#Malelonelinessepidemic #Selbsttragfähigkeit #Beziehungsfähigkeit #Einsamkeit #Dating

Ich hab zwei Texte die eigenlich zusammen gehören, der erste geht darum warum "nette" Männer meiner Meinung nach oft leer ausgehen...

Der zweite um Selbsttragfähigkeit, das Zurechtkommen ohne Beziehung. Keiner von beiden soll nur auf ein Geschlecht bezogen verstanden werden.

bitte nur antworten wer auch wenigstens einen der Texte gelesen hat:

https://feddit.org/post/27950872
https://feddit.org/post/27997145

Warum haben "nette Männer" oft keine Chance? - feddit.org

Überall liest und hört man gerade von der „Male Loneliness Epidemic“. Männer seien einsam, abgehängt, ohne Nähe, ohne Beziehung, ohne Sex. Das klingt für mich schräg, denn es gibt in den relevanten Altersgruppen hier etwa gleich viele Frauen wie Männer, aber vielleicht fühlen sich Singlemänner ja einsamer… deshalb der Text: Jetzt kann ich euch nicht erklären, wie ihr Frauen allgemein begeistert, aber ich will hier darauf eingehen, warum ich persönlich bestimmte Männer begehre und andere nicht. Und wir reden dabei ausdrücklich nicht von den Arschlöchern, nicht von den kompletten Egozentrikern und nicht von denen, die nur Sex suchen. Die sind meist schnell aussortiert und verursachen somit nicht viel Stress. Wir reden heute darüber, warum die „netten Männer“ so oft Single sein könnten. Bevor man Dating-“Erfolge” analysiert, sollte man sich vielleicht eine ehrlichere Frage stellen: Habe ich überhaupt Lust eine andere Person kennenzulernen? Und ich meine das wörtlich. Nicht jemanden finden, nicht jemanden haben, nicht eine Beziehung führen, sondern einen Menschen tatsächlich kennenlernen. Mit Interesse, mit Neugier, mit der Bereitschaft, sich irritieren zu lassen, enttäuscht zu werden, auch mal nicht zu passen. Wenn nicht ist das nicht verwerflich, dann sollte man sich halt sein Singleleben gemütlich einrichten. Ich erwähne das zu erst, weil viele dieser „netten Männer“ den Eindruck erwecken, sie gehen ins Dating mit der stillen Annahme, dass im Grunde jede passen würde, solange sie nicht unhöflich, gemein oder ausnutzend ist. Und genau das ist der Punkt, an dem kein Kennenlernen mehr stattfindet. Wer so denkt, will keinen Menschen entdecken, sondern nicht mehr allein sein und das macht mich in diesem Gespräch zu 100% austauschbar. Beim Dating erwarte ich etwas anderes: echtes Interesse an mir als Person. Dass man fragt, zuhört, nachhakt, sich für meine Gedanken, Gefühle, Beweggründe, meine Sicht auf die Welt, meine Hobbys und meine Geschichte interessiert, dass heißt nicht alles teilt oder immer zustimmt, sondern mich als Mensch spannend findet. Das biete ich selbst genauso an. Ich erwarte nur, was ich auch gebe. Was ich nicht erwarte - weder von Männern noch von Frauen - ist Rettung, Therapie, ein Ritter auf weißem Ross oder ein Ratsschlaggeber. Wer mich retten will, ist raus. Beziehung beginnt für mich bei Gleichrangigkeit und Augenhöhe, wer Bedürftigkeit sucht ist raus. Da es ja beim Dating für romantische Beziehungen auch um Körperlichkeiten geht, werde ich auch dazu was sagen. Wer sich selbst nicht als grundlegend begehrenswert denkt, kann schwer erwarten, dass im Gegenüber Begehren entsteht. Ich erwarte nicht, dass ein Mann sich selbst großartig findet oder sich permanent feiert. Aber ich erwarte, dass er grundsätzlich davon ausgeht, dass er begehrenswert sein könnte. Dass sein Körper wirken darf. Dass sein Charakter, seine Lebensgeschichte, seine Eloquenz für so spannend sein können, dass ich ihn haben will. Ohne dieses innere Ja wird Dating schnell zu Bewerbungsgespräch, Beziehung zu Dankbarkeit und Sex zu etwas, das man sich erarbeiten muss und nichts das aus beidseitiger Lust aufeinander entsteht. Besonders wichtig ist mir aber auch, dass mein Datinggegenüber sich selbst genug wert um eine Wahl zu treffen und nicht den “Spatz in der Hand” zu akzepieren, das beleidigt beide Betreiligten. Spätestens wer behauptet verliebt zu sein, sollte die andere Person als unersetzlich wahrnehmen. Bevor es zur härtsten Grenze kommt, gibt es für mich weitere klare No-Gos. Sprache gehört dazu. Wie jemand über Frauen spricht, über sich selbst spricht, über (frühere) Beziehungen spricht, über Menschen in der Gesellschaft spricht, ist kein Nebenschauplatz, sondern zeigt Haltung des Gegenübers. Dauerndes Jammern darüber, dass Frauen nur Arschlöcher wollen oder dass man selbst immer übersehen wird, ist mal ok, aber halt mit reflektierten Gedanken dazu. Und dann gibt es noch diesen Satz: „Ich habe das nicht so gemeint.“ Der gilt genau einmal. Einmal kann man sich ungenau ausdrücken, einmal kann man danebenliegen. Ab dem zweiten Mal ist es keine Ungenauigkeit mehr, sondern Verantwortungslosigkeit. Wer etwas wirklich nicht so gemeint hat, und über die negativen Folgen seiner Worte aufgeklärt ist, hat mit nochmaliger Verwendung von “Ich hab das nicht so gemeint”, den Zonk gezogen. Und selbst wenn all das gegeben ist, also echtes Interesse, Augenhöhe, die Fähigkeit, sich selbst als begehrenswert zu denken, reflektierte Sprache… gibt es eine Grenze, an der alles sofort endet. Härter als jede andere. Wenn ich Nein sage, dann ist das Nein absolut. Wenn ich sage, meine Telefonnummer gebe ich noch nicht raus, dann ist das keine Einladung zum Nachverhandeln. Wenn ich sage, ein Treffen ist in den nächsten Wochen nicht drin, dann ist das keine Aufgabe, mich umzustimmen. Wer über solche Grenzen hinweggeht, verliert in diesem Moment jede Möglichkeit auf Nähe. Ich begebe mich nicht allein in einen Raum mit einer Person, die ein Nein relativiert, umspielt oder ignoriert. Meine Schlussfolgerung: Es geht am Ende nicht darum, wer sich als “nett” definiert, sondern um Ehrlichkeit. Ehrlichkeit darüber, ob man einen Menschen kennenlernen möchte oder eine Rolle besetzen will, ob man momentan überhaupt den Nerv dafür hat sich auf eine Person komplett einzulassen. Und Ehrlichkeit darüber, ob man sich selbst genug wert ist, eine Wahl zu treffen und damit auch den anderen ernst nimmt.

Männer sind noch nicht einsam genug!


Männer klagen über Einsamkeit, doch viele scheitern daran, Frauen wirklich zuzuhören oder als gleichwertige Menschen zu behandeln.

Link zum Text im Kommentar

#malelonelinessepidemic #radikaleEhrlichkeit

Matched with a guy on dating app.

Me: Hey, I love your photo in Athens. Did you enjoy your trip there?

Him: I just wanked looking at your photos hahahahaha

#MaleLonelinessEpidemic

Funny part is I was introduced to the term by a woman. And she wasn't concerned that men are dangerous she was sincerely worried that men are lonely.

Moxon is right, no one can fix this for the men but the men themselves.

This is the world we need. Men working on their hearts with the same energy they once put into building bombs or going to the moon.

https://www.the-reframe.com/fix-your-hearts-or-die

#feminism #MaleLonelinessEpidemic

Fix Your Hearts or Die

It's a invitation, not a threat. The path to liberation for lonely men is feminism.

The Reframe

Leah Van King.

💯

How toxic masculinity is defining "gay" every human interaction

There's no #malelonelinessepidemic, it's just men not willing to evolve.

Stay alone, then.

#toxicmasculinity

"There are an estimated 30 million single mothers in China. Divorce rates are about four times higher than they were 20 years ago, despite government efforts to discourage it, and mothers take custody in more than 80% of family breakdowns. There are legal obligations around child support, but a significant proportion of single-mother families in first-tier cities live below the poverty line, according to government data."

NO FECKING WAY, who would have thought? *fake surprise.gif*

There's no #malelonelinessepidemic, only women raising their standards.

https://www.theguardian.com/world/2025/nov/07/single-mothers-in-china-find-a-new-kind-of-partner-other-single-mothers

Single mothers in China find a new kind of partner – other single mothers

Posts from women seeking like-minded parents to share a home and child-rearing responsibilities are appearing on social media

The Guardian
Story: Shut Up, Bitch! Der Kampf um Männlichkeit - hier anschauen

Wie gerät ein junger Mensch in den Bann frauenfeindlicher Online-Ideologien? Die ARD-Dokumentation taucht tief ein in ein Netzwerk aus YouTubern, Influencern und TikTok-Kanälen, die mit aggressiver Männlichkeitsrhetorik Millionen junger Männer erreichen. Der Film begleitet zwei junge Menschen, deren Leben und politische Einstellungen sich durch die Inhalte dieser Parallelwelt entscheidend verändert haben und macht deutlich, mit welcher Dynamik diese Netzwerke agieren. Hinter deren Erfolg stehen nicht nur Algorithmen, die diese Inhalte nach vorne spülen, sondern auch wirtschaftliche Interessen und eine politische Strategie. Die Dokumentation zeigt, wie frauenfeindliche Narrative gezielt für Wahlkämpfe genutzt werden - und weshalb sie eine wachsende Gefahr für die Gleichberechtigung und die Demokratie darstellen.

Seit 28 Jahren baue ich mit am Internet rum, mittlerweile sind wir schon mehrheitlich im #deadinternettheory, und die nächsten Generationen lassen sich immer noch viel lieber belügen als mal in Therapie zu gehen. #malelonelinessepidemic my ass. bsky.app/profile/pixe...

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:bfrqponecue5czek3awk6ydd/post/3lzuxeekc6s2e