Irgendwann hat Max genug vom Partygeschehen und setzt sich unter einen Baum, um aufs Meer zu schauen. Er ist dort nicht alleine und trifft auf Anna. Hettche erzählt eine Liebesgeschichte, zweier nicht mehr junger Menschen. Wie fühlt sich das an, mit über 60 noch einmal bedingungslos zu lieben?
Max ist Ocularist, alleinstehend, Vater zweier erwachsener Kinder, denen er versucht, ein guter Vater zu sein. Anna ist verheiratet und möchte ihre Ehe nicht aufgeben, hat sich in ihrem Leben eingerichtet. Man schreibt sich zunächst, eine digitale Kommunikation nimmt Fahrt auf, die das Begehren verstärkt, dann treffen sich Anna und Max erneut. Max lebt in Berlin, Anna in Stralsund, man verabredet sich auf der Insel Hiddensee. Findet sich hier, was zusammengehört?
Die Liebe im Alter ist anders als die Liebe in jungen Jahren, und doch bleibt sie im Kern dieselbe.
Thomas Hettche, der schon mit seinem Roman „Die Pfaueninsel“ ein großes Publikum begeisterte, bringt hier eine Liebesgeschichte zu Papier, die nie banal oder kitschig daherkommt. Hettche findet seinen ganz eigenen Ton für die
Schönheit, aber auch Unheimlichkeit eines unbedingten Gefühls.
"Die Liebe ist schmerzhaft, wenn man nicht mehr jung ist. Doch es gibt keine Alternative zu ihr. Sie ist das Wunder."
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