Ein Brot gegen ein Buch und ein Leben gegen eine neue Sprache. Oder genauer: Ein Leben gegen die Behauptung einer Sprache. Denn hier ist nichts stabil – alles ist improvisiert, behauptet und erlogen. Und darin liegt die verstörende Kraft dieses Films. Denn der erzählt nicht nur vom Überleben in einem Konzentrationslager, sondern von der Konstruktion von Wirklichkeit unter Zwang. Wer definiert hier, was eigentlich „wahr“ ist? Mit Nahuel Pérez Biscayart, Lars Eidinger, Jonas Nay und Leonie Benesch. (ZDF, Wh.)
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