đ» đ Beitrag: der zweite Beitrag aus unserem Sammelband zum zehnjĂ€hrigen JubilĂ€um ist da! Diesmal haben wir einen Einblick in die Methodenvielfalt und InterdisziplinaritĂ€t der Game Studies geworfen. Den Beitrag selbst findet ihr unter:
https://gespielt.hypotheses.org/8965
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»Einhundert Leute haben wir gefragt âŠÂ« Einblicke in Methodenvielfalt und InterdisziplinaritĂ€t der Game Studies im deutschsprachigen Raum
Die Game Studies sind als junges und inhĂ€rent interdisziplinĂ€res Feld auch selbst ein hochgradig interessanter Forschungsgegenstand. Vor diesem Hintergrund untersucht unser Beitrag Methodenvielfalt und disziplinĂ€re Verortung der Game Studies im deutschsprachigen Raum, wobei auch der Kontrast zur Situation im englischsprachigen bzw. internationalen Kontext reflektiert wird. Ausgangspunkt ist eine Online-Umfrage unter Forschenden (n = 100), ergĂ€nzt um theoretische Ăberlegungen zur Frage, wie sich das Feld zwischen DisziplinaritĂ€t und InterdisziplinaritĂ€t positioniert. Um die doppelte Verortung der Game Studies zwischen Ursprungsdisziplin und Forschungsfeld zu beschreiben, schlagen wir den Begriff der disziplinĂ€ren Affordanz vor. Unsere Umfrageergebnisse liefern Daten zur Geschlechter-, Alters- und FĂ€cherverteilung in den deutschsprachigen Game Studies. DarĂŒber hinaus zeigen sie, dass die Methoden- und Theoriewahl in den Game Studies stark von den jeweiligen Ursprungsdisziplinen der Forschenden geprĂ€gt sind. Ausgehend von diesen Ergebnissen werden Problemfelder und Handlungsempfehlungen vorgeschlagen.