SEZ für alle! | Vernissage zur Ausstellung "50. Jahrestag der Eröffnung Palast der Republik"

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Vernissage zur Ausstellung "50. Jahrestag der Eröffnung Palast der Republik"

30.04. 18:30

Maigalerie der jungen Welt, Torstraße 6, 10119 #Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz)

Die #Ausstellung "50. Jahrestag der Eröffnung Palast der Republik" findet vom 30. April bis 12. Juni 2026 in der #Maigalerie der jungen Welt, #Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz) statt.

Bei der #Vernissage am Donnerstag , 30.04.2026 , um 18.30 Uhr sprechen Dr. #GesineLötzsch (ehem. Bundestagsabgeordnete #DIELINKE), #RudolfDenner (Sprecher Freundeskreis #PalastderRepublik) und Vertreter*innen unserer Bürgerinitiative "SEZ für alle!".

Einlass ist ab 18.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 30. April 2026, 18:30 Uhr bis Freitag, 12. Juni 2026, 18:00 Uhr

50. Jahrestag der Eröffnung Palast der Republik

Nach einer Bauzeit von rund 1000 Tagen wurde am 23. April 1976 der Palast der Republik festlich eröffnet. Im Herzen Berlins bot das #HausdesVolkes, wie es auch bezeichnet wurde, neben zahlreichen gastronomischen Einrichtungen ein #Theater, eine #Bowlingbahn, ein #Jugendzentrum und einen großen Saal mit einem variablen Angebot von 500 bis 5000 Sitzplätzen. In einem gesonderten Bereich hatte die Volkskammer der DDR ihren Sitz. Dieser imposante Bau zählte bis zu seiner Schließung im Jahr 1990 über 70 Millionen Besucher.

Die Schließung ist und bleibt bis heute höchst fragwürdig, war politisch motiviert und wurde gegen den öffentlichen Protest vieler Bürger durchgesetzt. Sein Abriß ist eine Revanche gegen den ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden, die DDR...

#b3004
#Bürgerinitiative #SEZfüralle

SEZ für alle! | Vernissage zur Ausstellung "50. Jahrestag der Eröffnung Palast der Republik"

Krieg den Palästen

mit Update 26.4.

Es gibt die These, ich neige ihr durchaus zu, dass Kriege im engeren Sinne keine Gewinner kennen, sondern nur Verlierer*innen. Aus der Perspektive der Beherrschten stimmt das. Aus der Perspektive der Herrschenden ist es hingegen umstritten. Welche davon Sie einnehmen wollen. steht Ihnen frei. Z.B. mit Blick auf den “Palast der Republik”, an dem jedenfalls nichts feudaldynastiches, kaiserliches oder königliches war. Das machte ihn mir sympathisch. Ich habe ihn grob geschätzt dreimal in meinem Leben betreten, als offizieller Gast der “Freien Deutschen Jugend” (FDJ). Ich gestehe: so hässlich wie die SED oder die FDJ fand ich ihn nicht. Ich war eher positiv überrascht.

Das Gebäude wurde zu einer Metapher der Systemkonkurrenz zwischen BRD und DDR. Darum kannte die BRD nach 1990 auch kein Erbarmen. Das Fenster der Gelegenheit wurde mit Kohls ganzer Leibesfülle gefüllt, und der Palast also dem Erdboden gleichgemacht. Burga Kalinowski/Junge Welt ist darüber heute noch rechtschaffen empört, und für kurze Zeit dürfen Sie das noch paywallfrai lesen, bevor die linksradikale Junge Welt es in ihrer Paywall verschwinden lässt, wie der Palast verschwunden ist:

Der totale Wahnsinn – Vor 50 Jahren wurde der Palast der Republik eröffnet. Die neuen Herren des Landes wollten nach 1990 an seiner Stelle wieder ein Schloss”.

Und die Paläste der Gegenwart?

Existenzprobleme kennen sie nicht. Durch Anwachsen der Homeoffices sind die Büromieten ausgebremst worden, die Immobilienpreise dagegen nicht wirklich. Und die Kapitalrenditen, die wahren Paläste unserer Zeit, sowieso nicht. Laut auflachen musste ich heute, als ich von Stefan Reinecke/taz das las:

“Auch SPD-Linke weisen darauf hin, dass man ja Großes tut. Keine Regierung hat sich gleichzeitig an einer Reform des Sozialstaats, der Rente und des Gesundheitssystems versucht. In der SPD beschwören viele die staatspolitische Verantwortung.”

Mit wem mag der Gute da gesprochen haben? Nehmen Sie sich das als Wochenendrätsel.

Ich frage mich derweil, und suche nach den Grünen-Linken, die zeitweise (“zweitweise” war mein freudscher Tippfehler) von Ricarda Lang öffentlich repräsentiert wurden. Über sie schrieb zu diesem Wochenende FAZ-Redakteur Jörg Thomann (Paywall). Und lassen Sie es mich höflich formulieren: es war nicht gut, was er über die Freundschaft der heutigen Bundestagsabgeordneten mit der sog. Zeitung “Bild” beschrieb. Vor der Paywall heisst es:

“Boulevard-Berichterstattung: Ricarda Lang und ‘Bild’ – eine gefährliche Liebschaft – Die ‘Bild’-Zeitung behandelt die Grünen-Politikerin Ricarda Lang überraschend freundlich und feiert sie, weil sie ihren ersten Halbmarathon geschafft hat. Wie lange geht diese Beziehung gut?”

Diese sog. Zeitung lasse “in der Regel keine Gelegenheit verstreichen, über Grünen-Politiker herzuziehen”, meint nicht nur Thomann. Die Schlagzeilen des Springerkonzerns über Frau Lang lauten hingegen:

„Fans lieben sie für ihre Lockerheit: Ricarda Lang ungeschminkt“
„Witzig, selbstironisch, angriffslustig: So plant Ricarda Lang ihr Comeback“
„Ricarda langt’s: Sympathischer Schuhwechsel beim Presseball“
„,Ihr wollt es, ihr bekommt es‘: Ricarda Lang macht Fans mit neuer Frisur glücklich“
„Rekorda Lang! Ex-Grünen-Chefin schafft ersten Halbmarathon“.
„Grünen-Politikerin Ricarda Lang schwebte im Hotel Adlon regelrecht über die Tanzfläche und steckte alle mit ihrer guten Laune an“
„Ihr Humor ist bissig, aber nicht bösartig“
„Die hellblonden Locken ihrer Kindheit hat sie heute nicht mehr, die strahlenden Augen sind Ricarda Lang bis heute geblieben“
„Heute wirkt sie klar, offen, lebendig. Sie lacht viel. Die Worte sprudeln aus ihrem Mund“

Thomanns gutes Gedächtnis erinnert sich an Springerboss Mathias Döpfner: “Wer zusammen mit ‘Bild’ im Fahrstuhl nach oben fährt, hat der Springer-Chef Mathias Döpfner mal gesagt, der fährt auch zusammen mit ihr wieder nach unten.”

Was davon haben Ricarda Lang und ihrer Mitarbeiter*innen übersehen? Treffen wir sie dann bald im Palastkeller?

Update 26.4.

Über den Beziehungsfall Ricarda Lang-Springer habe ich zwischenzeitlich parallel privat kommuniziert. Ich bin Frau Lang nie persönlich begegnet. Folgende Hypothese aus persönlicher Kenntnis der “Mechanismen des Geschäfts”: Springer macht mit ihr, was sie in ihrer typisch-übergriffigen Weise auch gerne mit Fussballtalenten und deren zu dummen Beratern machen, und wie es auch regelmässig die Fussballkonzerne machen: “Eine talentierte öffentliche Person, die holen wir uns!” Die Dummen lassen sich schmeicheln, sehen eine Chance zur Steigerung der persönlichen Berühmtheit. Verlieren aber ihre Autonomie, geben die Steuerung ihre Ruhm-Prozesses an ein semikriminelles Medium ab. Und dann geschieht ihnen das, s.o. Döpfner. Mitleid? Von mir nicht (mehr). Frau Lang ist 32, also erwachsen.

Krieg den Palästen – Beueler-Extradienst

@xriss Das ist ja doll! Das mit dem Asbest habe ich mir nicht ausgedacht. Hier steht es auch mit Zahl der Fundstellen:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/senat-will-icc-erst-mal-nur-von-asbest-befreien-5257933.html

„Nach bisherigen Schätzungen wird die Beseitigung von #Asbest und anderen gesundheitsschädlichen Baustoffen 65 Millionen Euro kosten.“

Also irgendwer erzählt nicht ganz die Wahrheit.

#ICC #PalastDerRepublik

Berlin-Charlottenburg: Senat will ICC erst mal nur von Asbest befreien

Im ICC soll der Kongressbetrieb wiederaufgenommen werden - irgendwann. Neue Idee: Erst mal sollen nur die Giftstoffe raus.

Der Tagesspiegel

@bemme51 Für alle Freunde und Hasser des #PalastDerRepublik:

https://von-steffelin.de/portfolio/palast-der-republik-1994-2008/

Ich wollte eigentlich Werbung für seinen Bildband machen, aber es gibt die Bilder sogar online. Eine wirklich einzigartige Arbeit. Großartig!

#Fotografie

Palast der Republik, 1994-2008 - Christian v. Steffelin

Palastbuch, 2010

Christian v. Steffelin

50 Jahre Palast der Republik: Ein Vorzeigebau als Kontrast zum DDR-Alltag

Für Erich Honecker war der Palast der Republik ein Vorzeigebau - mit vielem was es in der DDR sonst nicht gab: Stars, Marmor, Glamour. Aber schon zur Eröffnung vor 50 Jahren war er umstritten - ebenso wie später sein Abriss. Von Lutz Pehnert.

➡️ https://www.tagesschau.de/kultur/palast-der-republik-berlin-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Berlin #DDR #ErichHonecker #PalastderRepublik

50 Jahre Palast der Republik: Ein Vorzeigebau als Kontrast zum DDR-Alltag

Für Erich Honecker war der Palast der Republik ein Vorzeigebau - mit vielem was es in der DDR sonst nicht gab: Stars, Marmor, Glamour. Aber schon zur Eröffnung vor 50 Jahren war er umstritten - ebenso wie später sein Abriss.

tagesschau.de

1/ Ja, im #PalastDerRepublik fand alles Mögliche statt.

Er wurde dann wegen Asbest abgerissen. Die Messe in Westberlin wurde saniert. Aber da stand vorher auch kein Schloss.

https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1577282.html

Heute vor 50 Jahren: Eröffnung des Palasts der Republik in der DDR

Heute vor 50 Jahren: Eröffnung des Palasts der Republik in der DDR

tagesschau.de

https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/2f/f4/2ff46de9-a851-4841-a4f8-bd9222906194/4204f694-f2ef-4ec5-9e4d-1aebc98b0571_hd1080-avc1080.mp4

Wo sich heute das #HumboldtForum befindet, stand bis 2008 der #PalastderRepublik. Er war bis 1989 ... auch eine Stätte der #Alltagskultur mit modernem #Design, #Kunst, #Theater und #Diskothek, #Restaurants und #Cafés.

Viele Menschen erinnern sich bis heute begeistert an die kulturelle Zwischennutzung im entkernten Gebäude Anfang der 2000er Jahre.
Ab 2006 erfolgte der durch den #Bundestag beschlossene Abriss.

Video: nur bis 11.Mai.2026

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3JiYl9mZWY4MzFmZC01MzYyLTQ4MjUtYWMwZi03YzdjNDRhYTU5NzRfcHVibGljYXRpb24

#Kultur #Geschichtsvergessen #Berlin

Zur Feier heute im Palast der Republik ein Bier getrunken...

#PalastDerRepublik

Nicht das einzige, was damals nicht (an-)erkannt wurde ...

"Auch sei die überwiegend hohe Identifikation vieler Menschen mit dem Palast der Republik nicht erkannt und anerkannt worden."

Marmor für das Volk: #PalastDerRepublik vor 50 Jahren in Berlin eröffnet https://www.tagesspiegel.de/berlin/marmor-fur-das-volk-palast-der-republik-vor-50-jahren-in-berlin-eroffnet-15497225.html

Marmor für das Volk: Palast der Republik vor 50 Jahren in Berlin eröffnet

Vom Prestige- zum Abrissprojekt: Wie der vor 50 Jahren in Berlin eröffnete Palast der Republik das Lebensgefühl vieler DDR-Bürger prägte. Und warum er heute noch in Erinnerung ist.

Der Tagesspiegel