Und wieder im Zoo Zürich (2)

Nach der Masoalahalle zog es mich zu den Elefanten. Bei meinem letzten Zoobesuch hatte sich der Elefantenknabe Zali immer ganz zuhinterst, teilweise verdeckt hinter den Bäumen, aufgehalten. Richtig gute Fotos konnte ich so nicht schiessen. Dies wollte ich nun anders machen. So schaute ich nach, ob denn die Elefanten nun von vorne – von der offiziell „besten“ Seite her – zu sehen wären.

Tatsächlich: Zali rennend, Zali stehend, Zali säugend, Zali fressend, Zali verschwindend, Zali wieder auftauchend, … An Sujets fehlte es definitiv nicht.

Ein herrliches, wenngleich schweres Kerlchen!

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Und wieder im Zoo Zürich (1)

Letzte Woche war ich wieder im Zoo: nicht lange, aber intensiv. Mit der Jahreskarte klappt das ja gut.

Diesmal nahm ich den Nebeneingang, direkt in die Masoalahalle. Ich wollte der Halle noch mehr Tiere abtrotzen als jene Geckos und Vögel, die ich beim letzten Besuch gesehen hatte. Dabei – das war klar – bliebe ich am Boden (bei 27°C) und würde nicht auf dem Baumwipfelpfad (bei 40°C) wandeln.

Da, wo die Leute stehen bleiben, gibt es etwas zu sehen, sagt man. Auch hier wurde man nicht enttäuscht: Ein Chamäleon präsentierte sich in seiner ganzen Pracht, liess sich durch Jung und Alt bestaunen, beobachten und fotografieren.

Nur ein paar Schritte weiter wartete ein freiwilliger Zoo-Helfer und wies die Besucher auf den Maus-Maki – scheints die kleinste und mit nur etwa 12 Gramm leichteste Lemuren-Art – hin, der da in einem Busch rumturnte und sich am Nektar labte, bevor er später ein Nickerchen machen würde.

Ein gar herziges Kerlchen!

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Nochmals im Züri-Zoo (2)

Vom Elefantenhaus zog es mich zur Masoala-Halle. Auf diese Halle ist der Zoo sehr stolz, da sie einem Dschungel auf Madagaskar nachempfunden ist und sich sehr viele Tiere frei darin tummeln können. Da sie sehr gross ist, haben die Tiere auch entsprechend viel Platz, um sich frei zu tummeln.

Das letzte Mal, als ich die Masoala-Halle besucht hatte, war ziemlich frustrierend gewesen: Auf dem Baumwipfelpfad hatte es gegen 40°C gehabt, die Luftfeuchtigkeit gegen 100% betragen, und Tiere sah ich keine.

Sie sollte nochmals eine Chance erhalten. Ich betrat die Halle. Heiss. Feucht. Gefühlt leer. Hier und da ein Spatz: Ein wahrhaft sehr exotisches Tier. Auf dem Baumwipfelpfad noch extremer: Heiss. Feucht. Doch Moment: Hier flogen kleine rote Vögel hin und her. Rotkardinäle, wie ich später nachlesen konnte. Immerhin. Weit und breit nichts von den Lemuren, die da irgendwo waren und die man laut einem Schild nicht füttern durfte, und auch sonst nichts.

Wieder am Boden angekommen, wollte ich bereits unverrichteter Dinge abziehen. Die ach so wunderbare Fauna der Masoala-Halle hatte sich mir nicht offenbart. Bis mich eine Gruppe Zoobesucher förmlich mit der Nase darauf stiess: Da oben, vielleicht fünf Meter entfernt, lieferte sich ein Rotkardinal mit einem Gecko ein merkwürdiges Hin und Her. Wobei ich vorerst den Vogel sah, aber den Gecko nicht – bis man mir wirklich genau schilderte, wo ich hinschauen sollte. Ein faszinierendes Geschöpf, solch ein Gecko!

Masoala-Halle, ich bin versöhnt mit dir!

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In der Masoalahalle im Zoo Zürich. Der rote Vari kam ungewöhnlich nahe ran und hat Ameisen von Früchten geleckt.
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