https://taz.de/Zum-Tod-von-Marco-Buelow/!6150078/
RiP
Er war erst 54. Ich kannte ihn vom #Klimamontag und von #GoodCOP. Ich habe mich schon gewundert, warum es nach #GoodCOP1 keine #GoodCOP2 gab, aber da war er wahrscheinlich schon krank.
Das habe ich nirgends gesagt. Ich habe gesagt, dass wir (Wissenschaftler*innen) auf den „Marktplätzen“ waren. In Berlin/Brandenburg und in Leipzig. Das hat in den Medien niemanden interessiert.
Die Klimakatastrophe ist auch ein Medienversagen. Sara Schurmann, die gestern moderiert hat, hat versucht, das zu ändern. Sie hat, wenn ich mich recht erinnere, den SWR beraten.
Letztendlich sind Medien auch Unterhaltung. Wenn man jeden Tag existentielle Bedrohungen thematisieren würde, würde man Leser*innen verlieren. Das ist Teil des Problems. So verdrängen wir alle fröhlich weiter.
Um ehrlich zu sein: Nicht nur die Medien haben Researchstrejk damals ignoriert, auch von den Vorbeieilenden hat es fast niemanden interessiert. Ich kam mir schon oft vor wie einer von den Zeugen Jehovas. Mit so einer Broschüre: Erwachet! 2019! Vor sechs Jahren. Zwischendrin haben die Grünen was geschafft, aber das ist auf keine Weise der Größe des Problems angemessen.
Ab und zu hatte man interessante Gespräche, zum Beispiel war mal einer da, der beim #ClubOfRome dabei war.
Der #Klimamontag war dann das besser Konzept: Nur einmal im Monat, abends ab 18:00, am Alex, mit Musik und interessanten Vorträgen.
Ist alles hier:
https://www.flickr.com/photos/stefan-mueller-climate/albums/
Bestens verschlagwortet, so dass man suchen kann.
5/ Seiffert meinte im Film, wir als Gesellschaft hätten uns für Verdrängung entschieden und es habe keinen Sinn (mehr) rumzureisen und Vorträge zu halten.
Ich kenne einen Mathematiker, der erst vor ein, zwei Jahren begriffen hat, was los ist. Solche Menschen gibt es auch. Wie man die erreicht, weiß ich nicht. Die #Klimakatastrophe ist ja ausreichend in den Medien, man muss sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt aktiv verdrängen. Vielleicht kann man einfach nur darauf merken, dass die entsprechenden Menschen es irgendwann selbst merken.
Ein Gast-Diskutant, Prof. für Chemie an der FU meinte man müsste das Thema auf die Marktplätze bringen.
Das ist schön. Wir haben 2026. Frank Seiffert hat sich in den letzten Jahren einen abgekurbelt und genau das versucht. 2019 gab es @researchstrejk. Professor*innen und andere Mitarbeiter*innen haben auf der Straße unterrichtet. Vielleicht so hundert Menschen in Berlin/Brandenburg und Leipzig. Da hätte der FU-Prof mal mitmachen können. Viele meiner FU-Kolleg*innen waren dabei. Das ist dann mit Corona gestorben bzw. im #Klimamontag von @Berlin4Future aufgegangen.
Ich sehe niemanden, der sich in der heutigen Zeit auf Marktplätze stellen wird, um irgendwem irgendwas zu erklären. Zur Zeit sind ohnehin alle damit beschäftigt, in ihren jeweiligen Fakultäten Stellen zu kürzen.
Nur mal so: Ende letzten Jahres haben Menschen von @S4F_BeBb demonstriert und da kam so ein Typ und meinte zu ihnen: „Niemand glaubt Euch mehr!“
Tja.
https://taz.de/Zum-Tod-von-Marco-Buelow/!6150078/
RiP
Er war erst 54. Ich kannte ihn vom #Klimamontag und von #GoodCOP. Ich habe mich schon gewundert, warum es nach #GoodCOP1 keine #GoodCOP2 gab, aber da war er wahrscheinlich schon krank.
10/ Dann kam ab dem 06.07.2020 der #Klimamontag von @Berlin4Future.
Das war viel besser als der #Researchstrejk. Einmal im Monat am ersten Montag 18:00.
Mit Party, Musik, Vorträgen. Bis 09/2022.
450 Bilder sind hier:
4/ Ich habe mal 2022 mit Julia Schneider gesprochen. Damals hatte sie beim #Klimamontag von @Berlin4Future gesprochen.
Mein Gott, auch schon wieder 2 1/2 Jahre her.
@GlitchCake Ich freue mich total drauf. Marco Bülow habe ich schon mal beim #KlimaMontag von @Berlin4Future fotografiert.
Martin Sonneborn kenne ich bisher nur als Pappkamerad. Ich bin gespannt, ob er was Lustiges über die #Klimakatastrophe sagen kann. Hüstl.
Saskia Meyer habe ich auch schon fotografiert und mit ihr zusammengearbeitet. Gibt Videos von ihr mit Bildern von mir drin auf ihrem und meinem Instagram-Kanal.
Harald Welzer war doch der, der die #LetzteGeneration für die letzten Menschen gehalten hat bzw. behauptet hat, dass sie sich für die letzten Menschen halten würden. Nun ja, jeder kann sich mal irren und inzwischen ist das auch aus der Wikipedia rausdiffundiert.
Susanne Koch hab ich auch schon öfter mal gesehen (und fotografiert) und Raphael Thelen auch.
Also: Das wird auf alle Fälle interessant.
Bild: Martin Sonneborn bei uns in #Herzogenaurach. Allerdings nur als Pappkammerad.
12/ „Knete für Kinder“
Ich habe mich mit einem Aktivisten unterhalten und er/sie hat mir gesagt, dass sie/er doch mal an die Klimaforscher*innen herantreten wolle. Die müssten doch auch mal streiken.
Fand ich lustig, denn das gab es ja schon mal. Hat nur irgendwie niemand mitbekommen. 2019 im Mai gründete sich @researchstrejk. Das waren wohl insgesamt so 100 Wissenschaftler*innen aus Berlin, Potsdam und Leipzig, die jeweils Mittwochs eine Stunde gestreikt haben. Da Beamte ja gar nicht streiken dürfen, wurde daraus dann eine Forschungsmittagspause. Wissenschaftler*innen standen an der HU, der FU, in Adlershof, in #Potsdam und in #Leipzig vor den Universitäten und sprachen mit Student*innen, anderen Wissenschaftler*innen und Passant*innen über den #Klimawandel.
Die, die da mitgemacht haben, waren auch bei #SicentistsForFuture aber nicht die ganz großen Promis.
Hier sind ein paar Bilder von mir:
Das ist, was wir so gemacht haben:
Das ging, bis Corona kam. Dann war es sinnlos vor der leeren Uni zu stehen. Der #KlimaMontag hat das viel besser weitergeführt. Einmal im Monat mit Musike am Alex.
1/ Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass @researchstrejk bzw. Climate Wednesdays bzw. die Forschungsmittagspause vor fünf Jahren aktiv wurde. Wir haben im Mai 2019 angefangen. Eine Gruppe von Berliner und Potsdamer Wissenscahftler*innen: Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Prof. Dr. Gisbert Fanselow. Dr. Hartmut Ehmler in Adlershof. An der FU gab es auch Aktive. Eine recht große Gruppe. Später auch Leipzig.
Hier meine Bilder:
Auf https://climatewednesday.org/ gibt es noch mehr Bilder von den anderen Standorten.
Das alles war mit Corona vorbei und niemand hatte es bemerkt ... (jedenfalls in den Medien nicht).
Der #Klimamontag von @Berlin4Future war dann die bessere Variante davon. Einmal im Monat am ersten Montag am Alex mit Musike und Vorträgen. So muss das. Hat es durch Corona geschafft, ist aber inzwischen auch gestorben. Danach kam #KlimaAfterWork von @wegeheld.
Parallel dazu FFF, Mothers, Parents, XR, SR, LG, Lützerath und jetzt der Hungerstreik. Könnt Ihr Euch alles in Farbe auf meinem Flickr-Account angucken.
In der taz steht: Klima is durch. Aber nicht traurig sein, irgendwann kommt eine große Katastrophe und dann werden alle wieder wach.
https://taz.de/Ende-des-Klima-Hungerstreiks/!6013643/
So wie die Correctiv-Sache vielleicht. Obwohl Höcke schon immer das gesagt hatte und geschrieben, waren plötzlich alle da. Mal kurz. Na, immerhin sind ein paar in Parteien eingetreten.
Ich glaube, ich falle gerade in ein großes Post-Stress-Loch. Na, erstmal noch um Berlin rumradeln.
Sonntag 9:00 S-Bahn Bornholmer Straße #Mauerradweg. Wir sehen uns auf der Straße!
https://hot-climate-topics.net/2023/06/07/stadtradeln-mauerradweg/
6/ Florian Furth, Gerd und Sabine Hübner vom Klimamontag / @Berlin4Future
Sie haben jahrelang den #Klimamontag organisiert. Mit wissenschaftlichen Vorträgen und Musik am Alexanderplatz. Auch in Corona-Zeiten.