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#GWR502, aktuell im Kiosk ich habe 1 #Rezension zu "die Gewerkschafterin" von Caroline Michel-Aguirre, Übersetzung Eva Stegen, veröffentlicht Eine Geschichte mit dem Rang einer StaatsaffĂ€re Die Gewerkschafterin #MaureenKearney im RĂ€derwerk der #Atommafia

#GWR 502 Oktober Ausgabe aktuell im Kiosk

ich habe eine Rezension zum Buch "die Gewerkschafterin" von Caroline Michel-Aguirre, Übersetzt durch Eva Stegen veröffentlicht:

Eine Geschichte mit dem Rang einer StaatsaffÀre
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im RĂ€derwerk der Atommafia

#gewerkschaft #Atomkraft #Atommafia #Areva ( Jetzt #Orano und #Framatome) #Frankreich #Misoginie #Sexismus #sexualGewalt #Macht #MaureenKearney

@EvaStegen
@Graswurzelrevolution

#Frankfurt
Freitag 23. Mai 18:30Uhr
Die IG Metall lĂ€dt zu einer besonderen FilmvorfĂŒhrung ein: #DieGewerkschafterin

Der Film basiert auf dem packenden Roman #LaSyndicaliste von #CarolineMichelAguirre und erzÀhlt die bewegende, wahre Geschichte der Gewerkschafterin #MaureenKearney.

https://www.igmetall-frankfurt.de/aktuelles/meldung/die-gewerkschafterin

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"Die Gewerkschafterin"

Am Freitag, den 23. Mai um 18.30 Uhr, lĂ€dt die IG Metall in der Vorstandsverwaltung Frankfurt zu einer besonderen FilmvorfĂŒhrung ein. Gezeigt wird der Film „Die Gewerkschafterin“ mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Der Film basiert auf dem packenden Roman „La syndicaliste“ von Caroline Michel Aguirre und erzĂ€hlt die bewegende Geschichte der Gewerkschafterin Maureen Kearney.

A ★★ review of La Syndicaliste (2022)

Das Herz hat der Film auf jeden Fall am rechten Fleck. Ich meine: Eine Gewerkschafterin, die sich fĂŒr bessere Arbeitsbedingungen und gegen strukturellen Sexismus in einem mehrheitlich dem französischen Staat gehörenden Konzern einsetzt und an deren Leben sich parallel der desaströse gesellschaftliche Umgang mit Opfern sexueller Gewalt erzĂ€hlen lĂ€sst, what’s not to „like“? Leider scheitert der Film bereits auf Drehbuchebene, bevor ĂŒberhaupt die erste Kamera angeschmissen wurde. Über weite Strecken strengt der Text ĂŒberdeskriptive Dialoge an, als ob wir nicht bereits sehen wĂŒrden, dass hier Ungerechtigkeiten passieren. Letztlich wirkt es so, als ob man sich hier lange im Unklaren darĂŒber

Gesehen: La Syndicaliste (2022)

https://www.youtube.com/watch?v=rkp0ff2tR_U

DE/FR/US, R: Jean-Paul Salomé, D: Isabelle Huppert, Marina Foïs, Alexandra Maria Lara, Grégory Gadebois, François-Xavier Demaison, Pierre Deladonchamps, Gilles Cohen, Gilles Cohen, Wikipedia

Das Herz hat der Film auf jeden Fall am rechten Fleck. Ich meine: Eine Gewerkschafterin, die sich fĂŒr bessere Arbeitsbedingungen und gegen strukturellen Sexismus in einem mehrheitlich dem französischen Staat gehörenden Konzern einsetzt und an deren Leben sich parallel der desaströse gesellschaftliche Umgang mit Opfern sexueller Gewalt erzĂ€hlen lĂ€sst, what’s not to â€žlike“?

Leider scheitert der Film bereits auf Drehbuchebene, bevor ĂŒberhaupt die erste Kamera angeschmissen wurde. Über weite Strecken strengt der Text ĂŒberdeskriptive Dialoge an, als ob wir nicht bereits sehen wĂŒrden, dass hier Ungerechtigkeiten passieren. Letztlich wirkt es so, als ob man sich hier lange im Unklaren darĂŒber war, dass man ja einen Film dreht und sich deshalb nicht nur filmischer Mittel bedienen kann, sondern es auch muss.

True Crime fĂŒr Teilnahmslose – dieser bittere Nachgeschmack blieb mir auf der Zunge.

★★☆☆☆

https://andrepitz.de/2024/10/15/gesehen-la-syndicaliste-2022/

#AlexandraMariaLara #DieGewerkschafterin #Filme #Filmkriitk #FrançoisXavierDemaison #GillesCohen #GrégoryGadebois #IsabelleHuppert #JeanPaulSalomé #LaSyndicaliste #MarinaFoïs #MaureenKearney #PierreDeladonchamps

La Syndicaliste | Official UK Trailer

YouTube

Französisch-chinesische AtomgeschÀfte

Der Technologietransfer und das Ende von Areva

KĂŒrzlich ist der Film “Die Gewerkschafterin” mit Isabelle Huppert in den Kinos angelaufen. Da die meisten Rezensionen den politischen und wirtschaftlichen Hintergrund nicht verstanden haben, wird er im Folgenden ausfĂŒhrlich dargestellt.

Als Nicolas Sarkozy 2007 zum PrĂ€sidenten Frankreichs gewĂ€hlt wurde, reiste er noch im gleichen Jahr mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach China. Es gelang ihm, zahlreiche VertrĂ€ge oder VorvertrĂ€ge mit einem Gesamtvolumen von 30 Mrd US Dollar abzuschliessen. Darunter war ein Auftrag an Areva, fĂŒr 8 Mrd Euro zwei Atomreaktoren fĂŒr Taishan in der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong zu liefern. Es ging um den EuropĂ€ischen Druckwasserreaktor (EPR), ursprĂŒnglich eine französisch-deutsche Entwicklung, um eine technische Antwort auf den Supergau von Tschernobyl zu finden.

Die französisch-chinesische Zusammenarbeit sollte ĂŒber bloße Ein- und VerkĂ€ufe hinausgehen, wechselseitige Beteiligungen und gemeinsame Entwicklungen waren ebenfalls vorgesehen. China hatte zu jenem Zeitpunkt bereits vier AP-1000 Reaktoren vom US-Konzern Westinghouse fĂŒr 5,3 Mrd Dollar erworben. Die genannten Preise, die die amerikanischen ebenso wie die französischen Lieferanten akzeptiert hatten, erscheinen aus heutiger Sicht ruinös, aber sie wollten eben den boomenden chinesischen Nuklearmarkt erobern.

Die französische Atomindustrie konnte auf frĂŒhere Kooperationen mit China zurĂŒckgreifen, insbesondere beim Verkauf von vier als M310 bezeichneten Reaktoren an China, jeweils zwei fĂŒr das AKW Daya Bay und das AKW Ling Ao. Dabei handelt es sich um den in Frankreich meistvertretenen Reaktortyp der 900 Megawatt Klasse, der fĂŒr China leicht angepasst wurde. Diese Reaktoren wurden bereits in den achtziger/neunziger Jahren verkauft und relativ zĂŒgig errichtet.

Die Blöcke 1 und 2 des AKW Ling Ao sind von der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) als Modell 310 registriert, wĂ€hrend die etwas leistungsstĂ€rkeren Blöcke 3 und 4 unter dem Modellnamen CPR-1000 gefĂŒhrt werden, eine Weiterentwicklung des französischen Reaktors, bei der die Blöcke 5 und 6 des AKW Gravelines (Calais) als Referenz dienten. Der CPR-1000 wird von der China General Nuclear Power Group (CGNPG) gebaut und betrieben. Schrittweise ließ CGNPG mehr und mehr Komponenten fĂŒr die Kraftwerke im eigenen Land herstellen.

China ist bekannt fĂŒr seine zweifelhaften Methoden, Knowhow ins Land zu bringen. Bei der NukleARTEchnologie sah das Verfahren so aus: Man kaufte auslĂ€ndische Reaktoren, gab ihnen eine neue Typenbezeichnung und baute sie Zug um Zug nach, bis man sie als eigenen Reaktortyp besaß. Der CPR-1000 stellt heute mit 18 Installationen einen beachtlichen Anteil des chinesischen Nuklearparks, was empfindliche Folgen zeitigen kann, wenn man beispielsweise an die Risseproblematik in den französischen Reaktoren denkt.

Bei den von Westinghouse erworbenen AP1000-Reaktoren das gleiche Spiel. Diese Meiler sind im AKW Haiyang und im AKW Sanmen, jeweils Blöcke 1 und 2, im Betrieb. In beiden AKWs will China zwei zusÀtzliche Blöcke des eigenen Typs CAP1000 errichten. Seine Leistungsmerkmale gleichen denen des AP1000: Wieder handelt es sich um die chinesische Adaption eines im Ausland erworbenen Reaktors. Das Vorgehen hat System.

Nach dieser Methode, die ihren GeschĂ€ftspartnern schon vertraut gewesen sein musste, gingen die Chinesen auch das EPR-Projekt an. Sie bestellten zwei Reaktoren bei Areva, starteten den Bau des ersten Blocks Ende 2009 und den des zweiten Blocks ein halbes Jahr spĂ€ter. FĂŒr Block 2 setzten sie durch, dass wesentliche Komponenten von eigenen Unternehmen geliefert wurden, etwa die Turbine und der ReaktordruckbehĂ€lter vom Staatsunternehmen Dongfang aus Chengdu, statt von Alstom und Mitsubishi Heavy Industries, die das fĂŒr Block 1 bewerkstelligten (MHI hielt damals eine 19% Beteiligung an Areva). Auch der EPR erfuhr eine Umbenennung, er heißt in China “EvolutionĂ€rer Druckwasserreaktor”.

Die EPR sollten Grundlage fĂŒr zukĂŒnftige Reaktoren dieser Baulinie in China werden. Der zeitnahe Nachbau an Ort und Stelle schafft selbstredend optimale Bedingungen fĂŒr einen Technologietransfer. Der französische Energieriese EDF, zu 30% an der Betreiberfirma des AKWs, Taishan Nuclear Power Joint Venture Company, beteiligt, war mit diesem Verfahren einverstanden. Areva als Lieferant musste wohl oder ĂŒbel in die Reduzierung seines Auftragsvolumens einwilligen. Die beiden französischen Firmen fingen an, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen.

Die ehrgeizige damalige Areva-Chefin Anne Lauvergeon, genannt Atomic Anne, ging davon aus, eine Vielzahl weiterer EPR-AuftrĂ€ge zu bekommen und begann damit, hochfliegende PlĂ€ne umzusetzen, eine SchwĂ€che, die sich nahezu bei allen kurzfristig erfolgreichen Nuklearisten beobachten lĂ€sst. Areva sollte durch Akquisitionen weiterer Firmen zu einem Unternehmen ausgebaut werden, das alle Stationen der NukleARTEchnik von der Uranförderung bis zur Entsorgung mit eigenen Produkten und Dienstleistungen bedienen könnte. Doch Atomic Anne ĂŒberhob sich: Viele der ZukĂ€ufe mussten auf verlustreiche Weise wieder verĂ€ußert werden. Schlimmer noch: von den EPR Baustellen in Finnland (Olkiluoto), Frankreich (Flamanville) und China (Taishan) wurden immer neue und kostspieligere Probleme gemeldet. Budgets und Fristen wurden weit ĂŒberschritten. Am 11. MĂ€rz 2011 setzte der Supergau von Fukushima Arevas ZukunftstrĂ€umen ein jĂ€hes Ende. Ein weiterer Sargnagel fĂŒr Lauvergeons Karriere, die ein Vierteljahr spĂ€ter von Sarkozy entlassen und durch ihren Vize, Luc Oursel, ersetzt wurde. Es war auch eine Unterordnung unter die große EDF: Oursel galt als “Vasall” von EDF.

Schon vorher hatten die Chefs des Stromkonzerns die Weichen gegen seinen Reaktorbauer gestellt. WĂ€hrend sich Areva angesichts der ĂŒberbordenden Kosten beim EPR mit Mitsubishi zusammentat, um einen kleineren und billigeren Reaktortyp, den ATMEA, zu entwickeln, verabredete EDF in aller Stille ein Konkurrenzvorhaben mit seinen Partnern von der China General Nuclear Power Corporation. In einer Vereinbarung vom April 2010 wurde CGNPC in Aussicht gestellt, an neuen Atomprojekten in Frankreich als Investor und Lieferant teilzunehmen. Weitere Verhandlungen folgten. Unter Ausschluss von Areva. Im Jahr 2011 Ă€ußerte der Vorstandsvorsitzende von EDF, Henri Proglio, eine Art Pate der Atomgemeinde und Vertrauter von Sarkozy, er könne sich auch andere Zulieferer von NukleARTEchnik als Areva vorstellen. Namentlich nannte er die britische Rolls-Royce, die russische Rosatom oder â€œchinesische Firmen”.

Im Januar 2012, pĂŒnktlich zum PrĂ€sidentschaftswahlkampf in Frankreich, enthĂŒllte der Nouvel Observateur den Text der Vereinbarung. Trotz der Unruhe, die diese Nachricht auslöste, verhandelte EDF unmittelbar nach der Veröffentlichung des Nachrichtenmagazins und hinter dem RĂŒcken von Areva ein weiteres, noch radikaleres Geheimabkommen mit den Chinesen. Darin erklĂ€rte sich EDF bereit, fĂŒr einen zukĂŒnftigen französisch-chinesischen Reaktor der EPR-Klasse strategische Großkomponenten aus China zu beziehen, das geistige Eigentum am Reaktorkern des EPR aufzugeben und bei der Entwicklung von klassifizierter, d.h. streng geschĂŒtzter Software zusammenzuarbeiten. Doch die (noch) von den Konservativen gestellte Pariser Regierung befĂŒrchtete einen neuen Skandal und wies das Ansinnen intern zurĂŒck. Allerdings ist kaum vorstellbar, dass EDF-Chef Proglio ohne das EinverstĂ€ndnis von Sarkozy gehandelt hĂ€tte.

Sarkozy verlor die Wahl im Mai 2012, zum PrĂ€sidenten wurde der Sozialist François Hollande gewĂ€hlt. Er veranlasste alsbald eine harsche Zurechtweisung Proglios (ersetzte ihn aber erst zweieinhalb Jahre spĂ€ter durch Jean-Bernard LĂ©vy an der Spitze von EDF). In dieser Situation des Jahres 2012 fĂŒhrt die sozialistische Gewerkschaft CFDT eine Kampagne gegen die französisch-chinesische Kooperation auf dem Nuklearsektor, weil sie eine Zerschlagung von Areva und den Verlust tausender ArbeitsplĂ€tze befĂŒrchtet. Dabei spielt Maureen Kearney, GeneralsekretĂ€rin des europĂ€ischen Konzernbetriebsrats von Areva, eine zentrale Rolle, weil sie der Presse Insider-Informationen zuspielt, die die BefĂŒrchtungen der Gewerkschaft bestĂ€tigen.

Ungeachtet dessen unterzeichnen die Vorstandsvorsitzenden von EDF und Areva, jetzt wieder mit am Tisch, am 19. Oktober 2012 ein dreiseitiges Dokument mit ihren Partnern von CGNPC zur gemeinsamen Entwicklung eines zukĂŒnftigen Atomreaktors. Den genauen Inhalt wollen weder Proglio noch Oursel noch der neue sozialistische Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg preisgeben. Doch die Gewerkschafterin Maureen Kearney deckt das Stattfinden des geheimen Treffens auf und prĂ€sentiert ein Foto von der Unterzeichungszeremonie.

Den Rest erzĂ€hlt eindrucksvoll der Film La Syndicaliste von Jean-Paul SalomĂ©, der mit einer Pressekonferenz Kearnys nach ihrer jahrelangen, quĂ€lenden Auseinandersetzung mit der französischen Justiz endet. Dort sagt sie, die Entlassungen bei Areva hĂ€tten wie befĂŒrchtet stattgefunden. Sie sei die Letzte, die noch darĂŒber berichten könne, weil so viele andere Kolleginnen und Kollegen von der BildflĂ€che verschwunden seien.

Das trifft zu: Die französische Wikipedia gibt die BeschĂ€ftigtenzahlen von Areva fĂŒr 2010 mit 76 000 an, fĂŒr 2014 mit 42 000 und fĂŒr 2020 mit 19 000. Das alte Unternehmen wurde radikal umstrukturiert, seine KraftwerksspARTE existiert unter dem Namen Framatome noch als Tochtergesellschaft von EDF. Die TĂ€ter und ihre Auftraggeber, die Maureen Kearney so ĂŒbel zugerichtet haben, wurden nicht identifiziert, die Ermittlungen eingestellt.

Die avisierte französisch-chinesische Kooperation beim Bau neuer Reaktoren realisiert sich vorerst im sĂŒdwest-englischen Atomkraftwerk Hinkley Point C. Dort werden zwei EPRs von einem Konsortium aus EDF (66,5%) und CGNPC (33,5%) installiert. Das chinesische Unternehmen tritt dabei nur als Investor auf. FĂŒr das nĂ€chste britische Projekt, zwei Reaktoren im AKW Sizewell C, hatten sich die Partner ebenfalls schon 2015 verstĂ€ndigt. Das fiel noch in die Amtszeiten von François Hollande und David Cameron. In einer Pressemitteilung vom Oktober 2015 berichtete das chinesische Unternehmen stolz von seinem Vormarsch in das United Kingdom und der Aussicht, den chinesischen Hualong Reaktor dort platzieren zu können. Im November 2015 reiste Hollande zu einem Staatsbesuch nach Peking, um eine chinesische Minderheitenbeteiligung an Areva auf den Weg zu bringen. “Da China ein Partner ist und wir gemeinsam Atomkraftwerke bauen”, rechtfertigte sich Hollande anschließend, sei es legitim, “sie an der Umstrukturierung zu beteiligen”. Gedacht war dabei an das Unternehmen China National Nuclear Corporation (CNNC).

Zu diesem Zeitpunkt war der heutige PrĂ€sident Emmanuel Macron Wirtschaftsminister. Das zeigt, dass die ursprĂŒnglich von Sarkozy eingeschlagene Strategie auch von seinen Nachfolgern befolgt wurde. Entsprechend gering war das Interesse, den Überfall auf Maureen Kearney aufzuklĂ€ren und der Gewerkschafterin Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Doch im August 2019 setzte das US-Handelsministerium die inzwischen in China Nuclear Power Group umbenannte CGNPC wegen Industriespionage auf die Sanktionsliste. Es folgte damit der Forderung des damaligen PrĂ€sidenten Donald Trump, Exporte ziviler NukleARTEchnik nach China zu unterbinden, da sie dort fĂŒr militĂ€rische Zwecke verwendet werden könnten. Ein Jahr spĂ€ter wurde auch CNNC sanktioniert. Trumps Nachfolger Joe Biden hĂ€lt an dieser Linie fest, was den französischen und britischen Partnern von CGNPC erhebliche KalamitĂ€ten bereitet. Das britische Department for Business, Energy and Industrial Strategy ĂŒberlegt daher, als Partner an der Seite von EDF in das Sizewell-Projekt einzusteigen, ohne dass ein Ausscheiden von CGNPC bereits bekannt geworden wĂ€re.

Im AKW Taishan lĂ€uft es derweil keineswegs wie geplant. Dort hat man mit diversen Schwierigkeiten zu kĂ€mpfen, die zu langen Ausfallzeiten gefĂŒhrt haben. Eine Beteiligung französischer Spezialisten an der Behebung der MĂ€ngel verstĂ¶ĂŸt jedoch gegen die US-Sanktionen.

In Hinkley-C freilich wird weitergebaut, als sei nichts geschehen, obwohl die Hersteller und Betreiber unter dem dringenden Verdacht stehen, eine Allianz gebildet zu haben, die mit Foltermethoden gegen eine BetriebsrÀtin geschmiedet wurde.

Über Detlef zum Winkel / Gastautor:

Dipl.phys. Geb. 1949. 1967-1975 Studium der Physik, Diplomarbeit am Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY); Lehrer an Hamburger Schulen; freier Autor; Arbeit in BĂŒrgerinitiativen gegen Atomkraftwerke und gegen die Startbahn 18 West des Frankfurter Flughafens. Antifa. Seit 1991 Informatiker.

Französisch-chinesische AtomgeschĂ€fte – Beueler-Extradienst

Courez voir ce film !
(Enfin
 sans vouloir vous commander évidemment
)
#LaSyndicaliste #Areva #MaureenKearney