Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)

Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)

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Robert Rodriguez – „El Mariachi“ (1992)

Filme wie diesen, gibt es etwa einmal in hundert Jahren. Das sagt meine ganz eigene Statistik. Auch weil es in meiner Lebenszeit keinen zweiten gab, wie diesen. Für Robert Rodriguez wurde die Saga über den Gitarristen der Beginn einer sagenhaften Karriere und der Film zu seinem eigenen Mythos. (ZDF, Wh.)

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Widerstand im Kultfilm „Casablanca“Seien wir wie Rick!
Bernd Pickert
Kolumne Gesten der Macht
von Bernd Pickert

Es lohnt sich immer den Kultfilm "Casablanca" zu gucken. In Zeiten von Trump, Orbán und AfD ganz besonders.

https://taz.de/Widerstand-im-Kultfilm-Casablanca/!6171384/

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Widerstand im Kultfilm „Casablanca“: Sei wie Rick!

Es lohnt sich immer den Kultfilm "Casablanca" zu gucken - in Zeiten von Trump, Orbán und AfD ganz besonders.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Bryan Singer – „Die üblichen Verdächtigen“ (1995)

Trauen Sie der Geschichte nicht eine Sekunde. Konzentrieren Sie sich auf die Kleinigkeiten. Warten Sie mit ihrem Urteil über „Gut und Böse“! Wenn Sie dazu nicht bereit sind, dann schauen Sie diesen Film besser nicht. Wenn Sie sich aber darauf einlassen, dann belohnen Sie sich möglicherweise selbst. (ARD, Wh.)

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Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)

Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne, sondern eigentlich eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Fossil. (ARD, Wh.)

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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)

Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)

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Ich schmelze vor Freude dahin: Im Booklet der neuen "Street Trash" Box von Plaion Pictures ist das Interview mit Drehbuchautor / Produzent Roy Frumkes abgedruckt, das ich ursprünglich für das Horrormagazin Virus geführt habe.

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