Blattläuse können bis zu sieben Millimeter groß werden. Sie zeichnen sich durch einen komplexen Lebenszyklus aus. Blattläuse können nämlich Parthenogenese betreiben. Sie können sich also auch ohne Männchen fortpflanzen. Die Weibchen gebären dabei ohne Befruchtung direkt die nächste Generation. Je nach Art gibt es zusätzlich die Möglichkeit der sexuellen Fortpflanzung. Die meisten Blattläuse sind ungeflügelt. Zur Verbreitung können aber auch geflügelte Individuen auftreten.
Blattläuse stechen Pflanzen an und ernähren sich von deren Saft. Dabei können sie nicht alle Kohlenhydrate verarbeiten und scheiden einen großen Teil als zuckerhaltigen Honigtau wieder aus. Dieser Honigtau wird dann von Ameisen aufgenommen. Im Gegenzug beschützen die Ameisen die Blattläuse vor Fressfeinden und helfen ihnen bei der Ausbreitung.
Der Symbiosen-Samstag ist eine Kooperation der NABU Hochschulgruppen aus Oldenburg und Göttingen. Schaut doch bei der anderen Gruppe (@(@NabuHSG_Oldenburg) vorbei, um zu erfahren, was der andere Symbiosenpart so macht. Jeden dritten Samstag im Monat erscheint ein neuer Post zum Symbiosensamstag.
#nabu #naju #symbiosensamstag








