#FotoVorschlag: Zeitreise // Time travel

Offenbar war ich 1787 schon mal in der SĂ€chsischen Schweiz.
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Apparently, I ("ich") already visited #SaxonSwitzerland in 1787.

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Hihihi, das passte so gut. Warum die drei Buchstaben dort im #Elbsandsteingebirge in den Schwedenlöchern und an der #Bastei eingemeißelt wurden, weiß man wohl heute nicht mehr. Aber es gibt einige solche #Inschriften, die wahrscheinlich irgendwelche Wege kennzeichneten, die man um diese Zeit zur Erschließung der SĂ€chsischen Schweiz angelegt hatte – erst fĂŒr die Holzgewinnung, spĂ€ter fĂŒr den Tourismus.
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Hahaha, joking of course. Nobody knows for sure why people inscribed these letters around the #Bastei rock formation, but there are several such #carvings that date back to when the area was made accessible (first for logging, later for tourists).

+ #FootpathFriday


#wandern #hike #hiking #Felsen #rocks #Inschrift #inscription #carving #graffiti #Winter #SĂ€chsischeSchweiz

Tree graffiti

Carvings on a tree on the 'Glockenpfad' to the 'Borberg-Kirchhof'.

September 2025

#Brilon #Borberg #Borbergkirchhof #Glockenpfad #Forest #Tree #Carving #Inscription #Moss #Wald #Baum #Schnitzerei #Inschrift #Moos #graffiti #Sauerland #Hochsauerland

Das zweite ist eine Art Inschrift aus der Backstein-Fassade eines Hauses, wieder sehr wahrscheinlich in Ostfriesland, Landkreis Wittmund, auch ca. 1960-1990. Es zeigt zwei Wappen, eins davon dĂŒrfte das Wappen der Familie tom Brok sein. Hier wĂ€re fĂŒr die Verzeichnung sehr wichtig, an welchem GebĂ€ude sich das Motiv befindet.

Auch dieses Foto stammt aus dem Nachlass von Ehnt Ulfers Janssen.

#Ostfriesland #Inschrift #Denkmal #Wappen

Eine 1800 Jahre alte Silberinschrift, die Jesus und den Gott der Christen nennt: In Frankfurt am Main fand sich der frĂŒheste Nachweis fĂŒr das Christentum nördlich der Alpen.#Frankfurt #Inschrift #Silberamulett #Sensation #Sensationsfund #FrankfurtamMain #Religion #ArchĂ€ologie #Christentum #Römer #Nida #Grab #Jesus #Christus #Gott #Kultur
Ältestes christliches Zeugnis nördlich der Alpen entdeckt
Ältestes christliches Zeugnis nördlich der Alpen entdeckt

Eine 1800 Jahre alte Silberinschrift, die Jesus und den Gott der Christen nennt: In Frankfurt am Main fand sich der frĂŒheste Nachweis fĂŒr das Christentum nördlich der Alpen.

Spektrum.de
Wenn sie sich schon immer gefragt haben, warum alte griechische und lateinische Texte, Manuskripte oder Inschriften, abgesehen von Schriftzeichen, schwierig zu lesen sind, dann kann das an der "scriptio continua" liegen. Bei dieser Schreibweise, die bis ins Mittelalter vorherrschte, gibt es keine Trennungen zwischen den Wörtern (und auch keine Satzzeichen).
#scriptiocontinua #schrift #schreibweise #schriftlinguistik #manuskript #inschrift #scripture #manuscript
https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:VaticanVergilFolio18vLaocoon.jpg
File:VaticanVergilFolio18vLaocoon.jpg - Wikimedia Commons

Briloner Eisenberg – Bergmanns-Graffiti im Maxstollen

Im Jahr 1883 verewigt sich Bernhard Köster im Maxstollen des Briloner Eisenbergs. Durch Zufall entdeckt Hans Martin Köster die Inschrift seines Urgroßvaters.

Privatarchiv Köster Olsberg
Staatstheater erinnern an Geschichte des Ballhofs

Der 1664 erbaute Ballhof blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurĂŒck. Nun bringt eine durch die Staatstheater Hannover angebrachte Info-Tafel auch die Schattenseiten der Geschichte in Erinnerung.   Anlass ist, dass an der Fassade des angegliederten Spitta-GebĂ€udes bis heute ein von den Nationalsozialisten angebrachter Ausspruch sowie eine Sig-Rune zu sehen sind. Die Sig-Rune war das Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend – und gehört heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1939 wurde der Ballhof als Heim der Hitlerjugend genutzt, im anliegenden Spitta-Haus war bis 1943 ein Heim fĂŒr den Bund Deutscher MĂ€del untergebracht.       Nach mehreren Initiativen und AnlĂ€ufen hatte der Bezirksrat Mitte erst Ende Januar diesen Jahres gefordert, die Symbole an der denkmalgeschĂŒtzten Fassade zu kommentieren und das Ballhof-Areal historisch einzuordnen. Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover ist nun mit der Anbringung einer Info-Tafel beauftragt, was aber erfahrungsgemĂ€ĂŸ Jahre dauern kann.   Die Mitarbeitenden der NiedersĂ€chsischen Staatstheater Hannover GmbH, welche den denkmalgeschĂŒtzten Ballhof als SpielestĂ€tte nutzt, stören sich schon seit vielen Jahren daran. „Das ist ein geradezu unertrĂ€glicher Zustand und es war lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, dass hier etwas unternommen wird“, erklĂ€rt Schauspiel-Intendantin Sonja Anders. „Theater sind Orte der Demokratie.“   Auch Staatsopern-Intendantin Laura Berman betont die Dringlichkeit dieser Maßnahme: „Wir stehen nicht nur auf der BĂŒhne fĂŒr Werte der Freiheit und SolidaritĂ€t. Dass wir tagtĂ€glich in einem GebĂ€ude arbeiten, welches Nazi-Symbole an der Fasse trĂ€gt, ist nachvollziehbarer Weise fĂŒr viele Mitarbeitende nicht akzeptabel.“   Die Info-Tafel der Staatstheater Hannover ĂŒberbrĂŒckt nun die Zeit, bis die Landeshauptstadt Hannover eine geeignete Form der lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Aufarbeitung der Ballhof-Geschichte installiert hat.   FĂŒr eine lebendige und kritische Erinnerungskultur stehen auch viele kĂŒnstlerische Projekte und Aktionen der Staatstheater Hannover. Im Foyer des Schauspielhauses erinnert unter dem Titel Say their names seit Januar eine Installation an die Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland. Zuletzt traten die Ensembles der Staatstheater Hannover mit einer gemeinsamen Video-Aktion auf, um an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor einem Jahr zu gedenken.             Der vollstĂ€ndige Text der Info-Tafel:     GESCHICHTE DES BALLHOFS   Der bis 1664 erbaute Ballhof war ĂŒber die Jahrhunderte hinweg Theater- und Konzertsaal, GaststĂ€tte, Sport- und Veranstaltungsort. In den 1920er Jahren entwickelte er sich inmitten des umliegenden Arbeiterviertels zu einem beliebten Treffpunkt der homosexuellen Szene Hannovers. Ab 1936 fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt. Der dicht eingebaute Ballhof wurde im Rahmen einer Altstadtsanierung freigestellt, wofĂŒr zahlreiche FachwerkhĂ€user weichen mussten. Mit neu entstandenem Wohnraum und einem zentralen Aufmarschplatz, dem Ballhofplatz, wollten die Nationalsozialisten das eher linke Arbeiterviertel fĂŒr sich gewinnen. 1939 wurde der umgebaute Ballhof als Heim der Hitlerjugend eröffnet. In dem anliegenden Spitta-Haus war zudem bis 1943 ein Heim fĂŒr den Bund Deutscher MĂ€del untergebracht.   Die bewegte Geschichte der Ballhof-GebĂ€ude ist heute nur noch an wenigen Stellen sichtbar. Der Ende der 1930er Jahre am Fachwerkbalken des Spitta-Hauses angebrachte Spruch „Wir Jungen haben die Aufgabe, neue Wege zu suchen und zu bahnen, und den Mut, sie zu gehen“ wird auf den antisemitischen Schriftsteller Georg Stammler (1872-1948) zurĂŒckgefĂŒhrt, der im Nationalsozialismus als Vordenker der völkischen Jugendbewegung gefeiert wurde. Der Spruch entspringt ganz dem euphorischen Geist der deutschen Jugendbewegung, welche um 1900 eingesetzt hatte. Sie wurde schließlich von der Hitlerjugend und ihren Unterorganisationen vollkommen vereinnahmt und im Sinne einer „Volksgemeinschaft“ auf die rassistischen und kriegerischen Ziele der Nationalsozialisten ausgerichtet. Vor diesem Hintergrund erfahren der Spruch und die „neuen Wege“ der Jugend eine erschĂŒtternde Bedeutung.   Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die in Stein gemeißelte Sig-Rune auf einem Kapitell an der linken Ecke des Spitta-Hauses. Das gezackte „S“ war ein Emblem des „Deutschen Jungvolks“, einer Unterorganisation der Hitlerjugend. Hier ist die Sig-Rune mit einer Wolfsangel verziert. Beide Symbole gehören heute zur Liste verbotener Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland.   Die NiedersĂ€chsische Staatstheater Hannover GmbH, welche die denkmalgeschĂŒtzten Ballhof-GebĂ€ude als SpielstĂ€tte nutzt, möchte mit dieser Info-Tafel ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Nur im Bewusstsein der Schrecken der Vergangenheit können wir heute fĂŒr eine bessere Gesellschaft eintreten. Ohne Geschichte keine Kunst.