RE: https://kolektiva.social/@MikeDunnAuthor/116692589370331604
War ja klar, daß der teutsche Michel seinem großen Bruder auch hierbei in den Arsch kriechen musste. #Nipperdey war kein Demokrat. #Pride and #PowerInAUnion!
RE: https://kolektiva.social/@MikeDunnAuthor/116692589370331604
War ja klar, daß der teutsche Michel seinem großen Bruder auch hierbei in den Arsch kriechen musste. #Nipperdey war kein Demokrat. #Pride and #PowerInAUnion!
Sagt Euch der Name #Nipperdey etwas? Wenn nicht, dann unbedingte Hörempfehlung 👇
Hans Carl Nipperdey, führender Arbeitsrechtler in der NS-Zeit, von 1954 bis 1963 Präsident des Bundesarbeitsgerichts, hat das restriktive deutsche Arbeitsrecht bis heute geprägt: Politische Streiks sind verboten, Beschäftigte zur Treue verpflichtet und Whistleblower nahezu ungeschützt.
@tagesschau In Deutschland gibt es kein Gesetz gegen Generalstreiks. Das Problem ist die alte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts unter Hans Carl Nipperdey. Ein NS-Jurist. Ein Mann der schon im Faschismus arbeiterfeindliches Recht mitgebaut hat. Und genau diesem Geist folgen wir bis heute!Wer diese kaputte NS-geprägte Rechtsprechung noch verteidigt, stellt sich gegen echte Demokratie und gegen die Rechte der arbeitenden Menschen. Es wird Zeit diesen autoritären Dreck endlich aus dem Arbeitsrecht zu entfernen.
#Generalstreik #Arbeitsrecht #Demokratie #Gewerkschaften #Nipperdey #NieWiederIstJetzt #Antifaschismus
Dossier "Am Bundesarbeitsgericht haben bis in die 1980er-Jahre Richter mit NS-Vergangenheit Recht gesprochen. Bis heute hängen ihre Fotos im Gericht in Erfurt. (…) Das Ex-NSDAP-Mitglied [Willy Martel] wurde Richter am neu geschaffenen Bundesarbeitsgericht an seinem damaligen Sitz in Kassel. Bis heute hängt sein Bild ohne einordnenden Kommentar in der Ahnengalerie in einem Gebäude auf dem Erfurter Petersberg, wohin das Gericht 1999 umgezogen ist. Daneben gibt es Fotos von zwölf weiteren Richterinnen und Richtern, die nach Recherchen von MDR Thüringen eine ähnlich belastete NS-Vergangenenheit hatten, für die rund 4000 Dokumente aus verschiedenen deutschen und europäischen Archiven ausgewertet wurden. (...) NS-Belastungen in der beruflichen Karriere treffen auch zu auf den ehemaligen Richter am Bundesarbeitsgericht, Georg Schröder (...) Die MDR-Thüringen-Recherchen zeigen auch, dass es bis heute im Bundesarbeitsgericht keine Aufarbeitung dieser Vergangenheit gegeben hat..." Beitrag von Axel Hemmerling und Ludwig Kendzia vom 2. Dezember 2020 bei tagesschau.de, siehe dazu NEU: Juristen als Teil der Funktionselite des NS-Regimes. Kritische Anmerkung zum Beitrag „Die NS-Belastung des Bundesarbeitsgerichts“ von Martin Borowsky