Gefängnisfilme gehören wahrscheinlich zu den ältesten politischen Metaphern des Kinos. Mauern, Zellen, Hierarchien – da ist alles sichtbar, und nichts davon ist unschuldig. Jacques Audiard verwandelt das Gefängnis in ein Labor gesellschaftlicher Macht. Nationalität, Sprache und Gewalt strukturieren hier jede Beziehung. Sein Film ist Kriminaldrama, Sozialstudie und Machtanalyse zugleich. Und genau in dieser Überlagerung liegt seine enorme Anziehungskraft. Mit Tahar Rahim. (ZDF, Neu)
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