Tja. Hat Holletschek leider nicht so gesagt, er hat statt "Alkohol" teilweise "Cannabis", teilweise "THC" gesagt. Dass seine Worte aber auch mit "Alkohol" absolut sinnvoll sind wird in Bayern, wo die Brauereiendichte wahrscheinlich höher ist, als in jedem anderen Land und der kollektive Dauerrausch ein nicht zu unterschätzernder Wirtschaftsfaktor ist, geflissentlich weggeschwiegen.

"Bigottes Pack" ist ein treffender Begriff für die bayerische Staatsregierung.
#Alkohol #Cannabis #Holletschek

„Zu den Alkohol-Risiken zählen neben der Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung negative Auswirkungen auf das Gedächtnis sowie auf Lern- und Denkleistungen. Auch das Risiko für die Entwicklung einer psychotischen Erkrankung sowie weiterer psychiatrischer Erkrankungen ist erhöht. Bayern setzt deshalb auf eine wissenschaftlich fundierte Aufklärung über die Risiken, einen starken Jugend- und Gesundheitsschutz sowie auf gezielte Beratungs- und Hilfsangebote.“

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„Fachlich nicht nachvollziehbar ist zudem die Annahme, dass es ausreicht, an Menschen im Alter von 18 bis 21 Jahren nur Produkte mit einem Alkohol-Gehalt von höchstens 10 Prozent zu verkaufen. Denn selbst bei diesem Gehalt der rauscherzeugenden Substanz Alkohol sind negative gesundheitliche Auswirkungen für junge Menschen durch den Alkohol-Konsum zu befürchten. Denn die Hirnreifung ist bis zum Alter von 21 Jahren noch in vollem Gange.“

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„Mit dem Vorhaben, Alkohol-Besitz und Konsum für Jugendliche unter 18 Jahren straffrei zu stellen, macht sich die Bundesregierung zum Alkohol-Dealer junger Menschen! Jahrelange Präventionsmaßnahmen, Gesundheits- und Jugendschutz werden dadurch mit Füßen getreten!"

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„Derzeit ist die Rede von einer kontrollierten Abgabe von Alkohol zu Genusszwecken. Alkohol ist aber kein Genussmittel, Alkohol ist eine Droge. Das muss auch so formuliert werden, sonst wird diese Substanz völlig verharmlost – und suchtpräventive Maßnahmen laufen ins Leere!“

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„Es darf nicht sein, dass die Hemmschwelle sinkt und noch mehr Menschen als bisher Alkohol konsumieren. Aber genau diese Gefahr besteht bei der im Berliner Koalitionsvertrag geplanten Abgabe für 'Genusszwecke'. Deshalb lehnt Bayern die Legalisierungspläne grundsätzlich ab. Wenn es stimmt, dass sogar erlaubt werden soll, Alkohol auf dem Online-Weg zu erwerben, ist das völlig unverantwortlich.“
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