung der VHS Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit Tatort e.V. und ver.di Orstsverein Sulzbach-Rosenberg

26. Februar 2026, 18.30 Uhr
Die Kiste
Rosenberger Str. 12
92237 Sulzbach-Rosenberg

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Demokratie – Entwicklung, Zustand, Herausforderungen

Vor den Kommunalwahlen – Alles Wichtige von A bis Z

Veranstaltung mit dem Journalisten Michael Zeitler

Mehr Demokratie geht nicht. Bei den Kommunalwahlen wählen wir viele Menschen, die wir in der Regel persönlich kennen, und die sich um Mammutaufgaben vor der Haustüre kümmern müssen: die Energiewende ganz konkret vor Ort, das Funktionieren der Gesundheitsversorgung ganz konkret vor Ort – und auch den friedlichen Zusamenhalt ganz konkret vor Ort. Doch die Wahl funktioniert anders als Bundes- oder Landtagswahlen.

Wie funktioniert sie? Warum treten gerade auf kommunaler Ebene so wenige Frauen an? Warum gibt es ehrenamtliche und hauptamtliche Bürgermeister?Wieso gibt’s plötzlich parteiunabhängige Listen? Und um was muss sich die Kommune eigentlich alles kümmern?

Eine Veranstaltung der VHS Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit Tatort e.V. und ver.di Orstsverein Sulzbach-Rosenberg

03. März 2026, 18.30 Uhr
Die Kiste
Rosenberger Str. 12
92237 Sulzbach-Rosenberg

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Vor den Kommunalwahlen – Alles Wichtige von A bis Z

Die verdrängte Pandemie

Buchvorstellung und Diskussion mit Frédéric Valin, Paul Schuberth & Stefan Dietl

Die Pandemie ist vorüber, aber das Virus ist noch da. Trotzdem versuchen die meisten Aufarbeitungen, die Uhren zurückzustellen: die Gefahren für die Gesundheit werden kleingeredet, Schutzmaßnahmen pauschal kritisiert, die Folgen für an Long Covid Erkrankte ignoriert. Die neue Wirklichkeit, in der das Virus weiterhin existiert, aber politisch und gesellschaftlich weitestgehend ignoriert wird, ist auch geprägt von einem erneuten Aufflammen von Behindertenfeindlichkeit und Sozialdarwinismus.

In diesem multidisziplinären Sammelband wird diesem Revisionismus auf den Grund gegangen. Autorinnen und Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Medizin, Evolutionsbiologie, Pflege, Arbeits- und Gesundheitswissenschaften, Gewerkschaftsarbeit, Philosophie, Politikwissenschaften kommen dabei zu Wort. Neben einer kurzen Sozialgeschichte der Pandemie werden auch die kapitalistische Seuchenproduktion, die Rolle des Staates während der Pandemie, die Zustände der Gesundheitssysteme, ideologische Kollateralschäden der Durchseuchung und die mangelnde Versorgung für Long-Covid- und ME/ CFS-Patient*innen behandelt.

07. Dezember 2025, 19.00 Uhr
Die Kiste
Rosenberger Str. 12
92237 Sulzbach-Rosenberg

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Die verdrängte Pandemie

Der normalisierte Rechtsextremismus

Überlegungen zum gegenwärtigen Erfolg der extremen Rechten und antifaschistischen Gegenstrategien

Vortrag von Jan Nowak

Trotz eines immer offensichtlicher rechtsextremen Charakters sind die Umfragewerte und Wahlergebnisse der AfD auf einem Rekordhoch. Was sind die Ursachen hierfür? Wie ist die Partei ideologisch zu verorten? Mit welchen Themen tritt sie in die Öffentlichkeit? Wie können Gesellschaft und Politik darauf reagieren? Im Vortrag soll diesen Fragen nachgegangen werden, ebenso besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

EinlassvorbehaltLaut Art. 10 Abs. 1 BayVersG sind Personen die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen den Einlass zu verwehren oder sie von der Veranstaltung auszuschließen.

21. November 2025, 19.30 Uhr
Die Kiste
Rosenberger Str. 12
92237 Sulzbach-Rosenberg

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Der normalisierte Rechtsextremismus

Führung über den Jüdischen Friedhof Sulzbach-Rosenberg

Führung mit Johannes Hartmann

Zurückgehend auf das 17. Jh. ist der Sulzbacher Judenfriedhof nach dem Sulzbürger der älteste bestehende Altbayerns. Der Sulzbacher Judenfriedhof dokumentiert unter anderem die Entwicklung vom orthodoxen zum liberalen Judentum. Fast 70 Jahre war er auch Begräbnisstätte der Amberger Juden. 1936 fand die letzte Bestattung statt. Die Führung beinhaltet jüdisches Bestattungswesen und die Geschichte des Sulzbacher Judenfriedhofs.

Bitte festes Schuhwerk, männliche Personen mit Kopfbedeckung. Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich über die VHS vorab an.

12. Oktober 2025, 15.00 Uhr
Parkplatz Sportpark
Schießstätte 29
92237 Sulzbach-Rosenberg

Mehr: https://punkev.de/fuehrung-ueber-den-juedischen-friedhof-sulzbach-rosenberg-2/

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Führung über den Jüdischen Friedhof Sulzbach-Rosenberg

Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

Vortrag mit Tobi Grosz mit anschließendem Konzert

Die Entstehungsgeschichte von Punk ist eng verbunden mit dem New Yorker Club CBGB’s und zahlreichen jüdischen Protagonist*innen der lokalen Szene – von Ramones bis Blondie, von Lou Reed bis Iggy Pop. Anfang der 90er Jahren entstand in den USA eine neue Welle jüdischer Punkbands wie NOFX oder Jewdriver ihre Jewishness selbstbewusst und mitunter auch humorvoll nach außen tragen. Zeitgleich prägen radikaler Anti-Militarismus und Anti-Nationalismus die sehr politische Punkszene in Israel. Doch auch Antisemitismus macht sich in der nonkonformistisch und subversiv gebenden Subkultur breit.

Nicht erst seit dem 07.10 und dem mörderischen Massaker der Hamas, häufen sich antisemitische Positionierungen, Boykottaufrufe und Ausschlüsse von antisemitismuskritschen Punkbands und Veranstaltungsorten. Dagegen regt sich mit verschiedenen Initiativen, Konzerten und Fanzines in Teilen der Punkszene durchaus Widerstand. Ein multimedialer Impulsvortrag gibt Einblicke in jüdische Punkgeschichte- und gegenwart und bietet die Möglichkeit zur Diskussion von antisemitismuskritischen Interventionsmöglichkeiten in der Subkultur.

Tobi Grosz kommt aus Leipzig, ist Sozialwissenschaftler, Autor und Herausgeber von OSTSAARZORN, dem Fachjournal für Punk. Er beschäftigt sich mit den Themen Subkultur, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Anschließend Konzert gegen Antisemitismus mit Kaput Krauts, Beatnikz und Valy an der Vodkas

24. Oktober 2025, 18.00 Uhr
JUZ Hängematte
Annabergweg 1
92237 Sulzbach-Rosenberg

Mehr: https://punkev.de/juedische-identitaeten-und-antisemitismus-im-punk/

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Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Novemberpogrome

Zum Jahrestag der Novemberpogrome erinnert eine Gedenkfeier der Stadt Sulzbach-Rosenberg und des SPD Ortsvereins in der ehemaligen Synagoge an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors.

09. November 2025, 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge
Synagogenstraße 9
92237 Sulzbach-Rosenberg

Mehr: https://punkev.de/gedenkveranstaltung-zum-jahrestag-der-novemberpogrome-2/

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Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Novemberpogrome

Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung – Antisemitismus und postkoloniale Theorie

20. Oktober 2025, 19 Uhr
Ehemalige Synagoge
Synagogenstraße 9
92237 Sulzbach-Rosenberg

Vortrag mit Dr. Ingo Elbe

Die im akademischen und kulturellen Bereich inzwischen vielfach tonangebenden Postcolonial Studies beanspruchen, mit dem Prinzip der „Kolonialität“ einen Schlüssel zum Verständnis von Judentum, Shoah und Zionismus gefunden zu haben. Der Vortrag klärt über die theoretischen Verzerrungen auf, die dadurch entstehen: die begriffliche Auflösung des Antisemitismus in Rassismus, die Relativierung des Holocaust zum Kolonialverbrechen, die Dämonisierung Israels und die Ausblendung des islamischen und arabischen Antisemitismus.

Dr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg im vergangenen Jahr erschien sein Buch Antisemitismus und postkoloniale Theorie – Der progressive Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung.

Der Vortrag thematisiert auch die politischen Konsequenzen dieses Diskurses, die sich in Deutschland vor allem in der sogenannten Mbembe-Debatte, dem „Historikerstreit 2.0.“ sowie der documenta fifteen gezeigt haben und seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 weltweit die Gestalt einer beispiellosen Welle des ‚progressiven‘ Hasses auf Israel annehmen. Es wird der Frage nachgegangen, wie es möglich wurde, dass an westlichen Elite-Universitäten inzwischen angesehene Intellektuelle das Massaker der Hamas als Befreiungsakt feiern und Studierende offen zum Mord an Zionisten aufrufen.

Mehr: https://punkev.de/der-progressive-angriff-auf-israel-judentum-und-holocausterinnerung-antisemitismus-und-postkoloniale-theorie/

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Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung – Antisemitismus und postkoloniale Theorie

Antisemtismus 2.0 – Judenhass im Internet

28. Oktober 2025, VHS Sulzbach-Rosenberg
Obere Gartenstraße 3
92237 Sulzbach-Rosenberg

Vortrag Markus Weiß

Im Fokus des Vortrags stehen Bedeutung und Funktion der Sozialen Medien als Artikulationsraum von Antisemitismus. Dabei wird ihre zunehmende Relevanz als meinungsbildende Informationsquelle sowie die Besonderheit der Online-Kommunikation in den Blick genommen. Thematisiert wird auch die affektmobilisierende Dynamik vor allem durch videobasierte Plattformen wie tiktok. Zudem werden die Sprachmuster und Bilder aktueller Judenfeindschaft erläutert, die eine Jahrhunderte lange Kontinuität aufweisen und tief im kollektiven und kulturellen Gedächtnis verankert sind.

Markus Weiß (M.A.) ist Antisemitismusforscher und Doktorand am Fachgebiet für Allgemeine Linguistik der TU Berlin.

Seit Jahren ist eine Zunahme von Antisemitismus im Web 2.0 und in den Sozialen Medien zu verzeichnen. Nach dem brutalen Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 erleben wir nun einen weiteren dramatischen Anstieg antisemitischer Äußerungen und Handlungen. Das Internet und somit auch diverse Social Media-Plattformen tragen hier maßgeblich zur Verbreitung und Tradierung von Judenhass weltweit bei.

Mehr: https://punkev.de/antisemtismus-2-0-judenhass-im-internet/

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Antisemtismus 2.0 – Judenhass im Internet

Geführte Wanderung Doggerwerk Happurg

Geführte Wanderung zum Stolleneingang H des Doggerwerks Happurg

Das KZ Hersbruck war ein Außenlager des KZ Flossenbürg, das drittgrößte Konzentrationslager in ganz Süddeutschland- gemessen an der Zahl der Toten eines der schlimmsten. Häftlinge aus vielen Nationen wurden zum Bau des „Doggerwerks“ mit seinen 8 Stolleneingängen eingesetzt.

Wir wandern gemeinsam mit Hans Treuheit vom Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck über den Doku-Ort Happurg (von dort Blick zum Hersbrucker KZ-Standort und auf den täglichen Häftlingsweg) zu den Stolleneingängen. Die Dauer der Wanderung  beträgt ca. 2,5 Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte per Mail an [email protected]

Mehr Informationen unter https://www.kz-hersbruck-info.de

20. September 2025, 14.00 Uhr
Parkplatz der S-Bahn-Haltestelle Happurg

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Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V. |