Zurück in die Vergangenheit der eigenen Familie
begibt sich in diesem Roman,
die Schriftstellerin Judith Herrmann.
Der Großvater, den sie gar nicht mehr kennengelernt
hatte, war während des Zweiten Weltkriegs bei der
SS in Radom stationiert. In dieser Stadt mit
ca. 100 000 Einwohnern, von denen ein Drittel
jüdischen Glaubens war, wurde ein großes Ghetto
errichtet. Die äußerste Brutalität der deutschen
Besatzungsmacht ließ nur wenige der Insassen das
Kriegsende überleben. Über den Großvater wird nichts
in der Familie verlautbar. Diese Abwesenheit und das
Schweigen über ihn beschäftigen jedoch die Anwesenden.
Judith Herrmann mietet kein Hotelzimmer in Radom,
sondern eine Wohnung, bleibt somit länger und geht
auf Spurensuche. Es dauert, ehe der Kontakt zu den
Einheimischen hergestellt werden wird, argwöhnisch
beobachtet man die Deutsche zunächst …
Was als Reise in die Vergangenheit beginnt, entpuppt
sich aber zusehends als eine weitere Reise in die
Gegenwart. Judith Hermann besucht ihre Schwester und
deren Familie in Süditalien. Die Schwester ist
Archäologin und an Ausgrabungsarbeiten in Pompeji
beteiligt. Aber Schwester und Schwager möchten sich
eher nur sehr nebensächlich mit der Geschichte des
Großvaters beschäftigen. Der eigene Wunsch, dieses
Thema näher mit der Verwandtschaft zu besprechen,
findet kein Gehör. So streut die Autorin in die
Gespräche mit Teenager-Nichte und Neffe Andeutungen,
Zuschreibungen und Verweise. Sie sieht es blitzen in
den Augen der nachfolgenden Generation. Verstanden
also haben sie sehr gut?
Nun abwarten und auf die Zeit hoffen, in der das
Fragen beginnen wird.
Ein kluges, ein leises Buch über die Auseinander-
setzung mit Schuld und Erinnerung der vorangegangenen
Generationen und den Wunsch, die Erinnerung für die
Nachfolgenden wachzuhalten.

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Lesestoff - Ausgabe 195 - DenkfabrikBlog

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Lesestoff – Ausgabe 193

Neustart mit elaboriertem Einzelstück.

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Lesestoff - Ausgabe 193 - DenkfabrikBlog

Neustart mit elaboriertem Einzelstück.

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„Maurice und Maralyn“ ist die bewegende, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines Ehepaars, das in den 1970er-Jahren zu einem außergewöhnlichen Abenteuer aufbricht.
Sophie Elmhirst erzählt von Maurice und Maralyn Bailey, die ihr bisheriges Leben hinter sich lassen, um mit einem Segelboot in See zu stechen – auf der Suche nach Freiheit, Sinn und einem Neuanfang.
Was als romantische Aussteiger-Fantasie beginnt, entwickelt sich zu einem dramatischen Überlebenskampf. Nach dem Zusammentreffen mit einem Wal, verlieren Maurice und Maralyn ihr Schiff, treiben monatelang auf dem offenen Meer. Sie sind gezwungen, nicht nur gegen Hunger, Durst und Naturgewalten zu kämpfen, sondern auch gegen Zweifel und Angst und erleben doch Momente vollkommenen Glücks.
118 Tage werden bis zu ihrer Rettung vergehen.
Elmhirst verzichtet auf Dramatisierung und lässt die Fakten und inneren Konflikte für sich sprechen. Sie schafft es, die Weite des Ozeans ebenso spürbar zu machen wie die Enge eines kleinen Rettungsfloßes.
Besonders stark ist die psychologische Zeichnung der beiden Hauptfiguren: Ihre Hoffnungen, Schwächen und unterschiedlichen Reaktionen auf Extremsituationen.
„Maurice und Maralyn“ ist mehr als ein Tatsachenbericht über ein spektakuläres Unglück.
Ein fesselndes, nachdenkliches Buch über Mut, Verzweiflung und die Zerbrechlichkeit menschlicher Pläne. Ein literarischer Schatz für Leserinnen und Leser, die wahre Überlebensgeschichten mit psychologischer Tiefe schätzen.

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