Stell dir vor, ein Wasserkonzern kauft nicht nur Wasserrechte in deinem Ort, sondern übernimmt das komplette Wassermanagement für den Ort. So passiert es in "Wasserspiel" von Tim Staffel. Der Vlogger und Aktivist Roberto Böger erfährt durch seinen Hauptsponsor, dass in seinem fiktiven Heimatörtchen, dem ostwestfälischen Lüren der Wasserkonzern Dell'Acqua genau das vorhat. Roberto, der Wasserverbrechen in aller Welt dokumentiert, wird nach Lüren und in damit in seine eigene Vergangenheit zurückkehren. Doch er wird dort nicht allein gegen Windmühlen kämpfen. Ausgerechnet der Sohn seines ehemaligen Freundes Johannes, wird ihm im Kampf gegen Dell'Acqua zur Seite stehen. Tim Staffel hat mit "Wasserspiel" einen spannenden Roman geschrieben, der in einer nahen Zukunft spielt und ein aktuelles Thema, die Wasserknappheit und die Gier weltweit tätiger Konzerne, anspricht. Beide Hauptfiguren, Roberto und der Junge Humphrey sind nicht nur über den gemeinsamen Kampf miteinander verbunden, sondern auch über Humphreys Vater, mit dem Roberto in seiner Jugend befreundet war. Es wird also noch eine Geschichte hinter der Geschichte erzählt, was den Roman vielschichtiger macht und mich dazu gebracht hat, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Auch die Nebenfiguren sind wie die Zutaten zu einem guten Essen genau richtig dosiert und geben dem Roman die richtige Würze. Unterhaltung mit einer Botschaft - das ist Tim Staffel mit "Wasserspiel" gelungen.
Meinen ausführlichen Leseeindruck findest auf meinem Blog:
https://das-buchzuhause.de/wasserspiel-von-tim-staffel/
Vielen Dank an den Kanon VerlagOb , der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
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