In den Vorratsräumen des Palastes kamen zahlreiche Tontafeln zutage, beschrieben mit der mykenischen Linear‑B‑Schrift. Sie dokumentieren Verteilungen von Öl, Getreide und Handwerkswaren - sozusagen frühe Verwaltungsakten. Entziffert wurde die Schrift erst in den 1950er‑Jahren.
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Über der Ausgrabungsstätte des Nestor-Palastes spannt sich heute eine moderne Schutzkonstruktion aus Stahl und Holz, die den Fund vor Witterung bewahrt. Ein schwebender Steg führt über die Mauern hinweg und erlaubt einen Blick auf Grundrisse, Vorratsräume und das Megaron.
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Zwischen den sanften Hügeln von Messenien liegt der Palast des mythischen Königs Nestor, einer der am besten erhaltenen mykenischen Herrscherresidenzen. Die Anlage stammt aus dem 13. Jhd  v. Chr. und wurde aus luftgetrockneten Lehmziegeln auf steinernem Fundament errichtet. Besonders bekannt ist die kleine Badewanne im Megaron, wahrscheinlich Teil eines königlichen Badezimmers. Der Fund lässt auf ein für die Bronzezeit erstaunlich komfortables Leben schließen.
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