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Ein schriller, verzerrter Sound eröffnet Heat, Titel des Dokumentarfilmes der Schweizer Regisseurin Jacqueline ZĂŒnd. Im extremen Zoom sieht man die unscharfen Silhouetten zweier menschlicher Körper in einem verschleierten, möglicherweise von einem Sandsturm heimgesuchten Szenarium. Wir treten mit sinnlichem Nachdruck in einen von Hitzewellen ĂŒberfluteten Lebensraum ein, der den Atem raubt. (...)
#Dokumentarfilm #VdR2026 #Klimanotstand
https://j-mag.ch/vdr-2026-nahe-des-herztodes-heat-von-jacqueline-zund/

Ein schriller, verzerrter Sound eröffnet Heat, Titel des Dokumentarfilmes der Schweizer Regisseurin Jacqueline ZĂŒnd. Im extremen Zoom sieht man die unscharfen Silhouetten zweier menschlicher Körper in einem verschleierten, möglicherweise von einem Sandsturm heimgesuchten Szenarium. Wir treten mit sinnlichem Nachdruck in einen von Hitzewellen ĂŒberfluteten Lebensraum ein, der den Atem raubt. j:mag
Rede zum Abschluss der Stadtratsperiode 2020-2026.

Ich habe gerade die Presseaussendung zum European State of the Climate 2025 gelesen (European State of the Climate 2025, 2026). Die Fakten sind dramatisch, und die europĂ€ische Politik, so wie sie sich in den Medien darstellt, ignoriert sie komplett (obwohl es wohl keine politische Entwicklung gibt, die nicht indirekt sehr viel mit ihnen zu tun hat). In den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen in Europa pro Jahrzehnt um mehr als ein halbes Grad angestiegen. Es ist absurd, dass die heimattĂŒmelnden Populisten am konsequentesten ignorieren, dass die Lebensbedingungen sich radikal verĂ€ndern werden â das Verschwinden der Gletscher ist dafĂŒr nur ein Signal. Mich erinnert diese Entwicklung an die Pest von Camus: Lange will niemand wissen, was geschieht, und dann ist es zu spĂ€t. Und den Punkt, an dem es zu spĂ€t ist, haben wir bereits ĂŒberschritten â was nicht heisst, dass man nicht gegen die Pest kĂ€mpfen muss.
European State of the Climate 2025: record heatwaves from the Mediterranean to the Arctic, while glaciers shrink and snow cover declines. (2026, April 27). World Meteorological Organization. https://wmo.int/news/media-centre/european-state-of-climate-2025-record-heatwaves-from-mediterranean-arctic-while-glaciers-shrink-andZum Zusammenhang von Klimanotstand und illiberaler Demokratie in den USA: das Leak zum âshadow docketâ des Supreme Court
Die New York Times hat zum ersten Mal geleakte Memos des Obersten Gerichtshofs der USA publiziert (Barbaro et al., 2026; Kantor & Liptak, 2026; New York Times, 2026). Die Memos dokumentieren die gerichtsinterne Diskussion, die 2016 zum Stopp des Clean Power Plan der Obama-Regierung fĂŒhrte. Der Clean Power Plan war die zentrale klimapolitische MaĂnahme Obamas. [âŠ]Guido Arnold zu Technokratie und Overshoot
Durch ein ein taz-interview heute (Arnold, 2026) bin ich auf Guido Arnold gestoĂen, der von rechten Hetzmedien fĂŒr die AnschlĂ€ge der Vulkan-Gruppe verantwortlich gemacht wird. Arnold sagt ein paar intelligente Dinge, z.B. zu Technologien wie der âkĂŒnstlichen Intelligenzâ: NatĂŒrlich kann sich aus unseren Analysen der Wunsch ableiten, ins Handeln zu kommen â weil wir ansonsten vor einer antidemokratischen Zukunft stehen. Und wenn wir sehen, mit welcher Geschwindigkeit diese Entwicklung voranschreitet, ist doch klar, dass wir diese technokratische Zukunftsideologie sabotieren mĂŒssen. Aber das bedeutet nicht zwingend an brennende Rechenzentren zu denken. [âŠ]https://wittenbrink.net/guido-arnold-zu-technokratie-und-overshoot/
Geoengineering als Ausweg? Ein Podcast zu Chancen und Risiken einer kĂŒnstlichen AbkĂŒhlung der AtmosphĂ€re am Beispiel der AMOC
https://youtu.be/KnCxxncchEQ?si=NsIVz1YMAxBDItWC Komprimierte Informationen ĂŒber die Möglichkeiten, die AMOC durch Geoengineering, vor allem durch die Injektion von Aerosolen in die StratosphĂ€re, am Umkippen zu hindern (Wieners & Breeze, 2026). Claudia Wieners ist eine Spezialistin fĂŒr Geoengineering und fĂŒr die Tipping Points im Klimasystem. [âŠ]Interaktive WMO-Grafik zum Energieungleichgewicht der Erde
Gestern ist State of the Climate 2025 (2026) erschienen, der Bericht der World Meteorological Association ĂŒber den Zustand des Klimas. Kern des Berichts sind knappe Darstellungen der Entwicklung von SchlĂŒsselindikatoren wie der durchschnittlichen OberflĂ€chentemperatur der Erde. In diesem Bericht ist ein wichtiger SchlĂŒsselindikator zum ersten Mal enthalten: das Energieungleichgewicht der Erde, englisch: Earthâs Energy Imbalance. Der Wert dieses Indikators ist der Unterschied zwischen der Strahlungsenergie, die die Erde von der Sonne erreicht, und der wieder abgestrahlten Energie. Treibhausgase in der AtmosphĂ€re und z.T. von ihnen ausgelöste Effekte sorgen schon lange dafĂŒr, dass die Erde weniger Energie abstrahlt, als sie aufnimmt. Die zusĂ€tzliche Energie wird als WĂ€rme gespeichert, zum gröĂten Teil in den Ozeanen. Hier eine interaktive Darstellung Earthâs Energy Imbalance von dem auf der WMO-Website verlinkten Dashboard mit Key Climate Indicators: [âŠ]https://wittenbrink.net/interaktive-wmo-grafik-zum-energieungleichgewicht-der-erde/